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- Taufengel über der Zauche | uwe-scheddin
Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr Bericht von der Taufengelfahrt in die Zauche-Landschaft Sonnabend, 12. November 2016 Für mich wahr die Tour sehr spannend, weil es sich doch um mein weiteres Heimatgebiet handelt, schließlich wohne ich im Kreis Potsdam-Mittelmark, der früher in etwas der Landkreis Zauch-Belzig war. Einige unserer Engel wären aber damals in Sachsen-Anhalt gewesen, bzw. in der einst preussischen Provinz Sachsen - gemeint ist der Raum Ziesar. Wir begannen die Tour im Berlin nächsten Punkt nah an dem Autobahnkreuz Potsdam mit dem Dorf Alt Bork, dass vor der nationasozialistischen Umbenennung Wendisch-Bork hieß. Der Schlüssel wir gegenüber im einzig echten Bauernhof der Gegend geführt. Hier kann man jeden Freitagnachmittag Hausgeschlachtetes kaufen! Der Engel hier ist eher bescheiden und nach einfachem handwerklichen Gutdünken gefertigt, aber das Dorf selbst wäre auch ohne Engel einen Besuch wert, denn es ist eines der wenigen Rundlinge, die noch vollständig als solche archtektonisch erhalten sind. Die nächste Station war recht weit entfernt: Die Dörfer Klein und Groß Briesen, die dann zwar wieder dicht beieinander waren, aber die einst eine Landesgrenze trennte. Das schlug sich wohl auch auf die Patronatschaft der Engel nieder. In Klein Briesen war es ein von Thymen und Groß Briesen ein Brand von Lindau auf Wiesenburg. Beide Engel sind ähnlich dem in Bork zwar gut erhalten, aber keine künstlerischen Meisterwerke. Dafür muss man - wie wir - ein Dorf weiterfahren nach Gräben, bzw. zu seinem Gutsdorf-Ortsteil Dahlen. Hier schufen die Patrone Schierstedt, deren Gut und Park noch erhalten ist eine kleine Gutskirche im Fachwerk-Backstein-Stil und statteten sie - gemessen an der abseitigen Lage von 'Dahlen - fürstlich aus. Auch der Meister des Taufengels muß ein Profi und geübt in Engeln gewesen sein. Auffällig ist, dass dieser Engel klar weiblich ist, was sichr für die Täuflinge eher angenehm war. Pünktlikch kamen wir zur Mittagsgaststätte in Wiesenburg, die sich bestens bewährte. Getrost kann ein Berlin-Reisender nach Wiesenburg fahren, auch ohne Planung. Er wird einen wunderbaren Schlosspark vorfinden, eine Burg, eine interessante Kirche und gut zu Essen bekommen - von freundlichem, schnellem Personal bedient. ( http://www.schlossschaenke-wiesenburg.de/beta/) Nach dem Essen: Ein kleiner Spaziergang zur einstigen Burgkirche, die noch eine ganz alte urige Architektur hat - in einem spätromischen Stil - ein Feldsteinbau in einfacher, aber mächtiger Kreuzform. In einem der Kreuzarme hängt rein schmückend der Taufengel. doch statt der Schale hält er eine Harfe. Auch solche musizierenden Engel gibt es seit Jahr-hunderten in evangelischen Kirchen. Nur das einer umfünktioniert wurde, das ist neu und singular. Unser Bus von der Firma Eick aus Berlin brachte uns dann sicher durch die Baustellen bis kurz vor Ziesar, wo ich einen wichtigen Halt in Buckau vorbereitet hatte. Dort begrüßte uns Herr Dandow vom Kirchenverein - pensionierter Theologe von großem Wissen und mit vor allem Spezialwissen zur Buckauer Dorfkirche, die einst als STiftskirche für den Lokator des wohl als Städtchen gedachten Dorfes aufgetreten waren. Da Flamen die ersten Bewohner waren, tauchen hier auch Besonderheiten auf - so als