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- RIGA 2016 | uwe-scheddin
Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr Riga und die Republik - Reise Herbst 2016 Vom 29. September bis zum Feiertag der Republik fand meine erste Lettland-Reise statt. Sie war gut besetzt und auf jeden Fall erlebnisreich. Für mich auch reich an Aufregung....hatte ich doch zum ersten Mal das Vorort-Geschehen in die Hände einer Kollegen-Firma gegeben: Die Führungen in Riga und die Leitung der drei Ausflüge mit einem Mitarbeiter des Büros "Smileline", das seinen Sitz direkt in der Altstadt am Rathaus hat. An sich ist das nur logisch und richtig, kann ich mich doch unmöglich mit Wissen und Verhalten für das fremde Land in auch nur annähernder Weise präparieren, wie es ein einheim-ischer Profi ganz selbstverständlich hat. Zugleich besteht für den Reisenden so die Chance, aus berufnehmen Mund und authentisch etwas zu Land und Leuten, zu Mentalität und Politik etc. zu erfahren. Das ist im Grunde auch so aufgegangen - und natürlich hatte ich damit Erfahrungen bereits gesammelt - bei vielen anderen Tagesausflügen und Reisen zuvor. Aber neu und gewöhnungsbedürftig war die Vollständigkeit der Abhängigkeit, in die ich mich begeben hatte. Man ist ja als Reiseleiter schon gespannt auf vieles, auf das man keinen rechten Einfluss hat: Die Leistung des Flugunternehmens, die Qualität der Flughäfen, die Fähigkeiten des Busfahres, den Zustand des Busses, den Geschmack des Essens, den Preis des Bieres, die Launen des Wetters... und last not least den Service des Hotels. Der kann bekanntlich auch mit 5 Sternen hinterm Mond sein oder aber mit 1 Stern leuchten wie die liebe Sonne. Alles in allem war es sicher eine gute Reise, aber es gab vieles, was ich bei einer Wiederholung verbessern und verändern würde. Unsere Riga-Hotel "Dodo" hat 3 Sterne und ist ein lebhafter Beweis, was Kategorien taugen. Auch hier hatte ich mich in eine Abhängigkeit begeben und mir zum ersten Mal die Über-nachtung von einer Vermittlungsagentur besorgt (HRS). Ich konnte das Ergebnis nicht prüfen oder testen und brauchte es auch nicht, denn es gab an diesem Feiertags-Wochenende, zu einem gemäßigtem Preis nur dieses e i n e Hotel (mein ursprünglich geplantes Quartier hatte überraschend hohe Einzelzimmerpreise für diesen Termin gefordert). So nett dort wirklich das Personal war, war doch die Lage des Hotels recht problematisch. Nicht wegen der 12 Minuten Tramfahrt (1 Fahrt 1,15€) sondern weil es in einem unterentwickelten Viertel, der "Moskauer Vorstadt" liegt. Hier gibt es einiges Interessante, u.a. alte russische Holzhausarchitektur, aber keinerlei Einkehrmöglichkeit. Hätte "Dodo" ein Restaurant, würde ich die Übernachtung dort auch ein zweites Mal wagen. Allerdings sind auch die Zimmer verbesserungsbedürftig: Wie an so vielen Übernachtungsorten dieser Welt: Zu wenig Lampen, Stühle, Kleiderbügel und -haken. Wer in einem recht finsteren Viertel ein Hotel ohne Restaurant baut, sollte wenigsten auf die Aufenthaltsqualität in den Zimmern etwas mehr Wert legen. Die Zusammenarbeit mit "Smileline" kann ich aber durchaus beibehalten. Allerdings muss ich jede Tagestour mit Ihnen besser besprechen und gemeinsam planen. Wie sich zeigte, hat die Agentur zwar einen deutsch sprechenden Reiseleiter, aber dieser hat wenig Wandererfahrung und für die von mir gewünschten Ausflüge in zum Teil recht selten aufgesuchte Touristmusziele nicht die Routine, die ich voraussetzte. Leider ist mir durch ein Kommunikationsmissgeschick auch ein Reiseziel abhanden gekommen: Die Burg Turaida in der Stadt Sigulda. wir wanderten zwar zu ihren Füßen im auch bei regnerischem Wetter herrlichen Gauja-Flusstal und wir besuchten die gegenüberliegende alte Ordensburg und das Schloss und die Ruine der Bischofsburg, wir aßen sehr gut in der Nähe an traditionsreicher Stelle, wir wanderten sogar ein Stück auf der berühmten Bobrennbahn von Sigulda. Aber Turaida wurde versehentlich "gestrichen". Entschuldigt nachträglich, liebe Mitreisenden! Freilich gab es andererseits manches ungeahnt und ungeplant Gute, wie z.B. die Einkehr im Küstendorf der Liven in Mazirbe. Den Rest und die Fülle der Reiseeindrücke entnehme der Leser einfach den Bildern und ihren Beschriftungen! IMG_1636 Der erste Ausflug führte uns in die Landschaft Zemgalen. Hier vom Bus die Residenz des Herzogs Ernst Johann Biron in der alten Hauptstadt Jelgava. Der Fluss ist die Lielupe, ein Hauptfluss des Landes. IMG_1664 Mit wunderbar rekonstruiertem Barockpark: Das Sommerschloss Rundale - ebenfalls des mächtigen, mit der Zarin befreundetem Herzog Biron. IMG_1646 Einers der 300 Zimmer im Schloss Rundale. Mich überraschten die vielen offenbar teils aus Preußen stammenden Gemälde (Biron war Deutscher!) IMG_1668 Schloss Rundale ist nicht nur das schönste Schloss des Baltikums, sondern auch der größte Schloss-Park-Komplex des Landes. IMG_1650 Foto aus der Aussstellung im Keller des Schlosses: Verwendung des Schlosses als Kornspeicher in sowjetischer Zeit. IMG_1678 Ein Blick aus meinem Hotelfenster auf die "Moskauer Vorstadt" von Riga. IMG_1876 Unsere sehr angenehme Abendgaststätte "Niklavs"- gute Speisen, teurer Bier. Hier lebte einst der Maler Nikolaus Strunke. IMG_1710 Unsere Stadtführerin Liega von dem Lettischen Parlament. Bevor die Letten 1921 infolge des 1. Welkrieges ihren eigenen Stadt gründen konnten war Riga nach Moskau und Petersburg die drittgrößte Stadt des Zarenreiches. IMG_1684 Beginn der Stadtführung vor dem Freiheitsdenkmal von Riga Mehr anzeigen IMG_1731 Ein Detail des Armee-Museums von Riga aus der Ersten Republik (1939) IMG_1722 Gerade errichtetes Appartmenthaus in der Riagar Altstadt IMG_1808 Im Bauch von Riga... die Fleischhalle am frühen Morgen auf dem Zentralmarkt. IMG_1718 Das berühmte Rathaus von Riga - davor der Roland. IMG_1818 Detail aus der Gemüse-Markthalle: Sauer Eingelegtes ist eine uralte baltische Tradition. IMG_1736 Am Freitag Nachmittag waren wir in Rigas weltkulturerbegeschütztem Jugendstilviertel. Hier eines der Häuser von Michael Eisenstein. IMG_1748 Treppenhaus im Jugendstilmuseum. Der Museumsbesuch in Riga kam leider zu kurz.... IMG_1741 Interessantes Detail einer Hoftür von M. Eisenstein. IMG_1755 Bekanntestes Sowjetgebäude in Riga: die Akademie der Wissenschaften. Riga war drittgrößte Stadt des alten Rußland. IMG_1714 Dom von Riga am Altmarkt. Hier begann die Geschichte der Stadt. Riga ist deutsche Gründung durch den Bischof von Bremen - unterstützt am Anfang von deutschen Ordensrittern. Hier hörten wir am Freitagabend ein beeindruckendes Chorkonzert. IMG_1757 Der zweite Tag begann mit einer langen Baustellen-Busfahrt, aber führte uns in die reizvolle Kleinstadt Talsi - wie Rom erbaut auf neun Hügeln. IMG_1776 Im kurländischen Dorf an der Ostseeküste werden wir in Livländischer Tracht empfangen. Links neben der Bäuerin unsere humorvolle Reiseleiterin Mudite. IMG_1785 in Mazirbe speisen wir nach Landesart in einer umgebauten Scheune. Hier war vor 25 Jahren noch Militärsperrgebiet für die sowjetischen Streitkräfte IMG_1763 Blick vom einstigen Leuchtturm von Slitere in die Wälder des Slitere Nationalparks - im Hintergrund das Baltische Meer.... IMG_1821 Spazierengehen auf der Bobbahn von Sigulda mit unserer Reiseleiterin Liga. IMG_1836 Der Sonntagsausflug führte uns in Gauja-Tal bzw. den gleichnamigen Nationalpark. Er umfaßt ein eigentümlich tief eingeschnittes Urstomtal mit urig waldigem Bewuchs. IMG_1862 Am hohen Ufer der Gauja standen Burgen auf beiden Seiten. Hier die Ruine der Bischofsresidenz, IMG_1832 Die Reste der Ordensburg von Sigulda sind sehr überzeugend umgewandelt in eine Freilichtbühne und eine Aussichtswarte. IMG_1829 Auf der Schlossterrasse von Sigulda - Blick hinüber zur rekonstruierten Burg Turaida. IMG_1863 Im Gaujatal nahe der Gutman-Höhle. IMG_1897 Der letzte Tag führte uns nach Jurmala. 24km Strand. Das einst vornehmste Bad des Zarenreiches! IMG_1900 Der absolut steinlose feinsandige Strand reizt jedermann zu bildnerischem Schaffen... Im Hintergrund alte und neue Gebäude der Kurstadt Jurmala. IMG_1903 Diese Schildkröte aus dem Jahre 1995 ist schnell zu einer beliebten Touristenattraktion geworden. Sie berühren verspricht ein langes Leben. IMG_1906 Das Denkmal für den Sagenhelden Lacplesis. Viele Drachen musste und muss das lettische Volk bezwingen, um in Freiheit leben zu können... Impressum Schreibe deine Meinung!