Heilige, die Maria begleitend eine Gertrud - uns zwar von besonderer Schönheit und das in einem Altar von unglaublich guter Erhaltung. Wie konnte dies Wunder geschehen, dass sich in einer einer reformierten Kirche ein Marienaltar so gut erhält? Da würde glatt der daneben schwebende Engel verblassen, wenn, ja wenn er nicht auch so besonders wäre. Natürlich viel jünger, wie die anderen aus dem 18. Jahrhundert, aber mit großem Charakter als Figur und Kunstwerk und mit eigener spannender Geschichte - einst hatte er wohl trotz seiner Schöhnheit ausgedient und landete auf dem Brennholzstoß - bis ihn Familie Dandow eim einstigen Pfarrhof ntdecke und mit großem persönlichem Einsatz dafür sorgen, dass er professionell (in Magdeburg) restauriert wird! Das wäre ein guter Abschluss gewesen, aber auf dem Rückweg liegt leicht am Wege noch das einst zu den Rochows zählende Dorf Trechwitz, unweit von Kloster Lehnin, zu diesem aber einst nicht gehörend, sondern zu Groß Kreuz nahe der Havel. Hier in einer reizenden Barockathmosphäre, die Kirche soll nach einem Entwurf von Knobelsdorf gebaut worden sein, schwebt der anmutigste Engel weit und breit. Er ist groß und freundlich und hängst taufbereit an richtiger Stelle - mitten untern den Gläubigen zwischen Altar und Gemeinde. Leider kam anschließend Nebel auf, es wurde Dunkel und wir mussten auf den letzten Engel, den aber die meisten auch schon kannten, verzichten: Den Engel in der Schifferkirche von Ferch. Gerne und ganz gewiss werde ích diese Tour nächstes Jahr wiederholen und vertiefen. IMG_2461 Der Kleine nette Engel von Alt Bork. Die Kirche ist ein Neubau von 1910 im Heimatstil - daher auch das oval Fenster im Chorraum. IMG_2486_edited Der Engel von Klein Briesen mit Waschschüssel und Fernglas - will sagen mit etwas linkischen Neuzutaten. IMG_2481_edited Die Gutskirche von Klein Briesen ist winzig und sehr romantisch, das Dorf liegt am Rand vom Hohen Fläming, in der Nähe ein bei Wanderern beliebter Aussichtsturm IMG_2552 Das Engelsweib von Dahlen wurde viel fotografiert! IMG_2555 Wiesenburg in schönstem Wetter und bestem Sanierungszustand. IMG_2560 Der etwas hilflose Wiesenburger Engel mit der Harfe. IMG_2580 In der großen einstigen Stiftskirche von Buckau. IMG_2595 St. Getrud rechts im Marienaltar von Buckau. IMG_2603 Das Zeug zum Finale: Der Trechwitzer Engel - ein Glücksfall.
- Bericht Süße Werkstatt | uwe-scheddin
Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr Bericht aus der "Süßen Werkstatt Julia" Sonntag, 28. Januar 2018 Kleine Führung in der Friedrich-Wilhelm-Stadt Alt-Berlins und ein Schokoladenkurs in der „Süßen Werkstatt“, Julia Humeniuks in der Marienstraße. Es haben zwar nur wenige teilgenommen, aber das ging ab wie (einst) die Post! Dieser Schokoladenkurs hat allen vier Teilnehmern und auch mir sehr gut gefallen und gut getan. Es ist nur leider in meinem Programm nicht möglich gewesen, ihn vorher richtig vorzustellen. Man muss es halt einmal mitgemacht haben, um die richtigen Worten zu finden. Dieser „Kurs“ wendet sich an alle, die etwas mehr über Schokolade wissen möchten – und die es vielleicht einmal selbst ausprobieren möchten, mit guter Schokolade in der eigenen Küche zu arbeiten. Mit wurde klar: Das ist ein weites Feld! Aber noch klarer wurde mir, dass ich mit den wenigen doch entscheidenden „Tricks“ die uns Julia verraten und beigebracht hat, durchaus ewas anfangen kann. Das war das Beste an diesem „Kurs“: , obwohl Julia Humeniuk auch Profis unterrichtet, war alles auch auf den Laien und seine bescheidenen Möglichkeiten zugeschnitten. Es wurde nicht auf Qualität und Raffinesse verzichtet. Ich muss auch nicht viel Geld ausgeben und laufe dank Kurs nicht Gefahr das Falsche zu kaufen. Auch eine kleine Warenkunde zum Thema Süßigkeiten und Schokolade war in diesen Stunden in der „Süßen Werkstatt Julia“ mit dabei. Wie versprochen konnte man soviel man mochte beim „Arbeiten“ naschen, bzw. kosten und natürlich das selbst Dekorierte und selbst Gewürzte am Ende mitnehmen. Dafür gab es schönes Verpackungsmaterial… Ach ja, es gab auch saure Gürkchen, und Wurst- und Käsebrote, dazu Getränke, Kaffee, Tee. Denn nur Schokolade über drei Stunden, dass hält der größte Fan nicht durch. Der nächste Termin für einen kleinen aber wirksamen Schokoladenkurs in der Marienstraße wird am 22. April sein. Wieder werde ich die Teilnehmer am Bahnhof Friedrichstraße empfangen und eine kleine Führung anbieten – nicht zum Thema Süßes – sondern zu den historischen Traditionen in diesem besonderen Berliner Kiez. Zwar ist dies meines Wissens die erste Schokoladenküche hier, aber Handwerk und Kochkunst sind hier an der Mündung der Panke in die Spree schon seit Jahrhunderten zu haus. panke Die Panke unweit der Marienstraße... Küche Julia Die Kursteilnehmer erfahren auch Interessantes über Schokoladenqualität.... Julia Die Kursleiterin Julia erklärt anschaulich und für den Laien gut nachvollziehbar. Temperieren Das große Geheimnis - bitte genau hinschauen! Ergebnisse Selbstgemacht ist doch immer noch am besten... Produkte Gut für Ostern.... 1/1
- Bericht Masurenreise | uwe-scheddin
Bildbericht von der Masurenreise im Juni 2018 Bildbericht von der Masurenreise 2018 Bitte anklicken, es sind 30 Fotos Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr 1/5
- Havel-Bus April 2017 | uwe-scheddin
Fontane-Ausflug - Erkundung Havelquelle Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr Der Zauber des Natürlichen - Busexkursion am 30. April - (einige Plätze frei) Meine Recherche für den Busausflug am 30. April mit dem Titel "Der Zauber des Natürlichen" ergab einige Fotos und Erkenntnisse, die ich dem Text im Aprilprogramm hinzufügen möchte. Wir starten wie geplant um 9 Uhr direkt vor dem Bahnhof Gesundbrunnen und sind in knapp einer Stunde im Exkursionsgebiet. Eigentlich sind wir schon nach ein paar Minuten an möglicher erster Station, denn der Bus rollt unter Tegel hinweg, ein Ort den Fontane im Band "Wanderungen Havelland" gründlich vorstellt. Doch um bei einer Erkundung bis zur Havelquelle zu gelangen, sind einige Abkürzungen vonnöten. Andererseits möchte ich Orte, die bei Fontane im Grafschaft-Ruppin-Band und bei den "Fünf Schlössern" eingeordnet sind, für die Fahrt nutzen. Deshalb wird auch der Kurs ins Löwenberger Land über Kremmen und Herzberg führen. Zwei berühmte Schlösser können wir in diesem "Land" anfahren, jedoch nicht besichtigen: Hoppenrade und Meseberg. In Hoppenrade wohnt jetzt ein Graf Hardenberg mit Frau und Kindern und ich erstrebe dort zumindest die Besichtigung der schönen Schlosskapelle. Unweit entfernt liegt auf dem Wege nach Zehdenick das Schloss Liebenberg. Es kam unbeschadet durch Weltkrieg und Sozialismus und wir heute als Hotel und Veranstaltungsort genutzt. Fontane besuchte hier