- Bericht Aquaponic Farm | uwe-scheddin
Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr Gärtnern in Schöneberg mit einer Sonderführung in der neuen Aquaponic-Farm Führung von Friedenau in die Bessemerstraße. Bei dieser Premiere (die erste Führung war wegen Starkregen ins Wasser gefallen) hatte ich als Veranstalter großes Glück. Glück mit meiner Idee. Die bestand darin, eine eigene Führung mit einer Fremdführung zu kombinieren. Meine Tochter hatte mich darauf aufmerksam gemacht, dass es in Berlin nun eine „Aquaponic-Farm“ gäbe. Da wird in einem nachhaltigen Kreislaufsystem innerhalb der Stadt produziert, was in der Stadt gegessen wird. Anfangs waren es Barsche und Tomaten, die in diesem System sozusagen glücklich vereint waren. 2017 sind es Barsche und Basilikum. Mit 9 Leuten arbeitet dieser Kleinbetrieb auf dem Gewerbegelände der ehemaligen Malzfabrik von Schult-heiss. Das wollte ich genauer wissen und mit eigenen Augen sehen! Und nahm es also ins Programm - in der Hoffnung, dass es anderen auch so geht. Und mein Publikum hat mich nicht im Stich gelassen … 20 Teilnehmer kamen zum Treffpunkt – und dass bei ziemlicher Hitze. Mein eigener Kurs ging durch das mir gut bekannte Friedenauer Malerviertel mit seinen schönen Resten von Vorgärten in der Cranach - und Peter-Vischer-Straße. Hier, dicht am Bahnhof, lebte am Anfang des Jahrhunderts fast ein Jahrzehnt Rosa Luxemburg. In einer einfachen Wohnung, aber mit einer Haushaltshilfe, die in der Küche schlief. Im Jahre 1908 besuchte sie dort der Berufsrevolutionär W. I Lenin mit seiner Frau. Und sie besprachen in Friedenau nichts geringeres als die Weltrevolution. Aber auch die letzte deutsche Kaiserin fand einen Platz in der Führung. Ob es jemanden aufgefallen ist, wie und warum ich sie in das Gartenthema hineinnahm? Sie war einst Schirmherrin des Rosengartens in Sangerhausen. Auch der Rosengarten in Sanssouci wurde durch sie, die Rosen liebte, berühmt. Und tatsächlich hält die Kaiserin der Skulptur von Carl Begas (der Jüngere) eine Rose in der Hand. Sie steht im Eingang des Hauptgebäudes des Auguste-Viktoria-Krankenhauses in Schöneberg mit der vor 1900 modischen Wespentaille dargestellt, was in einer Klinik von heute recht pathologisch wirkt. Immerhin die restlichen Grünflächen des Krankenhauses sind ein Berliner Gartendenkmal…. Gegenüber befindet sich am Grazer Damm eine großzügige Siedlung der nationalsozialistischen Zeit. Auch hier sind es die Gärten, die die herbe und einfache Blockbauweise verschönern und "abrunden". Gleich dahinter dann eine der größten Schrebergartenanlagen der Hauptstadt. Alles blüht jetzt und es ist eine Freude hin-durchzugehen. Seltsam der Name einige Sparten… „Burenland“ und „Samoa“…..wohl Überreste einer hier 1907 stattgefundenen Kolonialschau des Kaiserreichs. In der Gaststätte „Süden“ am S-Bf. Priesterweg nun eine kleine, aber wie ich fand sehr erquickliche Pause bei Bier, Selters und vorzüglichem Elsässer Flammkuchen. Über den Prellerweg sind wir dann vorbei an der von Martin Wagner entworfenen Gartensiedlung „Lindenhof“ in die Bessemerstraße weiter gepilgert und waren fast pünktlich im Hof der Nr. 20, der einstigen Mälzerei von Schultheiss-Patzenhofer. Hier gibt es eine diverse Zahl von alternativen Mietern. Einer davon die Betreiber der Aquaponik-Farm – für deren Besuch das Ganze eigentlich stattfand. Was gab es zu sehen? Ehrlich gesagt, nicht gerade viel. Wir standen vor dem Treibhaus und hörten einen kleinen Vortrag über nachhaltige und ökologisch vertret-bare Lebensmittelproduktion. Von der ganzen Sache, die da so alternativ abläuft, sah man wenig (das versprochene "Panoramafenster" gewährt keinen wirklichen Einblick!). Die Barsche auf der einen Seite – sie werden in bis zu 12 Kubikmeter großen Bottichen in 7 Monaten zur Schlachtreife hier aufgezogen. Kommen als „Hauptstadt-Barsch“ ganz frisch (und ungefroren) z.B. in einige REWE-Märkte Berlins. Mit den Filterrückständen aus ihren Bottichen wird auf der anderen Seite im Gewächshaus das Basilikum gedüngt, das als Hauptstadt Basilikum ebenfalls in Berliner Supermärkte gelangt. Dass das Ganze nicht nur profitabel sondern auch sehr umweltverträglich läuft, muss ich als Besucher und Geführter einfach glauben. Sehen und nachvollziehen kann man es nicht. Dafür müsste die Führung konkreter und anschaulicher an die einzelnen Produktionsorte gehen und vielleicht auch mit anschaulichem Material arbeiten. Ein Erkenntnis habe ich allerdings aus dem Besuch über Aquaponicfarmen gewonnen. Ein dickes Fragezeichen, das sich auf das sogenannte Tierwohl bezieht. Wir sind sensibilisiert gegenüber der Massentierhaltung unseres Schlachtviehs. Was leisten die neuartigen Stadtfarmen in dieser Frage? Sie nehmen für sich in Anspruch nachhaltig zu sein, authentische Lebensmittel zu produzieren, kurze Wege für die Produkte zu haben, also geringer CO2.-Verbrauch, sie sparen mit Ressourcen. Sie wollen das neue BIO sein. Aber es gibt für sie noch keine Zertifi-zierung staatlicherseits, also auch kein Bio-Siegel. Ich bin gespannt, wie man in naher Zukunft das Leben von Schlachtfischen in diesen Stadt-Farmen beurteilt. Bislang galt hier wohl eher der Grundsatz: No brain - no pain. Ein Barsch im Fluss kann locker 25 Jahre alt werden. In der Farm schwimmt er auf engem Raum mit hunderten Artgenossen monoton im Kreis und wartet auf das nächste Pellet, das mit mathematischer Gewissheit kommt, so wie auch der Schlachter nach 7 Monaten. Worin bestand nun mein Glück an diesem Tag? Vor allem darin, dass ich die Rechnung bezahlen konnte, dank dem zahlreichen Erscheinen des Publikums. So eine 50-minütige Sondergruppen-Führung in der Aquaponic-Farm kostet 290 € + MwSt., für Senioren oder Schüler „nur“ die Hälfte. Das Thema ist sehr nachgefragt…. Und die Nachfrage bestimmt den Preis. Heißt es. Oder sollte in einem ökologisch orientierten, auf Nachhaltigkeit setzenden Betrieb, nicht doch sensibler auf das Verhältnis von Preis- und Leistung geachtet werden….?
- Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen | uwe-scheddin
Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr Das Innenleben der Rühlmann-Orgel in Blönsdorf Bericht Busexkursion zu den Dorfkirchenorgeln im Raum Treuenbrietzen Montag, 5. März 2018 Diese lange geplante Fahrt schien zunächst unter keinem besonders guten Stern zu stehen, denn am Morgen war Glatteis. Doch alle, die dennoch gekommen sind zum Start am Bahnhof Wannsee werden es nicht bereut haben, denn schon ab dem ersten Halt im Dorf Deutsch-Bork (nicht weit von Borkwalde) schlug Stimmung und Wetter sichtbar um und auch vom Eis keine Spur, im Gegenteil, der Tag wurde zunehmend frühlingshafter. Danke Dir Petrus! Aber Dank auch und vor allem an Siegfried Kuntz, der uns als Organist und Kenner der Orgellandschaft hier in Potsdam-Mittelmark und im Fläming begleitete! Er stellte die Orgeln vor - technisch und musikalisch - und das war in jeder der sechs Kirchen ein Genuss. Gut vorbereitet und vor allem mit viel Freude an der Sache, hatte er uns schnell, trotz der zum Teil eiskalten Kirchen mit seiner guten Energie angesteckt. Da Herr Kuntz nicht nur Organist ist, sondern auch ein Orgelmuseum für Brandenburg in Belzig aufbaut, konnte er in den Zwischenzeiten der (immer recht kurzen)Busfahrten Faszinierendes über die Geschichte dieser Königin der Instrumente erzählen. Ich selbst habe hier und da einiges zu Gesicht und Geschichte der Landschaft hinzugefügt und - simsalabim - war ein schöner, ereignisreicher Tag gezaubert. Zum Zauber trug unser ausgeglichener, humorvoller Busfahrer Oliver (der Firma Eick aus Berlin-Spandau) auch bei - und, nicht zu vergessen, unsere Mittagsgaststätte "Zur Alten Eiche" im Treuenbrietzener Ortsteil Frohnsdorf. Einsam im Wald gelegen ist die Existenz dieser schönen Einkehrmöglichkeit ein kleines Wunder. Eigentlich war heute Schließtag - aber die Besitzerin Hanna Präger höchstpersönlich hat für uns 32 Gäste ein sehr schmackhaftes und gut ausschauendes Büfett vorbereitet. P1020908 Kleine Kirche - großer Bus. Der Dorfanger von Deutsch-Bork, wo wir eine erste Ahnung von Frühlingsluft atmeten.... P1020938 Die nur 120 Jahre alte Kirche von Niebel. Auf der Empore eine Schuke-Orgel P1020935 Ein Detail aus dem wertvollen Spätmittelalterlichen Altar von Niebel: Wer kennt die beiden Heiligen? P1020951 In der einzigartigen Dorfkirche von Pechüle. Leider gibt es hier keine besondere Orgel. P1020947 Die Kirche in Pechüle hatte ein Thüringer Orgel aus dem 19. Jahrhundert, die aber demontiert eingelagert auf eine Mäzen wartet.... P1020954 Auch der Außenanblick der Pechüler Kirche ist imposant. P1020957 Mittagspause in Frohnsdorf. In der Gaststätte stand ein gestimmtes Klavier und Siegfried Kuntz konnte auch hier - nebenan duftete das Büfett - manches Stückchen bieten. P1020962 110 Jahre alte Ansichtskarte unserer Ausflugsgaststätte P1020963 Die "Chefin" der Alten Eiche, Hanna Präger, mit Siegfried Kuntz beim Abschied. Ob Sie ihn engagiert hat? P1020977 In der sehr romantisch wirkenden Kirche von Kaltenborn, die für uns etwas geheizt war! P1020974 Auf der Empore von Kaltenborn. Im Mittelpunkt die kleine aber feine Orgel des Treuenbrietzener Orgelbauers Turley. P1020981 Die Turley-Orgel kann noch von Fuß - wie hier durch meinen Gast Herr Gebert - ihren "Wind" bekommen. P1020969 Mitten in den Laubwälder, in denen auch die Nieplitz-Quelle liegt, findet man das Gasthaus zu Alten Eiche.... P1030021 Nächste Station: Die äußerlich noch ganz mittelalterlich wirkende Kirche von Blöndorf (Gemeinde Niedergörsdorf) P1030015 Die Blönsdorfer haben eine schöne Orgel, die einst in Zörbig bei Halle hergestellt wurde. P1030009 Wie ein Schwalbennest klebt die Blöndsdorfer Orgelempore unterm Kirchdach. P1030018 In Blönsdorf herrscht nur endgültig Frühling und alle wollte in der Sonne bleiben.... P1020998 Das seltsame Apsisbild von Blönsdorf. Ein Kunstwerk - auf das Thema des Guten Hirten.... P1030031 Letzte Station die Stadt Treuenbrietzen. Gibts es hier keine Autos? P1030024 In der Nikolaikirche - ein spätromanisch-Frühgotischer Bau. P1030028 In der heute katholischen Nikolaikirche. Fuß einer Mondsichelmadonna mit Schlange. P1030041 In der Treuenbritzener Marienkirche. Im Hintergrund die wunderbare Orgel des Berliner Orgelbauer und Silbermann-Schülers Wagner. P1030043 Kanzeldecke Marienkirche. P1030045 Auch dies ein Detail aus der Marienkirche, das ich während des Klanges der Wagner-Orgel entdeckte.