die Adelsfamilie Eulenberg (Band Fünf Schlösser). Im Städtchen Zehdenick liegt das Stadtschloss direkt an der Havel. In den Wiesen der STadt wurden hunderttausende Tonnen Ton für den Berliner Wohnungsbau verwendet. Nördlich folgt mein Kurs in einem landschaftlich sehr reizvollen Gebiet der Havel und wir kommen über die Brücke in Bredereiche nach Himmelpfort und gleich danach in die Hölle von Ravensbrück.... Der nächste Havelort, den ein Bus anfahren kann, ist erst das einstige Waldhufendorf Priepert. Hier war man bettelarm bevor die Touristen kamen. Und bevor diese kamen, und natürlich auch für diese, wurde die Havel in Mecklenburg von Fürstenberg über Wesenberg bis Neustrelitz und bis zur Müritz zur "Wasser-Straße" ausgebaut. An ihrem Abzweig nach Röbel liegt unsere romantische Mittagseinkehrstation, das Ausflugshotel "Zum Löwen" im Dorf Strasen. Jetzt ist es nicht mehr weit zum Herz der Kleinseenplatte nach Wesenberg mit seiner alten Burgstelle und der 600jährigen Linde auf dem Kirchplatz. Ab hier wird die Havel deutlich schmaler und die Landschaft zauberhaft natürlich. Wir sind mitten im "Müritz Nationalpark". Seine Informationshäuser und Ausstellungen öffnen jedoch erst am 1. Mai. Offensichtlich soll der Tourismus außerhalb der Saison dem Park besser fernbleiben. Auf unserem Kurs liegen die Dörfer Babke, Blankenförde und Kakeldütt. Das nördlich folgende Dorf liegt quasi schon an der Quelle der Havel: Kratzburg am Käbelicksee, der galt bis vor Kurzém noch als Quellsee. Die Wissenschaftler haben diesen nun ein paar Kilometer nordwärts in die Nähe von Ankershagen gelegt an den Mühlensee. Für die Exkursion eher ein Vorteil, wenn auch ein schwieriger Weg! Die Nationalpark-verwaltung gestattet zwar Rinderzucht in großen Maßstab aber keinen Lkw-Verkehr, so ist es für einen Bus umständlich nach Ankershagen zu kommen. Aber es lohnt unbedingt! Hier gibt es - wie übrigens auch in Kratzeburg - eine spannende Kirche und das Kindheitshaus von Heinrich Schliemann, der weltweit berühmteste Mecklenburger. Die Rückfahrt nun führt uns auf der vielbefahrenen B 96 an Neustrelitz vorbei durch Alt-Strelitz und an die touristische recht belebte und zunehmend auch beliebte Wasserstadt Fürstenberg. Von hier nun ein letzter Abstecher: Über Neuglobsow und Menz in Brandenburgs Naturpark "Stechlich". Ziel ist vor allem das selten geschaute Schloss Zernikow, das ebenso wie Meseberg, Rheinsberg und der Stechlinsee bei Fontane eine nicht unwichtige Rolle spielt. Wenn wir hier pünktlich um 17 Uhr sind, gibt es eine Schlossbesichtigung, denn das Gut Zernikow ist nach Jahren des Umbaus endlich bewirtschaftet. Was nun für den letzten Teil der Fahrt zurück nach Gesundbrunnen im Wedding bleibt, ist natürlich Oranienburg - und ich lasse es mir nicht nehmen, dort am Hohenzollernschloss vorzufahren. Einige Bilder meiner Recherche - für Vollansicht und Beschreibung bitte anklicken. IMG_1425_edited Das Sühnekreuz am Kremmener Damm - Beginn der Geschichte Brandenburgs. IMG_1431 Im Schlosshof von Hopenrade- IMG_1433 Pickfein aber unerreichbar: Schloss Meseberg. IMG_1452 Himmel und Schleuse in Bredereiche. IMG_1473 Oberlaubenscheune in Priepert/Mecklenburg IMG_1488 Gasthof an der Wasserstraße in Strasen. IMG_1494 Haveltal bei Wesenberg. IMG_1552_edited Flügelahorn-Allee bei Ankershagen. IMG_1575 Mecklenburgische Dorfkirche in Groß Vielen bei Ankershagen.
- Programm August 2025 | uwe-scheddin
Programm im August 2025 Mittwoch, 13. August - 14 Uhr S t a d t b a h n u n d M a u e r b a u Kleine Wanderung anlässlich „100 Jahre Berliner S-Bahn“ vom Rande der Großstadt ins Land Brandenburg. Das Besondere dabei: Wir erkunden eine beim Mauerbau geschlossene Strecke der S-Bahn von Wannsee nach Stahns-dorf – im Volksmund „Leichenbahn“. Leider ist die „Leiche“ auch noch 35 Jahren Mauerfall nicht wieder-belebt worden, obwohl der Wunsch, den größten Friedhof Berlins ans elektrische Bahnnetz anzuschließen, berechtigt ist. Unser Kurs wird auch landschaftlich reizvoll sein und führt vom Kleinen Wannsee mit dem Tartaren-Fenn über Dreilinden und Teltowkanal in die Parforce-Heide und zu den größten Berliner Ruhestätten vor den Toren der Stadt. <>anmelden möglich<>6km<>18Uhr<>20€ Treff: Bf. Berlin-Wannsee vor dem Haupteingang Donnerstag, 21. August – 10 : 30 Uhr S o r g e n u n d S a n s s o u c i Führung mit Bettina & Uwe in Potsdams Weltkulturerbe - von den wilden romantischen Partien des Parks zu den kostbaren Resten des Rokokos. Wir beiden „Parkführer“ haben dank Biografie unterschiedliche Erfahrungen mit unserem Sanssouci. Der eine hat nach der Wende etliche Lizenzen erworben, der andere durfte als Abiturient schon mal Führungsassistent spielen. So teilen wir uns den Parkour: Einer führt über den Ruinenberg zu den Stätten der Romantik Friedrich-Wilhelms IV. und Bettina führt in der bedeutenden, unlängst rekonstruierten Bilder-galerie Friedrich II. Beide wollen wir zeigen, wieviel in den letzten Jahren Neues wiedererstanden ist. Ohne Sorge, wie Friedrich hoffte, war bislang kein Mächtiger in Sanssouci. Selbst im Garten nicht. Denn das Gute und Schöne will gepflegt sein und mit der Pflege kommt die Sorge. <>bitte anmelden<>3km<>Einkehr möglich<>15Uhr<>30€ Treff: Hbf. Potsdam, Straßenbahnhaltestelle Montag, 25. August – 7 : 15 Uhr W i s m a r u n d W e r f t Bahnausflug in die alte ehrwürdige Hansestadt, die als moderner Schiffsbau-Standort immer noch Bedeutung hat. Wir besuchen das Herzstück der Stadt, den Alten Hafen, und fahren per Schiff auf die Wismar Bucht, vorbei am größten in Deutschland gebauten Schiff, der "Disney Adventure" (die noch eine Woche zu bestaunen ist, dann wird sie in die Ostsee Richtung Asien bugsiert). Selbstverständlich ist die Säule des Programms eine Führung in der Altstadt mit ihrer erstaunlichen Hansegeschichte und den phänomenalen Kirchen. Dabei Auffahrt zum Turm von St. Georgen, Einkehr beim Fischer im Hafen und Besuch im „Welt-Erbe-Haus“ mit einem klassischem Kemladen und dem Pariser Tapetenzimmer. <>Bahn7.15<>bitte anmelden<>4km, verteilt<>20.30<>40€ mit Deutschlandticket (ohne 75€) Treff: Bf. Gesundbrunnen, Gleis des RE 85 Schwerin /Zustieg Südkreuz und Oranienburg möglich Donnerstag, 28. – Sonnabend, 30. August E u r o p a s K u l t u r h a u p t s t a d t C h e m n i t z Bahnreise in das „Sächsische Manchester“ für einen Besuch der kostbaren Kunstsammlungen und fesselnden Industriegeschichte dieser (einst) so reichen Stadt am Rande des Erzgebirges. Elan und Fleiß der Chemnitzer in Gründerzeit, DDR und Nachwende wurden sprichwörtlich! Die Transformation des im April 45 schlimm zerstörten Ortes in die fröhliche „Europäische Kulturhauptstadt“ – wer an diesem kleinen Wunder teilhaben möchte, muss sich schnell anmelden, einige Plätze sind frei. Reisebeschreibung liegt vor und wird gern zugesandt. Beitrag inklusive Tickets ca. 360 € Plätze frei Plätze frei Plätze frei