- kontakt | uwe-scheddin
Kontakt Fragen Anmeldungen Vorname Nachname E-Mail-Adresse Nachricht schreiben Bei Anmeldungen: Bitte auf eine Bestätigung meinerseits in Ihrem Mailbriefkasten achten. Uwe Scheddin 0171 2651262 oder 033205 45281 Rottstockweg 4 14554 Seddiner See Absenden Vielen Dank!
- Abgelaufene 2024 | uwe-scheddin
Abgelaufene Programme Oktober/November 2024 April 2024 Ostermontag, 1. April – 11 Uhr T o n - S t e i n e - S c h e r b e n Führung über den geschichtsträchtigen Matthäus-Friedhof in Schöneberg. Auf dieser bedeutenden Ruhestätte des Alten Berliner Westens gibt es sogar ein kleines Café und ein Feld für Sternenkinder, daneben die Gruft eines Aids-Vereins. Sie finden kunstvolle Grabmäler aus Stein, Holz, Glas und Ton und versteckt viele aufregende Geschichten. Wie jene von der Reise Rio Reisers oder vom eisernen Kampf des Eisenbahnkönigs mit seinen Banken. Unvergessen sollten sie bleiben: Die Aufsässigkeit von Thomas Manns Schwieger-Großmutter, das Schicksal der May Ayim und der tiefgründige Humor von F.W. Bernstein... Auch die Wahrheit über die Hexe bei Hänsel und Gretel möchte am Grabe der Brüder Grimm ans Licht. <>anmelden möglich <>1,5km<>13Uhr<>15€ Treff: S-Bf. Yorkstraße, Ausgang Großgörschenstraße Freitag, 5. April - 7.30 Uhr M a g i e a n d e r S a a l e ICE-Ausflug in die faszinierende Stadt Halle für zwei Besichtigungen und einen Saalespaziergang. Erstmals auf dem Programm der vor 325 Jahren gegründete Botanischen Garten der Martin-Luther-Universität mit 3000qm in alten Gewächshäusern. Am Nachmittag das berühmte Museum für Vorgeschichte mit nie geschauten Objekten in der neu eröffneten Ausstellung “M a g i e - das Schicksaal zwingen”. Der Kurs führt auch vorbei am Haus der Leopoldina, älteste Gelehrtengesellschaft der Welt. Per Tram dann in die Altstadt mit einem Abstecher zum Stadtgottesacker. <>bitte anmelden<>DB7.41<>4km, verteilt<>Einkehr<>19Uhr<>75€ inklusive Eintritt Treff: Bhf. Berlin-Südkreuz am Gleis 5 für ICE 701 München Montag, 8. April - 9 Uhr D o r f k i r c h e n o r g e l n i m L ä n d c h e n G l i e n Busausflug zu Brandenburger Dörfern und Orgeln. Auf einer Insel im weiten feuchten Havelbruch sind auf kleinstem Raum erstaunlich verschiedene und wertvolle Instrumente versammelt. Die Trockenlegungen des 18. und 19. Jahrhundert brachte wohl auch etwas Wohlstand den Bauern und Gütern. Wir besuchen wieder mit Kantor Winfried Kunz und wieder mit dem Hummelbus die Wagner-Orgeln in Bötzow und Schönwalde, hören die Scholtze-Orgel in Vehlefanz, die Heise-Orgel in Perwenitz. Auf dem Programm auch die einzigartige Lütkemüller-Orgel in Marwitz und ein Glanzstück von Schuke in Kremmen. Einkehr im Spargelhof! <>bitte anmelden<>1,5km<>Einkehr<>17Uhr<>55€ Führung/Fahrt/Konzert Treff: Bhf. Berlin-Spandau, Ausgang Seegefelder Str. Mittwoch, 17. April - 9.30 Uhr Z w e i t e r F r ü h l i n g s f ü r s G e o r g i u m Bahnausflug in die einstige Residenz Dessau für eine Wanderung in den Flussauen der Mulde – genial gestaltet als “Georgenpark” vor 250 Jahren von Erdmannsdorf. Hier ist das Welterbe endlich wieder angetreten – nachdem die Anhaltische Gemäldegalerie zwölf lange Jahre nicht zugänglich war. Das S c h l o s s Georgium musste grundsaniert werden. Lassen wir uns überraschen vom neuen Glanz und den Kunstschätzen des so kleinen wie edlen Fürstenreichs Anhalt. Einkehr im Kornhaus, der Bauhaus-Gaststätte. <>DB9.34(Zoo 9.20)<>bitte anmelden<> 6km, verteilt/kein Muss<>Einkehr<>19Uhr<>40 € inkl. Museum Treff: Bf. Wannsee am Gleis RE 7 Dessau Hinweis! Hinweis! Sonntag, 21. - Montag, 29. April T i r o l , V e n e t i e n u n d V e r o n a Kulturreise mit dem Bus durch Norditalien! Als Reiseleiter für Silvio Hummels “Kultur und Länder” würde ich mich freuen über Ihr Interesse oder gar eine Buchung. Der Kurs führt in Südtirol nach Meran, Bozen, in das Grödental der Dolomiten und an den Gardasee. In der Region Venetien ist Verona (Standhotel), Vicenza, Padua und Venedig im Programm. Reisedetails bitte anfordern! Beitrag incl. Halbpension und Eintritte 1800€. Textabschnitt. Klicke hier, um deinen eigenen Text hinzuzufügen und mich zu bearbeiten. Sonntag, 16. Juni - 10.45 Uhr S p a r g e l i m G a r t e n Führung durch die Spargelstadt Beelitz und das Gartenschaugelände von 2022 mit Einkehr im historischen Spargelgasthof. <>anmelden möglich<>3km<>17Uhr zurück<>Beitrag 25€ Treff: Bf. Wannsee, Gleis 8 Donnerstag, 20. Juni - 10.00 Uhr D i c h t e r k r e i s u n d W a s s e r w e r k Führung durch Köpenicks Ortsteil Friedrichshagen und Besuch im Museum von Berlins Wasserwerk. Mit dabei das Antiquariat Brandel mit seiner musealen Sammlung zum Thema „Friedrichshagener Dichterkreis“. <>Bitte anmelden<>3km<>zurück 14Uhr<>Beitrag 20€+ Ticket<> Treff: S-Bf. Berlin-Friedrichshagen vor dem Aus/Eingang Freitag, 21. Juni - 10.00 Uhr W o F o n t a n e U r l a u b m a c h t e Sommerwanderung an Nuthe und Nieplitz mit Einkehr im Gröbener Gasthof „Nase“ <>Bitte anmelden<>6km<>17Uhr zurück<>Beitrag 30€ Treff : Bf. Berlin-Südkreuz, Gleis 3 Mittwoch, 26. Juni – 9.30 Uhr T e m p l i n u n d T o r n o w Potsdam-Wanderung über den Brauhausberg zur Insel Tornow zwischen Havel und Templiner See. Mit dabei: Führung durch die evangelische „Hoffbauer-Stiftung“. Einkehr im „Inselhotel-Potsdam“. <>Bitte anmelden<>5km<>15Uhr zurück<>Beitrag 20€<> Treff: Hbf. Potsdam, Tram-Haltestelle Sonnabend, 29. Juni - 8.30 Uhr G e s c h i c h t e n i n M u t t e r s G a r t e n Kleine Wanderung zu meinem Garten am Seddiner See für Lesung, Einkehr und Kräuter-Verkostung. <>Bitte anmelden<>4km, verteilt<>Badesee<>17Uhr zurück<>Beitrag 40€ Treff: Hbf. Potsdam, Tram-Haltestelle Dienstag, 2. Juli – 9.30 Uhr D i e G l o c k e i m G o h l i t z s e e Sommer-Wanderung auf den Spuren märkischer Sagen in der reizvollen Seenlandschaft von Kloster Lehnin. Einer der ältesten Orte Brandenburgs hat nicht nur ein historisches Kloster zu bieten, er besticht auch durch beste Wanderwege und eine originelle Kulturlandschaft. <>bitte anmelden<>7km, verteilt<>Einkehr<> Badesee<>zurück17Uhr<>Beitrag 25€<> Treff: Bf. Berlin-Wannsee, Gleis 5 Sonnabend, 6. Juli - 10 Uhr D a s G a r t e n r e i c h F e r c h Kleine Wanderung auf den Spuren der Maler-Kolonie Ferch. Zu entdecken sind dabei die schönen Gärten des Schwielowsees und die Künstlergemeinschaft „Kunst-Scheune“ mit ihrer einzigartigen Wald-Galerie-Ferch. Am Nachmittag wird dort der alljährliche Kunst-Markt eröffnet! <>bitte anmelden<>Einkehr<>4km<>zurück 18Uhr<>Beitrag 25€<> Treff: Hbf. Potsdam, Tram-Haltestelle Mittwoch, 2 4. Juli - 9.30 Uhr S a l z l u f t u n d B l ü t e n d u f t Bahnausflug zur Gartenschau an der Saale in B a d D ü r r e n b e r g. Die vierte Landesgartenschau Sachsen-Anhalts hat es in sich: Neu geschaffene Gartenanlagen schmücken das einst etwas vernachlässigte Ufer der schönen Saale und beleben auf das Angenehmste den historischen Kurpark - übrigens mit dem längsten Gradierwerk Deutschlands. <>bitte anmelden<>Einkehr<>4km, verteilt<>zurück18Uhr<>50+LAGA-Ticket<> Treff: Bf. Berlin-Südkreuz, Gleis 3/ICE Zürich Mittwoch, 31. Juli – 8.45 Uhr M i r o w i n M e c k l e n b u r g Bahn- und Schiffsaufflug zur Sommerresidenz der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz. Auf dem Programm in der hiesigen Kleinseenplatte ist die Kleinstadt Wesenberg zwischen Labussee und dem Woblitzsee und das Schloss Mirow mit der romantischen Liebesinsel. Finale eine 5-Seen-Schiffahrt zum Seerosenparadies Leppinsee im Müritz-Nationalpark. <>Bitte anmelden<>Einkehr<>4km, verteilt<>zurück19Uhr<>Beitrag 55€<> Treff: Bf. Berlin-Gesundbrunnen, Gleis RE 5/ Rostock A u g u s t 2 0 2 4 Freitag, 9. August - 10.30 Uhr G e s c h i c h t e n i n M u t t e r s G a r t e n Kleine Wanderung mit Einkehr in meinem Garten am Großen Seddiner See. Fast 100 Jahre ist die Familie Scheddin hier zu Hause oder war zumindest ständiger Sommergast - und viele Geschichten über diesen besonderen See und seine Bewohner gilt es nun zu erzählen. <>bitte anmelden<>4km<>zurück18Uhr<>Beitrag inkl. Mittagsessen, Kaffee, Kuchen, Kräuterbrote 45€ Treff : Hbf. Potsdam an der TRAM-Station Mittwoch, 21. August - 9.15 Uhr D i e G r o ß e A c h t Bahnausflug nach Magdeburg für eine S c h i f f a h r t auf Elbe und Mittellandkanal! Die Magdeburger Elbe ist nicht nur ein Ereignis der Altstadt mit Klöstern und Dom und den Parkanlagen am Fluss – sie steht auch für ein Wasserstraßenkreuz der Superlative mit der längsten Kanalbrücke der Welt, dem größten Stahlbetonbau Europas und der neuartigen „Doppelsparschleuse“ Hohenwarthe. Nach einem Spazier-gang zwischen Dom und Zitadelle am Ufer besteigen wir mittags ein Ausflugsschiff der „Reederei Kaiser“. Dessen Kurs schreibt in der Elblandschaft in 4 Stunden eine „große 8“ , wodurch Natur, Fluss und Technik als großes Erlebnis eingefangen werden. <>bitte anmelden<>3km<>Einkehr an Bord<>zurück19.30<>60€ Treff: Bf. Berlin-Wannsee, Fernbahnsteig für RE 1 Montag, 26. August – 9 Uhr O r g e l n a m T a l d e r N i e p l i t z Busausflug mit Kantor Winfried Kuntz nach T r e u e n b r i e t z e n mit einem Kurs über die alten Dörfer der Zauche entlang der Nieplitz. Auf dem Programm diesmal ein Besuch beim Orgelbauer in Michendorf, danach folgt eine Probe der Eifert-Orgel in Schlunkendorf und der Gesell-Orgel in Buchholz (Ortsteil der Spargelstadt Beelitz). Mittags ein Besuch in Schlalach im alten Dorfgasthof und für die neue Dorfkirchen-Orgel aus Rumänien. Abschluss und Höhepunkt die Wagner-Orgel der Marienkirche Treuenbrietzen – wo auch ein kleiner Spaziergang durch die hübsche, alte Stadt geplant ist. <>bitte anmelden<>Einkehr<>Ende17Uhr<>50€ Treff: Bhf. Berlin-Wannsee, vor dem Haupteingang Donnerstag, 29. August - 10 Uhr M e i n W i l d e r P a r k Führung durch den historischen „Wildpark“ der Residenz Potsdam mit anschließender Wanderung an die Havel nach Wildpark-West, der ländlichen Stadtrandsiedlung der 20er Jahre. Einer der schönsten und kaum bekannten Wege der Landeshauptstadt. Ich habe hier bei der Nationalen Volksarmee gedient … Mittagsrast in der noch immer super gelegenen Gaststätte „Anglerheim“ mit Blick auf die Insel Werder. <>bitte anmelden<>5km<>Einkehr<>2km<>Ende16.30Uhr<>25€ Treff: Hbf. Potsdam, Gleis 3 für RE 1 (Zustieg Zoo 9.47 oder Wannsee 9.59 möglich) Sonnabend, 31. August - 14 Uhr H u n d e r t J a h r e S t a l i n i s m u s Führung hinter den Kulissen der Karls-Marx-Allee auf einem Spaziergang von Berlin-Mitte nach Friedrichshain. Dabei Stadt- Und Architekturgeschichte in einem ganz besonderen Kiez und zu einem sonderbaren Jubiläum, denn 1924 betteten die Russen Wladimir Ilitsch Lenin zur ewigen Ruhe in sein Mausoleum und Josef Stalin startete seine Welt-Karriere als Diktator. <>bitte anmelden<>3km<>auch Innen<>Kaffeepause<>Ende17Uhr<>25€ mit Eintritten Treff: Auf dem Alex an der Weltzeituhr Dienstag, 3. September - 11 Uhr D e r B e r g d e r W e i s e n Führung zum „Einstein-Park“ auf dem Telegrafenberg in Potsdam. Einen Anlass gibt es auch: In diesem Jahr begehen wir den 200. Geburtstages des großen Physikers Gustav Kirchhoff. Er schuf gemeinsam mit Robert Bunsen die Spektralanalyse und somit die erste Grundlage der modernen Physik und Weltraumforschung. Auf den waldigen Höhen über der Havel entstehen seitdem staatliche Institute, die die Ideen großer Geister durchleuchten und für die Praxis des Menschen testen. Die welterste Einrichtung der Astrophysik erwartet Sie und das berühmte Gerät für einen Beweis der Relativitätstheorie: Der Sonnenrefraktor im „Einsteinturm“. Weltbekannt ist der Berg auch mit seiner jüngsten Gründung dem P I K - das Institut für Klimafolgenforschung. <>Bitte anmelden<>3km<>Einkehr Institutskantine<>Ende15Uhr<>25€ inklusive Führung „Historischer Doppelrefraktor“ Treff: Hbf. Potsdam an der Tramhaltestelle Donnerstag, 5. September – 10.15 Uhr S c h ö n e b e c k u n d W e r b e l l i n Bahn- und Schiffsausflug für das UNESCO-Biosphärenreservat der Schorfheide. Ein Klassiker für den Spätsommer, denn mit ein wenig Glück wird das Heidekraut unseren Weg schmücken. Auch erste Zugvögel versammeln sich. Nach dem Start mit der Heidekrautbahn besuchen wir das Museum des Dorfes Groß Schönebeck. Es war vor 300 Jahren ein beliebtes Jagdschloss des Kurfürsten und Königs von Preußen. Dank Großraumtaxi kommen wir von hier leicht an das Juwel der Schorfheide, den Werbellin. Ein historisches Ausflugsschiff bringt uns über den bild-schönen und sehr tiefen See - von Eichhorst zum Kleinstädtchen Joachimsthal. Die kleine Führung dort beschließen wir mit einem Besuch des „BioRamas“, der Aussichtsturm mit 360Grad-Panorama über 50 Kilometer Waldtiefe. <>bitte anmelden<>4km, verteilt<>Einkehr<>18.00 zurück<>Beitrag 40€ inklusive Schiff Treff: Bf. Bhf. Berlin-Karow, Bahnsteig Gleis 1 des RB 27 Sonntag, 8. September - 10 Uhr K u n s t u n d G ä r t e n i n F e r c h Kleine Wanderung auf den Spuren der einstigen Maler-Kolonie Ferch. Zu entdecken sind dabei auch die bis auf unsere Tage besonderen Gärten des Schwielowsees. Abschließend besuchen wir die heute aktuelle Künstlergemeinschaft „Kunst-Scheune“ mit ihrer Wald-Galerie. Einzigartig… und sie liegt wirklich in einem großen, wilden Waldgarten. An diesem Wochenende ist dort die festliche Finissage der Sommersaison geplant! Ab 18 Uhr mit Wald-Leucht-Spektakel, für das Sie individuell den Ausflug verlängern können – Bus 607 nach Potsdam fährt bis 21 Uhr halbstündlich… <>bitte anmelden<>Einkehr<>4km<>zurück 18Uhr ohne Spektakel<>Beitrag 25€<> Treff: Hbf. Potsdam, Tram-Haltestelle Donnerstag, 12. September – 9.25 UHR S c h l a u b e - S c h l e n d e r n Bahnausflug für eine genüssliche Herbstwanderung im Oderland, ganz im Osten Brandenburgs und Deutschlands. Wir begleiten dabei die schöne Schlaube, bis sie auf ihren letzten Fluss-kilometern in den Müllroser See mündet. Der dann folgende Talabschnitt bis zur Oder ist seit den Tagen des Großen Kurfürsten kanalisiert für die Wasserstraße von Berlin nach Schlesien. Hier steht die Schlaube nicht mehr unter Naturschutz, dafür unter Denkmalschutz - als ältester Kanal Brandenburgs. Passend für unsere Kräfte haben wir zur Halbzeit eine Einkehr in der beliebten „Ragower Mühle“ und passend zur Jahreszeit können wir neben der reichen Flora und Fauna des Naturparks Schlaubetal auch auf die Heidekrautblüte hoffen. Vom sehenswerten Ackerbürger-städtchen Müllrose bringt uns die Bahn bequem wieder heimwärts. <>bitte anmelden<>8km<>18Uhr<>Beitrag 25€ Treff: Bhf. Königs Wusterhausen, Bahnsteig am Gleis 3 (RB 36 nach Frankfurt/O.) Sonntag, 15. September – 11 Uhr E r n t e f e s t i n M u t t e r s G a r t e n Sonntags-Ausflug zum Seddiner See und in meinen ererbten Siedlergarten in Kähnsdorf. Es darf geerntet werden – bei einer kleinen Garten- und Kräuterführung mit Verkostung. Nicht fehlen darf dabei eine Lesung unterm Apfelbaum mit Gedichten und Geschichten zum Thema der Ernte … Und was wird gemeinsam gekocht? Echte Thüringer Kartoffelklöße nach der Anleitung meiner Mutter! Mehr wird nicht verraten… <>bitte anmelden<>4km<>18Uhr<>45€ inklusive Verkostung, Einkehr, Kaffee, Kuchen Treff: Hbf. Potsdam, an der TRAM-Haltestelle Dienstag, 17. September - 11 Uhr T o t e, T e m p e l u n d T r i c h i n e n Führung im Studentenviertel der Friedrich-Wilhelmstadt, der für mich spannendste Kietz in Berlin! Ein Stadtteil, der über 200 Jahre seinen Charakter beibehalten durfte. Von der Landwirt-schaftlichen Hochschule und den Instituten der Physik und Chemie führt der Kurs zur Pathologie der Charité und in den Park der Tiermedizin mit „Trichinentempel“ und der berühmten Berliner Anatomie. Beschlossen wird unser Ausflug ins Studentenleben im Amüsierviertel am Schiff-bauerdamm und seinen Hinterhöfen. Die Führung pausiert für eine Mittagseinkehr zur Halbzeit in der „MensaNord“. Sie wurde erst vor 10 Jahren eröffnet, und zwar neben dem Schauhaus der Gerichtsmedizin und auf dem Armenfriedhof der Charité. <>bitte anmelden<>2km<>Hörsäle etc. auch von Innen<>14. 