- Bericht Luthers Lánd | uwe-scheddin
Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr Bericht Busexkursion "Luthers Land" 28. Oktober 2017 Als ich vor etwa einem Jahr auf die Idee kam, zum 500. Jubiläum eine Bustour zu den weniger bekannten Orten zu machen, war ich überzeugt, diese Tour würde bestimmt schnell gut gebucht sein. Da habe ich mich geirrt... Dabei ist eine recherchierte Tour hier klar von Vorteil, handelt es sich doch teils um Dörfer, Kleinstädte und Ortsteile, wo eine Besichtigung auf Gut Glück nicht einfach ist. Wenn der Reisende denkt, das sei im Lutherjahr bestimmt nicht so, oder wenigstens in der "heiligen Woche" des 500. Jahrestages des Thesenanschlags die Kirchen "Offene Kirchen" - auch dies ein Irrtum. Unsre Tour begann mit dem Ort Kropstädt, wo Luther nachweislich eine Kirchenvisitation durchführte und für die Absetzung des greisen Pastors sorgte. Im Nachbarort Zahna war es einer seiner Musterstudenten mit dem schönen Namen Johannes Schlaginhaufen, den er hier gerne als neuen Pfarrer des kleinen Städtchen gesehen hätte. Schlaginhaufen wurde aber vom Landvogt wieder vertrieben - da hatte auch Luther keine Macht. Sein einstiger Student reformierte dann erfolgreich in Köthen. Im Nachbarort Seyda setzte er erfolgreich ebenfalls einen Studenten ein - Bartholomäus Riesenberger. Sehr beeindruckend war dann unsere nächste Station etwas weiter südlich Jessen an der Schwarzen Elster. Ein wohlerhaltenes sächsisches Städtchen, das auch Luther gerne aufsuchte und nicht nur zu Predigt oder Visitationen. wir haben uns hier auch wohlgefühlt, auch weil der Pfarrer Bernhard eine sehr anschauliche kleine Führung in der Stadtkirche veranstaltete. Die Kirche hat der Reformator zwar nie betreten, aber ihren Vorgängerbau - und von dem ist "nur" der Abendmahlskelch erhalten. Aber der gewaltige Kanzelaltar - in DDR-Zeiten aus einer Börde-Kirche stammend hierher versetzt ist ein wunderbares Stück Reformationsgeschichte - zeigt er doch mitten zwischen den Jüngern Jesu einen wohlgenährten Luther .- sozusagen als Lieblinsjünger Christi. Gegenüber der Kirche im Hotel Stadt Berlin war unsere gute Einkehr. Ganz anders die Kirche im benachbarten Städtchen Schweinitz - auch ein Lutherort, zeigt die Kirche, die uns netterweise der Pfaffer öffnete, noch Gewölbe aus dieser Wendezeit vor 500 Jahren. Auch Aufenthalte der Reformatoren gab es mehr als genug - und Anlässe. In Schweinitz stand das Jagdschloss der Wittenberger - dort wo heute das Amtshaus aus dem Ende des 16. Jahrhunders noch zu sehen ist. Von hier ging es über die Elster ins nahe Annaburg - der Ort der Tour, an dem sich Luther sicher am meister aufgehalten hat, obgleich damals eine anstrengende Tagesreise von Wittenberg entfernt. Sein hiesiger Pastorenfreund war der durchaus noch heute bekannte Michael Stifel. Er sagte in Annaburg mit den mathematischen Methoden Adam Rieses den Weltuntergang voraus. Für ihn steht ein Denkmal dort - denn nach diesem Misserfolg blieb er als Pfarrer der Mathematik treu wurde schließlich der erste Matheprofessor in Jena und trug wesentlich zur Verbreitung und Vereinfachung des Rechnens bei - auch die weltersten Sudokospiele - in Form "Magischer Quadrate" stammen von ihm. Wichtig in Annaburg - auf dem hiesigen Jagdschloss, dessen gewaltigere Nachfolgebau