30<>35€ inklusive Eintritt u. Einkehr Treff: U-Bhf Oranienburger Tor, Ecke Claire-Waldoff-Straße Freitag, 4. Oktober – 11 Uhr K u n t e r b u n t i n W e i ß e n s e e Führung durch Landschaft und Geschichte eines sehenswert vielseitigen Berliner Stadtviertels. Der Kurs: Vom Kino in der Brotfabrik zur Ostberliner Kunsthochschule und über den Jürgen-Kuczynski-Park zum Wohnort von Brecht, Weigel, Seghers am Weißen See. Was als bescheidenes Dörflein begann, explodierte in der Gründerzeit mit einem Siedlerboom und am Beginn des vorigen Jahrhunderts kam ein Medienboom mit zahlreichen Filmgesellschaften. Alternative Bauprojekte entstanden noch vor der Eingemeindung nach Berlin. Schmuckstücke die Bauten am Kreuzpfuhl und in Neu-Weißensee sogar mit den Architekten Otto Mebes und Bruno Taut. Und bei den alten Berlinern unvergessen vor allem der „Trianon-Park“ am See mit Schloss, Gondelhafen, Riesenrad und Tauchstation und Milchhäuschen. <>bitte anmelden<>4km<>14 Uhr<>20 € Treff : S-Bhf. Prenzlauer Allee Sonntag, 6. Oktober - 11 Uhr M e i n W i l d e r P a r k Führung durch den historischen „Wildpark“ der Residenz Potsdam mit anschließender Wanderung an die Havel nach Wildpark-West, der ländlichen Stadtrandsiedlung der 20er Jahre. Einer der schönsten und kaum bekannten Wege der Landeshauptstadt. Ich habe hier bei der Nationalen Volksarmee gedient … Mittagsrast in der noch immer super gelegenen Gaststätte „Anglerheim“ mit Blick auf die Insel Werder. <>bitte anmelden<>5km<>Einkehr<>2km<>17Uhr<>25€ Treff: Hbf. Potsdam, Gleis 3 für RE 1 (Zustieg Zoo 10.47 oder Wannsee 10.59 möglich) Mittwoch, 9. Oktober – 8.15 Uhr L i c h t e r f e l d u n d F i n s t e r w a l d e Bahnausflug zum „Liegenden Eifelturm“ der Lausitz. Wir be-sichtigen die alte Sängerstadt Finsterwalde und das Nachbardorf Lichterfeld am einstigen Braunkohle-Tagebau Klettwitz-Nord. Hier an der Europäischen Route der Industriekultur l i e g t die stillgelegte Förderbrücke F60 – das größte Arbeitsgerät weltweit - und es ist gegen Eintritt zugänglich. Wo, wenn nicht hier, können wir über Mensch und Wahn und Technik nachsinnen? <>bitte anmelden<>4km<>Einkehr<>18.30<>40€ inkl. Eintritt Treff. Bhf. Berlin-Südkreuz am Gleis RE 17 Elsterwerda Dienstag, 15. Oktober – 14 Uhr G r o ß e R u h e s t ä t t e P o t s d a m Führung über die historischen Friedhöfe der Landeshauptstadt am Rande des Brauhausberges. Schon im 19. Jahr-hundert hatten die königlichen Behörden die Beisetzungen vor dem Teltower Tor auf „neuen Friedhöfen“ befohlen und so finden wir vom Barock bis heute die Spuren der Epochen und Personen in Potsdam vor allem hier. Ihre Gräber ziehen sich von den Auen der Nuthe bis in die Wälder der Endmoräne und boten die einmalige Gelegenheit eines Park- und Waldfriedhofes. Das Andenken an viele Persönlichkeiten des durchaus besonderen Geisteslebens der Stadt - aus Militär, Kunst, Verwaltung und Wissenschaft - finden wir hier schön bewahrt - auf dem alten Neuen Friedhof . <>bitte anmelden<>3km<>17Uhr<>15 € Treff: Hbf. Potsdam an der TRAM-Haltestelle Freitag, 18. Oktober - 9.15 Uhr R a b e n s t e i n u n d P l a n e - T a l Herbstwanderung in farbenfrohem Laubwald. Vor den Toren Berlins bietet der Osten des Hohen Fläming mit dem Tal des Flüsschens Plane ein Top-Wandergebiet. Wer bereits im März mit mir dabei war („Planeborn und Anemonen“), wird verstehen, dass auch in der Zeit der Blätterfärbung diese Wanderung schönste Eindrücke verspricht. Gestartet wird am Fuß der Burg uralte, einst von Holländern gegründete Dorf Rädigke nach Lühnsdorf. Hier erwartet uns mit dem „Landhaus Alte Schmiede“ eine Dorfgaststätte der besonderen Art. Ein Hoch auf die Regio-nalkultur und auch auf den Regio-Busbetrieb im Landkreis Potsdam-Mittelmark mit seiner „Fläming-Burgen-Linie“! Bahn9.34Uhr<>bitte anmelden<>8km<>18.00zurück<>30€ Treff: Bhf. Berlin-Wannsee am Gleis RE 7 Dessau Dienstag, 22. Oktober - 11 Uhr I n s e l d e r P r o m i n e n z Führung in Berlin-Pankow gemeinsam mit der Autorin Bettina Asmus („Die Intelligenzsiedlungen in Ost-Berlin“). Wir besuchen dabei die Erich-Weinert-Siedlung aus den Gründungstagen der DDR und zuvor den benachbarten (Prominenten)Friedhof „Pankow III“ am Pankower Bürgerpark. Hätten Sie es gewusst: Pankow war nicht nur erster Wohnort der Ostberliner Regierung, sondern es sollten auch Geistes-Schaffende, Künstler und Wissenschaftler, mit eigenen und neuartigen Siedlungsformen nach Ostberlin „gelockt“ werden. Wie erfolgreich das Konzept war, was davon überlebte und welch hohe Prominenz verkehrte – vermittelt unser Stadtspaziergang, der auch einen Besuch im Atelier Ruthild Hahne und dem Lingner-Haus einschließen wird. <>bitte anmelden<>2km<>14.00Ende<>25€ inklusiv Eintritt Treff: S-Bhf. Berlin-Schönholz, Ausgang Provinzstraße Sonntag, 27. Oktober – Freitag, 1. November D i e S c h w ä b i s c h e A l b Herbstreise mit dem Hummelbus in die Urzeit der Kultur, zu den Klöstern der jungen Donau und in die einstigen Herrschaften der Hohenzollern in Hechingen, Haigerloch und Sigmaringen. Die Reise ist a u s g e b u c h t. Nur Reserveplätze vorhanden. Montag, 4. November - 9 Uhr D i e E n g e l d e r D a h m e Ein Ausflug mit dem "Hummelbus" auf den Spuren von sieben Taufengeln im Süden Brandenburgs. Wir folgen dafür zunächst dem Lauf der Dahme von Königs Wusterhausen bis nach Lebusa, wo wir das Schloss und die Silbermann-Orgel der Kirche kennen-lernen. Rückfahrt über Luckau - nun ein Kurs an der Berste, das ist ein Zufluss der Dahme. Gerettete und bewahrte Taufengel erwarten Sie freudevoll in Rietzneuendorf, Casel-Golzig, Kreblitz, Drahnsdorf, Liedekahle, Walddrehna, Cahnsdorf. Aber natürlich wird Sie auch Geschichte und Landschaft im Kreis Dahme-Spreewald gut unterhalten, zumal die zu Teilen eine der Sachsen und der Sorben ist. <>bitte anmelden<>2km, verteilt<>Einkehr<>18.00zurück<>55€ Treff: S-Bhf. Berlin-Grünau, Bahnhofvorplatz Montag, 18. bis Dienstag, 19. November O r g e l n d e r A l t e n M a r k Busreise mit Kantor Winfried Kuntz durch die Orgellandschaft der Altmark. Übernachtung in Arendsee. Einige Buchungen sind noch möglich. Der Kurs: Schönhausen, Arneburg, Krevese, See-hausen, Arendsee, Gardelegen, Tangermünde. Beitrag 250€ Reisedetails versende ich auf Wunsch! Für die Orgelreise ab jetzt, für die anderen erst Mitte November. Freitag, 22. November - 11 Uhr D e r B e r g d e r W e i s e n Führung zum „Einstein-Park“ auf dem Telegrafenberg in Potsdam. Einen Anlass gibt es auch: In diesem Jahr begehen wir den 200. Geburtstages des großen Physikers Gustav Kirchhoff. Er schuf gemeinsam mit Robert Bunsen die Spektralanalyse und somit die erste Grundlage der modernen Physik und Weltraumforschung. Auf den waldigen Höhen über der Havel entstehen seitdem staatliche Institute, die die Ideen großer Geister durchleuchten und für die Praxis des Menschen testen. Die welterste Einrichtung der Astrophysik erwartet Sie und das berühmte Gerät für einen Beweis der Relativitätstheorie: Der Sonnenrefraktor im „Einsteinturm“. Weltbekannt ist der Berg auch mit seiner jüngsten Gründung dem P I K - das Institut für Klimafolgen-Forschung. <>Bitte anmelden<>3km<>Einkehr Institutskantine<>Ende15Uhr<>25€ inklusive Führung „Historischer Doppelrefraktor“ Treff: Hbf. Potsdam an der Tramhaltestelle Sonnabend, 14. Dezember - 11.15 Uhr A d v e n t a n d e r H a v e l Bahnausflug in die Havelstadt Brandenburg für einen Gang durch die weihnachtliche Altstadt mit Besuch der Krippenausstellung der Katharinenkirche und des beschaulichen kleinen Adventsmarktes im Brandenburger Domhof. Mit im „Programm“ eine kleine Führung im Dom und in der Petrikirche und eine nette Einkehr. <>bitte anmelden<>Bahn11.23 (11.01Hbf.)<>3km, verteilt<>19Uhr<>30€ Treff: Bhf. Berlin-Wannsee am Gleis RE1 Magdeburg Dienstag, 17. Dezember – 14 Uhr D e r P o t s d a m e r H o f Führung durch die schönsten Potsdamer Höfe links und rechts des Weihnachtsmarktes in der Barockstadt. In den zwei Jahrzehnten nach der Wende ist in der Landeshauptstadt nicht nur ein Wiederaufbau und Umbau der Altstadt am Stadtschloss begonnen worden. Parallel wurde das Holländische Viertel und seine Nachbarquartiere saniert und damit eine vielsei-tigen Nutzung eröffnet. Erstaunlich, es sind eine Reihe schöner Höfe entstanden und mit Ihnen eine Durchwegung quer und hinter dem preußischen Straßenraster möglich geworden. Kleine Geschäfte und Cafés profitieren davon besonders in der Adventszeit. <>bitte anmelden<>2km<>Café-Einkehr<>17Uhr<>20€ Treff: Hbf. Potsdam vor dem „P&B“ Buchladen Mittwoch, 1. Januar 2025 – 12 Uhr A l t s t a d t – N e u j a h r Traditionelle Neujahrspaziergang 2025 diesmal in der Spandauer Vorstadt - meinem einstigen Studentenkiez. Was schon in den 70er Jahren spannend war, ist faszinierend geblieben. Längst ist hier das Top-Viertel der „Touris“ in der alten Berliner Mitte und dennoch ist etwas vom Lebens- und Liebenswerte Altberlins auch für die Bewohner geblieben. Wie waren hier die „Goldenen Zwanziger“ und wie werden sich unsere restlichen 20er Jahre auf die Gegend zwischen Hackeschen Markt und Friedrichstraße auswirken? <>anmelden möglich<>2km<>14Uhr<>“Hutspende“ Treff: S-Bf. Hackescher Markt, Ausgang am Irish-Pub Überraschung
- Bericht Masurenreise | uwe-scheddin
Bildbericht von der Masurenreise im Juni 2018 Bildbericht von der Masurenreise 2018 Bitte anklicken, es sind 30 Fotos Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr 1/5
- Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 | uwe-scheddin
Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr Nachtrag zum Ausflug ins Berliner Bergbaubegiet in Rüdersdorf am 3.September Der Ausflug ins Berliner Bergbaugebiet …mit 10 Teilnehmern. Da kann ich meinen Aufwand geradeso oder aber eigentlich eher n i c h t rechtfertigen. Ich habe 13 Jahre kein Angebot für Rüdersdorf gemacht und geglaubt, wenn das Wetter mitspielt, etwas mehr Teilnehmer zu haben. Aber vielleicht kennen die Berliner schon ihr Kalkrevier. Denn Rüdersdorf gehört zu Berlin (wenn es auch 1920 nicht eingemeindet wurde...) Ich halte es für keinen Zufall, dass das einzige abbauwürdige Kalkvorkommen Norddeutschlands bei Berlin liegt. Die Stadt und ihre Unternehmer konnten dadurch preiswert bauen – und vor allem in beginnenden Zementzeitalter (ab 1900) Lösungen für ihre ehrgeizigen (Bau)Vorhaben finden. Viele Gründe also, Rüdersdorf und seinen Kalk zu ehren. Unsere Wanderung begann nach einer schönen Straßenbahnfahrt in Woltersdorfer Schleuse, einem einst beliebten Vorort Berlins, der zwischen Rüdersdorf und der Hauptstadt liegt. Hier gab es eine Enttäuschung: Die „Liebesquelle“ ist versiegt – und das seit Jahren. Das ganze aufwendige Quellbrunnenwerk aus Stahl, eine Art Laube, steht dort seit Jahren umsonst und sinnlos um eine von Spinnweben und Humus besetzte Quell-Rinne. Um dem Zustand zu mildern, hat der Verschönerungsverein Trinkwasser in die Anlage geleitet, so dass man wenigstens sich erfrischen kann. Da das ganze aber noch „Liebesquelle“ heißt, ist das wohl eher eine schräge Idee gewesen, Der Weg nach Rüdersdorf ist einer der schönsten im ganzen Berliner Umfeld. Schön wäre, wenn der Verschönerungsverein auch diesen Weg verschönern würde, denn es ist teilweise halsbrecherisch dort. Man läuft nach 2 km am Ufer der Ortschaft „Seebad Rüdersdorf“ – und ehrlich, ein traurigeres Seebad habe ich nie gesehen. An der Badestelle gibt es rein garnichts, was an eine solche hinweist, geschweige denn an ein Seebad. Ganz ähnlich ist es in ganz Rüdersdorf. Der Ort scheint vom Reichtum seiner Kalkvorkommen nicht profitiert zu haben. Das fiel schon Theodor Fontane auf. Als er 1887 dort zur „Kur“ war schrieb er an seine Frau einen bezeichnenden Brief. Fontane hatte dort weder ein Bad noch eine Kur genommen. Er mußte hart an der Korrektur für Irrungen und Wirrungen arbeiten. Die Novelle erschien bald darauf als Vorabdruck in der Vossischen Zeitung. In weiteren Briefen lobt Fontane auch einmal die Freundlichkeit der Leute. Er leidet mher an der Hitze als am Seebad - und bittet seine Tochter Meta beim nächsten Besuch an eine Fliegenklatsche zu denken. Dank einer fleißigen vietnamesischen Familie wurde der Eindruck für uns erheblich gemildert. Denn wir kehrten im "C h a u" im neunen Zentrum des Ortes ein und wurden bestens bedient und das Preis-Leistungsverhältnis war geradezu revolutionär. http://www.chau-asiatisches-restaurant.de/ In zunehmender Hitze ging es weiter Richtung Bergbaumuseum. Ich wollte zuzvor gerne noch die Kirche zeigen, die als ein quasi Werbebau ganz aus Kalksteinen errichtet wurde. Leider war sie geschlossen. Die Umgebung machte einen leicht trostlosen Eindruck. Auf dem mir aus der Erinnerung bekannten Wanderweg ging es hinter der Kirche in Richtung Bergwerk – hart an der Siedlung Kalkberge beginnt der alte Tagebau und man kann an ihm entlanglaufen. Wenn es doch vernünftige Wanderwegweiser gäbe! Vielleicht wären dann auch mehr Berliner unterwegs. Aber der Wanderweg ist als "66-Seen-Wanderweg" ausgeschildert und leitet die Museumssuchenden auf die Hauptverkehrsstraße um. Das Museum selbst: Es ist dort irgenwie alles beim Alten beblieben. Trotz der vielen Jahren nach meinem letzen Besuch. Freilich, es gibt dank der geflossenen Gelder eine neues Empfangsgebäude und eine geologisches Ausstellungs-Haus (Das Torell-Haus), aber der Rest ist wie eh und je spröde, Die Wege notdürftig instand, die Hinweise überholt, besprayt, verwittert oder einfach fort und verschwunden. Ich fragte im Infocenter nach einer Auskunft zum bestehenden Kalkbergwerk. „Gibt es nicht“. Ich bat um einen schriftlichen Guide: „Es ist alles beschriftet!“ Ich habe 10 Zeugen, dass dies nicht der Fall ist. Wie manches andere Museum in Brandenburg ist Rüdersdorf nicht auf der Höhe! Der Museumspark ist Teil der "Rüdersdorfer Kultur GmbH". Deren Webseite offenbart neben meiner Kritik auch Vorteile und Besonderheiten für den Besucher. So können Sie am Infopiont, der auch gleichzeitig die Rüdersdorfter Tourist GmbH ist, preiswert Kanus und Räder ausleihen, auch reizvolle Kinderräder. Es gibt im Gelände ein Bistro mit Selbstbedienung. Vom Park können Sie direkt in die weitgespannten Rüdersdorfer Gewässer einsetzen! http://www.museumspark.de/ Die Straßenbahn für pünktlich und brachte uns unterhaltsam und bequem zurück in Berliner Territorium. IMG_1015 Auf dem Gelände des Museumsparks steht am Rand des alten Tagesbaus diese einstige Loren-Seilbahn und -kippvorrichtung. IMG_1017 Die Logistig im Park läßt viele Wünsche offen. Entweder sind die Orientierungen wie hier verrottet oder fehlen ganz oder sind nicht aussagekräftig. IMG_1007 Auf der neuen Fußgängerbrücke in Rüdersdorf über den Kalkgraben. Man gelangt von ihr vom Wanderweg am Kalksee direkt ins neue Zentrum von Rüdersdorf, welches eigentlich der alte Ortsteil Kalkberge ist. IMG_1012 An der Bruchkante im Museumspark - Blick in den aktuellen Tagebau. Leider gab es keinerlei Informationen zu diesem Wirtschaftsunternehmen im Infozentrum des Parks. IMG_1009 Die ältesten Kalkbrennöfen im Park. Auch sie - obgleich gegenüber dem Infozentrum faktisch ohne Information oder leicht auffindbare Beschriftung. Hier wäre ein Grafik, wie die Öfen einst funktionierten ideal... IMG_1002 Die versiegte Liebesquelle. Vielleicht daher die zunehmende Lieblosigkeit in der Gegend. IMG_1028 Am Ende des Parks steht die Schachtofenbatterie aus dem frühen 20. Jahrhundert - mit imposantem Blick auf die ersten DDR-Fabriken, die ebenso wie die der 40er Jahre gewaltige Kalkschleidern waren. IMG_1034_edited Scheddin im Eimer. Schreibe Deine Meinung oder Sicht!