noch steht, starb Friedrich der Weise in Anwesenheit Luthers. Auch im benachbarten Kloster in Prettin - später wurde daraus das Schloss Lichtenburg - sind wichtige Lutherspuren - in Zusammenhang mit dem Thesenanschlag war es hier eine Beratung mit Spalatin und dem einstigen Prior des Klosters (später Dekan der Wittenberger Uni), die Luther die Unterstützung des Kurfürsten sicherte. In Prettin auf dem eigentlichen Schloß der Wittenberger war übrigens der Exilort der Brandenburgischen Kurfürstin Elisabeth, die sich früh zu Luther bekannte und von Ihrem katholischen Gemahl darauf hin vertrieben wurde. Bei der Weiterfahrt mussten wir leider einen Verspätung in KAUF nehmen, denn die Fähren waren nicht benutzbar und wir mußten einen Umweg über Torgau machen. Mit verspätung kamen wir im nächsten Städtchen in Pretzsch dann an, wo wir in der Burg der einstigen Erbmarschälle von Wittenberg - und damit dem Zuhause des engen Freundes Luthers Hans Löser) uns eine Pause bei Kaffee und Torte gönnten. Das Schloss, das im Ganzen wohlerhalten ist, aber keine speziellen Luther-Räume zeigen kann, beherbergt heute ein Kinderheim mit Schule. Ganz in der Nähe weihte Luther einen Kirchenneubau im Dorf Sachau für seinen Freund Löser, der hier Patron war, ein. Man könnte sagen, dass in diesem Kirchlein, wir sahen es unterwegs, der welterste reformierte Gottesdienst stattfand, denn Luther war gerade von der Wartburg zurückgekehrt. Letzte wichtige Station vor der Rückfahrt über Wittenberg war dann das damals wohlbekannte Städtlein Kemberg. Auch dieser Ort gut erhalten, wenn auch nicht mit einem Renaissancebild, so doch mit dem Aufbau nach dem 30jährigem Krieg. Hier lebte der ebenfalls mit Luther befreundete Pfarrer Bernhardi, der Luther kräftig unterstütze und wohl der erste katholische Priester war, der sich verheiratete, lange vor Luther und dafür Leib und Leben riskierte. Síe kannten sich bereits von der Latainschule in Eisenach. Es war Bernardi, der Luther zum Thesenanschlag ermunterte. Empfehlenswerte Webseite fürs "Lutherland" http://www.luther-erleben.de/luther-war-hier/start Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie. P1010212 Elbfährfahrt bei Prettin P1010186 Das Schloss von Jessen - heut eine Beamtenburg IMG_6405 Die uralte Kirche von Zahna P1010251 Altes Rathaus von Kemberg IMG_6416 Ehemaliger KZ-Hof von Lichtenburg P1010224 Alter Elbearm bei Pretzsch P1010182 Markt von Jessen mit Nikolaikirche P1010246 Marktplatz in Kemberg - in der Mitte das Geburtshaus von Friedrich Wieck P1010178 Kirche des Stadt Seyda 1/1 P1010228 Tafel von 1767 vor der Dorfkirche zu Sachau P1010179 Das Rathaus von Seyda IMG_6422 Schloss der Familie Löser in Pretzsch IMG_6413_edited Brunnen im Innenhof der Lichtenburg Prettin P1010293 Der romantisch anmutende Ortsmittelpunkt von Annaburg. Ganz rechts im Bild das Pfarrhaus, wo einst Michael Stifel zuhause war. P1010196 Brunnen für den Priester von Annaburg - er sagte einen Weltuntergang voraus... 1/1 P1010298 Vor der Kirche von Prettin erklärt uns ein Künstler sein Bildwerk für die Kurfürstin Elisabeth.... P1010264 In der Kirche von Seyda P1010285 Der Pfarrer von Schweinitz erzählt aus seinem Gemeindeleben P1010273 Die Heiligen Figuren der Kanzel von Jessen gemeinsam mit Luther (rechts oben) P1010270 Wir lauschen dem lebendigen Vortrag von Pfarrer Bernhadt in Jessen. P1010281 Wir beleben den Markt von Jessen...