- Salz der Saale | uwe-scheddin
Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr Salz der Saale - Busexkursion am 22. Oktober 2016 Mit gut besetztem Bus ging es an diesem etwas trüben, aber typischen Herbsttag in den Saalekreis, wo ich einiges vorbereitet hatte, aber gar nicht zeitlich zu allem kam. Das ist das Schicksal von Premieren. Dennoch glaube ich, dass der Tag gut gefüllt war und Einsicht in eine Region bot, die vor hunderten von Jahren ihre Blütezeit hatte. Das war gleich an der ersten Station fühlbar angesichts der prunkvollen Burgkapelle der einstigen Residenz auf dem Land(e)sberg. Nicht weniger überzeugend sicher die ehrfurcht erweckende Augustiner-Chorherren-Kirche auf dem 250 hohen Petersberg, Von hier ging es reibungslos - trotz vieler Baustellen - mit unserem Bus der Firma Eick aus Berlin hinein über Trotha nach Halle-Kröllwitz, wo eine Einkehr für uns reserviert war, die glaube ich allen gut gefallen hat. Immerhin saß am Nebentisch der Ministerpräsident Reiner Haseloff, was darauf hinweisen könnte, dass die Gaststätte "Krug zum grünen Kranze", direkt an der Saale, gegenüber der Burg Giebichenstein, gut und beliebt ist. Zu Fuß ging es auf besagte nahe Burg, die eine so reiche Geschichte hat, dass sie eigentlich mit der Wartburg verglichen werden kann. Von den ausgegrabenen Mauerresten, die wie ein Labyrinth waren, hatten wir eine wunderbare Aussicht in die herbstliche Saalelandschaft! Unser Bus fuhr uns nun an der Saale durch Halle selbst - die Altstadt entlang mit einem Kurs, der fast alle großartigen historischen Gebäude erkennen ließ. Nächster Ort war nun das eine halbe Stunde südlich über endlose Baustellen liegende Schkopau. Hier wäre auch eine Werksführung angebracht im einstigen Buna-Werk oder in Leuna, das in diesem Jahr 100 Jahre alt wurde. Das Schopauer Werk aber erzeugte in den 30er Jahren den weltersten künstlichen Gummi. Ein Meilenstein für die Automobilgeschichte! Heute gehört dank Treuhandverkauf der verdienstvolle Chemiebetrieb dem US-amerikanischen "Dow chemical" - nach der BASF der zweitgrößte Chemieriese der Welt. Dass Schkopau aber nicht nur aus Plaste und Elaste besteht, konnten wir sehr praktisch erleben, denn wir besuchten das Schloss Schkopau, welches seit 15 Jahren ein renomiertes Hotel ist. Die Schlossführung, die ich für 120€ gebucht hatte, war zwar ein Flopp, und der Grüne Salon in dem die "Reisegruppe Uwe Scheddin" zur Kaffeezeit dinierte, war ein wenig geschmacklos, aber das Schloss und seine Geschichte hat sich dennoch eingeprägt, denn hier lebte die Familie derer von Trotha. Sie hatten nicht nur einen einflussreichen Bischof hervorgebracht, sondern Töchter und Söhne des Hauses hatten einst bedeutende Stellungen am Hofe des deutschen Kaisers, - das brachte eine schöne Fotogalerie gut zur Wirkung. Nach dieser Einkehr blieb im Hellen leider nicht mehr viel Zeit - jedenfalls nicht für den geplanten Geiseltalsee. Aber das näher liegende Merseburg wurde improvisiert noch besucht. Der kleine Spaziergang zur Domkirche und der Fürstbischöflichen Residenz hat sicher allen gefallen - auch wenn man gerne noch ein wenig länger geblieben wäre. Doch es war kurz vor 18 Uhr und die Museen schlossen - auch der Bus scharrte schon unruhig mit den Hufen, denn ein Kutscher von heute darf auf keinen Fall seine Arbeitszeit von maximal 13 ´Stunden überschreiten. IMG_2137 Auf einem Porphysockel thront einsam die Landsberger Doppelkapelle. Der Sockel ist der Rest, den ein Steinbruch übrig ließ. Die Kirche der Rest einer Burg. IMG_2158 Im Heiligsten der Doppelkapelle: Gediegene Hochromanik., Das gibt es so schnell nicht anderen Orts... IMG_2157 Der Alter in der Landsberger Doppelkapelle ist außergewöhnlich qualitäsvoll. Entstanden zur Reformationszeit und für die Kirche Zwochau. IMG_2143 Im Nachbarort Hohenturm gibt es ebenfalls auf einem der ersten Felsen Mitteldeutschlands eine Burg. Sie steht seit einigen Jahren leer... IMG_2166 Der historische Markplatz von Landsberg, der größten Stadt des alten "Saalkreises". IMG_2167 Der klausurseitig Eingang an der Stiftskirche auf dem Petersberg. IMG_2168 Die Burgruine der Oberburg auf dem Giebichenstein - gesehen von der Saalebrücke aus. IMG_2173 Im Freilichtmuseum Halles auf der Oberburg Giebichenstein. IMG_2172 Blick von Giebichenstein - im Hintergrund am linken Saaleufer der Krug zum Grünen Kranze. IMG_2177 Der innere Burghof des Schlosses in Schkopau. IMG_2176 Die aus der Gründerzeit stammende Hauptaußenansicht des Schlosses Schkopau. IMG_2183 Beschreiben Sie Ihr Bild. IMG_2187 Wildenten über dem Merseburger Dom. IMG_2190 Das schloss Merseburg IMG_2184 Die West-Domfront aus der Domstadt von Merseburg gesehen - Abends kam die Sonne....
- HARZREISE Theo in Thale 2016 | uwe-scheddin
Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr Nachtrag zur Harzreise "Theo in Thale" im August 2016 Ein guter Start nach der Sommerpause - die kleine Reise in den Harz… für mich jedenfalls. Die Gruppe – nicht zu klein und nicht zu groß – war durch des Zufalls Macht gut zusammengewürfelt worden – obgleich freilich, wie so oft, mehr Vertreter der Herrenwelt wünschenswert gewesen wären. Den Titel der Reise hat schließlich ein Herr zu verantworten und in seinem Roman „Cecile“, der in Thale und der Umgebung spielt, haben Männer tragende Rollen. Zugegeben, einer interessanten jungen Frau gab Theodor Fontane die Hauptrolle, wie in all seinen großen Geschichten. Ich habe während der Fahrt nur den Anfang zitiert – in der Hoffnung, die Teilnehmer bekommen Lust, hinterher einmal in das Buch hineinzuschauen. Immerhin waren wir an drei „Drehorten“ unseres großen Berliner Dichters während dieses Ausfluges. Und nicht etwa, um den Roman nachzuempfinden – sondern weil diese Orte weiterhin aktuell sind. Viel, sehr viel hat sich verändert, aber das Städtchen Thale ist ein Fremdenverkehrsort geblieben und unverändert ist zweitens das Tor zum Harz die „Rosstrappe“ und thront als anbetungswürdiger Felsen am Anfang des wilden Teils des Tals der Bode. Kommt der Wanderer durch dieses hindurch, landet er drittens wie in Fontanes fast eineinhalb Jahrhunderte zurückliegenden Zeiten hinter jener Wildnis in den stillen Dörfern einer schön bewegten Mittelgebirgslandschaft. Am Sonnabend landeten wir also nach 3 Stunden unterhaltsamer Zugfahrt in Thale. Im Gegensatz zu Fontane Ankunft stürzten sich aber nicht auf uns die Gepäckträgerschar. Dafür waren von den 9 Schließfächern 5 kaputt. Und nur ein Kutscher, ein Taxifahrer, rettete die Situation, weil er unsere Sachen ins Hotel fuhr. Unbelastet und bei gutem Wetter konnten wir so auf die Rosstrappe wandern und die Aussicht genießen und dabei auch die weltbekannte Sage von der Prinzessin Brunhilde hören. Ihr Riesenpferd hat einen Abdruck auf dem Felsen hinterlassen als die Prinzessin ihm die Sporen so heftig gab, dass es über das ganze Bodetal sprang und so dem lüsternen Verfolger, dem Riesen Bodo, entkam. Ich stelle mir die Damen als einen ganz schönen Dragoner vor… vielleicht ein bisschen verwandt mit unserer Kellnerin des Restaurants „Zur Rosstrappe“ oder ihrer Kollegin von der „Eisvilla“ am Stadtpark. Hinunter vom Felsen ging es dann mit dem Sessellift und gleich darauf mit der Bahn nach Quedlinburg, wo die Kraft noch für einen kleinen Stadtspaziergang reichte. Durch diese Stadt kann man wohl zu jeder Zeit und in jeder Stimmung gut spazieren… ob mit oder ohne Führung oder Ziel. Das romantische Fachwerk tut der Seele gut und die vielen Touristen sorgen für ein weltoffenes Flair eher als sie stören. Es mildert angenehm das Kleinstädtische so einer Harzstadt, wirkt wie der Schuss Sekt in der rosa Erdbeerbowle. Abendessen gab es im Hotel Zur Goldenen Sonne, wo wir auch übernachteten. Wir saßen lange und gemütlich im überdachten Hof dieses ehemaligen Stadtbauerngehöfts und genossen den besonderen Ort. Am nächsten Tag ging es zur großen Wanderung noch einmal nach Thale, wo wir allerdings zuvor einen Sonntags-Morgenbesuch auf dem Hexentanzplatz machen. Mit dem Kabinenlift ist das eine luftige und lustige Sache! Herrlich hoch schwebt man und frau wahrlich hexenhaft auf das Felsplateau. Wo einst die Hexen tanzten, tanzt nun allerdings der Bär. Was auch immer sich auf Hexen reimt, wurde für uns Besucher hier auf den Berg gepappt. Platz genug gab es, denn es war ein riesiger Tanz – der Sammelplatz der wilden Schar, bevor es auf den Brocken ging. Den Brocken allerdings sieht man wie in Fontanes Zeiten noch immer gut am Horizont. Unverbaut ist auch der unvergleichliche Blick von hier auf die Rosstrappe und ins Bodetal. Das allein ist die Reise wert. Unser Höhepunkt sollte jedoch erst kommen: Die Wanderung durch das Tal 9 km auf dem Hexensteig ins Dorf Treseburg. Die Wegequalität ist sehr unterschiedlich und es gibt dabei auch einen ca. 1km langen Serpentinenaufstieg, denn nicht immer haben die Wanderwegefinder es leicht gehabt - zwei drei Mal schwingt sich der Pfad doch recht hoch über den Fluss, den er aber nie bis zur Brücke in T r e s e b u r g verlässt. Sicher einer der schönste Wege Deutschlands! Leider haben auch hier die Hexen ganz nett mitgemischt, so dass das Regenwasser der Jahrzehnte ausgerechnet immer diesen Steig für Wanderer auf seinem Weg am Felshang zur Bode gewählt hat und natürlich Stein für Stein abwärts trug, so dass stellenweise das Wandern zum Kraxeln wurde. An einigen Stellen haben die Behörden deswegen Geländer angebracht, aus glänzendem Chromstahl – sehr „passend“ im wilden Bodetal. Eine Erneuerung des Wegeuntergrundes eines unsrer wichtigsten und schönsten Wanderwege wäre sinnvoller. Die Hälfte von uns wählte deshalb auch den geordneten Rückzug und genoss noch einmal- nun andersherum den Weg und machte Halt am Gasthaus „Königsruhe“ – wo man sich wirklich wie ein König fühlt, so herrlich ist es gelegen zwischen Hexentanzplatz und Rosstrappe über der murmelnden Bode. Wir anderen besuchten zum Abschluss (mit dem Taxi aus Thale, das ich beim Austritt aus dem Bodetal-Netzloch gerufen hatte) im Nachbardorf A l t e n b r a k das Café „Theodor Fontane“. Tolle Aussicht und guter Kuchen erwarteten uns. Wer allerdings hier in Fontanes Cecilie-Landschaft eine passend zartbesaitete Cafékellnerin erwartet, sollte sich doch besser an Bodos Brunhilde erinnern. Mit Taxi und Zug ging es anschließend im gutbesuchten HEX zurück nach Magdeburg und nach kurzem Umstieg in den RE der Bundesbahn pünktlich bis Berlin Quedlinburg, Neustadt, nahe unseres Hotels Eiszeitliche Kolke der Bode Hexentanz "Königsruhe" Blick vom Hexentanzplatz ins Bodetal Gondeln über der Bode Auf der Rosstrappe Die Rosstrapse ist gefüllt Gaststätte "Zur Rosstrappe" Mehr anzeigen
- Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ | uwe-scheddin
Für einen Sonntag im April "Nuthe-Nieplitz-Pfefferfließ " Bahnausflug in das abgelegene Zentrum des Naturparks Nuthe-Nieplitz. Hier führt ein aussichtsreicher Wanderweg von der Niederung des Blankensees an den Wiesen des Pfefferfließes entlang ins Dorf Rieben. Das Besondere: Dieser Bach darf sich seit 20 Jahren in seinem Bett benehmen, wie es seiner Natur entspricht: feucht und unbeherrscht. Ein neuer See ist entstanden und ein ökologisch wertvolles Niedermoor. Märkisch stille, unverbaute Landschaft und eine Einkehr im echten Dorfgasthof werden die Hauptbestandteile des Ausflugs sein.... P.S. Wie kommen wir dort hin? So nah es ist, es ist nicht einfach. Denn wir durchwandern eine Kreisgrenze und der Regionalverkehr mit Bussen respektiert diese als wären wir in grauer Vorzeit, wo Teltow-Fläming zu Sachsen zählte und Potsdam-Mittelmark die askanische Zauche war. Deshalb gibt es nur eins am Wochenende: Mit dem Regionalexpress von Südkreuz bis Trebbin (das geht schnell) und von dort mit dem Großraumtaxi nach Stangenhagen (12 min). Werktags gibt es auch einen Bus (einen!), aber da hat die Dorfgaststätte geschlossen. Die Wanderung von Stangenhagen startet an der B 246, genau wo diese das Pfefferfließ überbrückt beginnt eine Uferweg in die kleine, neue Moorwildnis dieses Baches. Zunächst quert er ein Vogelparadies (mit Beobachtungshochstand), dann geht die Wanderung durch recht schöne Wiesenlandschaft - am Rande grasen Haflinger. Wir folgen der Ausschilderung des Naturparks und kommen durch Kiefernwald und schließlich wieder durch Wiesen, wobei wir sowohl das Pfefferfließ wie auch den Pfeffergraben überqueren. Dieses Gewürz gibt es hier natürlich nicht. Dem Namen dürfen wir getrost etwas abseitig deuten. Das Fließ war für die Dörfler so jwd. und außerdem noch sumpfig- Wohl ähnlich wie das "Land, wo der Pfeffer wächst" und man schon vor Jahrhunderten den einen oder anderen hinwünschte. Wir aber haben nur Spaß an der Einsamkeit, die ab und an mit einem schönen weiten Blick gewürzt wird. Eine einzige menschliche Siedlung gibt es auf den 8 km: Eine bewohnte Försterei. Dann erst gerät man in die Nähe des Dorfes Rieben, das einen sehr schönen Rundweg um seinen gleichnamigen See hat. Er ist ganz natürlich erhalten und deshalb für Tourismus kaum brauchbar. Keine Stege, keine Datschen. Das Dorf selbst aber hat eine kleine Pension und eben eine Gaststätte. Wie lange noch? Nicht lange.... Neu und ebenfalls lohnend ist in Rieben der Hofverkauf, den wir gleich zweimal auf dem Weg vom Gasthof zur Bushaltestelle nutzen können. Bus? Ja, auch am Wochenende gibt es hier am Rand es Landkreises Busverkehr. Bis Beelitz! Von hier fährt wieder ein Regionalzug nach Berlin. Allerdings landen wir in Wannsee....nicht in Südkreuz. Wie bin ich auf diesen Ausflug gekommen? Anlass war eine kleine Reform des Busverkehrs, der wenigstens eine der Fahrten ohne Taxi möglich machte. Die Gegend eigentlich braucht keine Werbung, nur ist sie eben schlecht erreichbar. Ein Nachteil, der für den, der endlich da ist, ein Vorteil ist. Ich kenne Strecke Trebbin-Stangenhagen-Beelitz recht gut, gehört sie doch zu meiner näheren Heimat und meine Eltern hatten Freunde in Trebbin. Dennoch wäre niemand damals auf die Idee gekommen, das Pfefferfließ zu bewandern und so blieb die Gegend für mich unerforscht. Erst vor kurzen sind Lena und ich dort mit dem Rad aufgekreuzt, haben eine Februar-Radtour gemacht und sind k.o. und mit Riesenhunger in Rieben eingekehrt. Für das Rad ist der Weg zu sandig, aber zu Fuß Ideal. Hier muss man sich Zeit lassen, war unser Urteil. Ideal fürs Wandern.... Aussichtsturm auf dem Löwenberg Ganz in der Nähe unserer Wanderung findet man diesen sehr schön gebauten Turm mit exklusiver Aussicht in den Naturpark Nuthe-Nieplitz Haflinger am Pfefferfließ Direkt am ausgeschilderten Wanderweg des Naturparks fällt diese Haflinger-Zucht auf Pfefferfließ und Stangenhagener See Vom Vogelwartturm bei Stangenhagen ergibt sich dieser aufschlussreiche Blick in neue Sumpflandschaft seit der Wiedervernässung....
- Museum Barberin in Potsdam | uwe-scheddin
Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr Tipp zum Nachnutzen Februar 2017 (Achtung, das ist nicht mehr ganz aktuell!) Das Museum Barberini in Potsdam (Bildmitte die Ausstellungsräume in zwei Etagen an der Havel) Wenn Sie die sensationelle neue Gemäldegalerie in Potsdam, die erste würdige, die die Stadt je hatte, ohne Stress besichtigen wollen (Es kann sehr voll werden und Warteezeiten geben), dann nutzen Sie einfach wie wir die l a n g e n Öffnungszeiten. Gehen Sie um 17 Uhr ins Museum und bleiben bis 19 Uhr. Es gibt zwar kein Feierabendtarif, aber es ist nicht so voll. Das betrifft zum Beispiel den Freitagabend. Der Eintritt ist mit 15 € sehr hoch. Beantragen Sie doch eine Jahreskarte, die ist mit 30€ preiswert, denn die Ausstellungen wechseln bald. Außerdem schafft man unmöglich alle Bilder und Aspekte zu betrachten während eines einzigen Besuches. So befindet sich im 2. Stock auch eine klug gemachte kleine Ausstellung zur Geschichte des Alten Marktes, da habe ich schon allein 40 Minuten verweilt. Das Beste zum Schluss: Für Kinder und Jugendliche ist die Ausstellung völlig kostenlos. Wahnsinn, denn die jetztige Ausstellung ist für die Altergruppe sehr geeignet. Ich wüsste jetzt keine andere Galerie oder museale Sammlung die "hipper' wäre .....
- Heidekrautwandern Saarmund 2016 | uwe-scheddin
Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr Nachtrag zur Wanderung in der Heidekrautblüte Ende August 2016 Am 26. August, einem sehr heißen Freitag, war ich mit einem Dutzend Hitzebeständigen unterwegs auf der Suche nach dem Heidekraut, besser: Nach der Romantik des Heidekrauts. Fontane sagt in seinem Artikel zu Saarmund (unbedingt lesenswert: Band Spreeland so ziemlich am Schluss), dass er diesen Galgenberg erwandert ist und kam zur Schlussfolgerung, dass das Mittelalter seine Delinquenten oft dort bestrafte, wo es am schwersten fiel, Abschied zu nehmen. Der entsprechende Berg bei dem einstigen Städtchen Saarmund ist Teil der Potsdamer Endmoräne und etwas über 90m über dem Meer. Der Blick geht heute nur noch nach West und Nord, die andere Seite ins Nuthetal ist zugewachsen. Aber auch die verbleibende Aussicht ist gut, liegt doch zu Füßen die Lange Wische, einst einer der vielen Nebenarme der Havel, als das Eis der Eiszeit Wasser war… Seit mindestens 100 Jahren ist der Hang des Berges kahl und versteppt, auch der sanft ansteigende Hang vom deutlich niedrigeren Wische-Tal. Die Wische ist fruchtbar, der Hand sandig. Die Nichtnutzung oder die als Schafweide, gab dem Heidekraut hier einen Standort. Zunächst fanden wir kaum die Pflanzen, aber dann mitten darin, erschien dieser größte brandenburgische Standort außerhalb der einstigen Truppenübungsplätze doch üppig genug, um uns nicht zu enttäuschen. Mir gefiel vor allem auch der Weg über den gesamten sich dem Hang anschließenden trochenen Teil des Saarmunder Flugplatzes, wo es sehr üppige Spätsommerblüher – neben dem Heidekraut – gibt. Leider ist dieser schöne Teil Natur der Mittelmark streng eingerahmt von Autobahnen. Geradenach so kann man den Lärm überhören… Als der märkische Dichter Peter Huchel hier im Nachbardorf Langerwisch lebte, gab es diese moderne Verkehrsader noch nicht. Wer wissen will, wie die Natur auf den Menschen damals wirkte, nehme in einem guten, ruhigen Moment Huchel zur Hand (Peter Huchel „Gedichte““ Bibliothek Suhrkamp) - und hierbei die Werke aus der ersten Lebenshälfte. Ich habe unterwegs versucht, einiges davon passend zu zitieren… Mittags waren wir dann pünktlich im „Rosengut“, wo wir sehr gut zu Mittag aßen. Das Rosengut ist aber keine Gaststätte, sondern hat eine Gaststätte. Es ist die einstige Gärtnerei des Gutes Langerwisch und wird von dem einstigen Geschäftsführer der landwirtschaftlichen Genossenschaft aus DDR-Zeiten geführt. Sehr erfolgreich: Herr Bräutigam kam an unseren Tisch und stellte sich und seinen Betrieb (auf meinen Wunsch) kurz vor. Er hat 70 Mitarbeiter! Anschließend – die Hitze nahm zu – liefen wir durch den Wald um das Gut herum, um dann auf schattigen Wegen nach Langerwisch zu gelangen, wo ziemlich viele Linienbusse nach Potsdam oder an die Regionalbahn RE 7 fahren. IMG_0877 An den Hängen der Saarmunder Berge dehnt sich die größte zivile, also nicht auf militärisch genutzter Fläche, Kolonie des Heidekrauts aus. IMG_0874 Wenn die Höhe mühsam märkisch im Sand erklommen ist - vom einstigen Galgenberg lohnt die Aussicht. Leider ist sie nach Osten zugewachsen. IMG_0881 Nach der Besteigung die Überquerung. Denn an die Hügel, schon zur Kaiserzeit für den Segelflug genutzt, schließt sicht das steppenartige Flugfeld an. Die Hitze setzte einem zu, aber die Blüte war unbeschreiblich. IMG_0880 Und keinesfalls blühte nur das Heidekraut... IMG_0892 Aus mit nicht bekannten Gründen ist es in der Ebene nur auf einige Flächen reduziert. Aber dort wirkt es desto besser... Herr_und_Frau_Bräutigam Hier waren wir zu Gast: Im nahen Rosengut Langerwisch. Wir haben dort im Café Gartenglück überraschend gut und "bio" gegessen.