- Führung ohne Führer in Schö... | uwe-scheddin
Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr Tipp zum Nachnutzen November 2016 Ein kleiner eindrucksvoller Spaziergang durchs alte Schöneberg Vom Alten Mathäusfriedhof zum Berliner Kammergericht können Sie nach dieser Karte ähnlich meinem Kurs bei der Führung "Es war in Schöneberg" einen recht eindrucksvollen Gang durch das alte Schöneberg veranstalten. Start ist am S-Bf. Großgörschenstraße . Nach dem Besuch des schattigen Alten Mathäusfriedhof können Sie vielleicht den Hinter-ausgang benutzen wie auf der Karte der gelbe Kurs. Er führt mit schöner Aussicht nach Mitte über die Monumentenstraße und parallel zu den Gleise weiter zur Kolonnenstraße, wo die Besichtigung des Schwerbelastungskörpers lohnt (Vorsicht, seltsame Öffnugnszeiten - siehe unten). Sie können das abkürzen und gleich über die Hohenfriedbergstraße auf die Kolonnenstr. kommen (ohne Belastungskörper), dann gleich über den Zwöl-Apostel-Friedhof und weiter über die Rote Insel zum S-Bhf. Julius-Leber-Brücke. Wer weiter will - wie auf der Karte - geht auf die Hauptstraße, an der Nummer 155 die Gedenktafel für David Bowie, und hinüber auf die Belziger Straße. Dort findet man das Gelände, im Hinterhof der Hauptstraße 14-16, der einstigen ersten deutschen privaten psychatrischen Klinik - das Maison de santé . Von dort in das Gelände des Berliner Kammergerichts. Immer am 1. Donnerstag im Monat ist dort der einstige Volksgerichtshof -Tagungsort öffentlich frei zugänglich zwischen 15 und 17 Uhr. http://www.schwerbelastungskoerper.de/216.html http://www.berlin.de/gerichte/kammergericht/das- gericht/besucherinformationen/einlasskontrollen-und-fuehrungen/
- Bericht Wanderung mit den Kranichen | uwe-scheddin
Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr Karolinenhofer Ziegenherde 2017 Bericht Wanderung zu Luthers Thesen 31. Oktober 2017 Am 31. Oktober 2017, also wirklich zum 500. Thesenanschlag, bin ich mit 21 Damen und einem Herren durch die Wiesen im Havelluch zwischen Nauen und Linum gewandert. Das Wetter besser als gedacht, fast schon ideal - und außer dass mich zwei Taxiunternehmen enttäuschten, war alles wie geplant. Nun gut, auch die Kraniche hatten irgend ein Problem und ein großer Teil schien schon abgewandert. Vielleicht war das Wasser in den Linumer Teichen zu hoch, nach dem regenreichen Sommer/Herbst.... Sie waren jedenfalls nicht in der sonst so überaus stark frequentierten "Linumer Teichlandschaft" zum Schlafen gelandet, sondern überflogen es. Zahlreiche Wildgänse, Krähen, Milane und Schwäne gab es auch zu entdecken. Für dieses kleine Wanderabenteuer hatte ich zuvor von Nauen einen Rufbus der mittelmärkischen Firma "Havelbus" angeheuert, der uns nach Tietzow fuhr. Von hier ging es zu Fuß immer an den Entwässerungsgräben des Luchs entlang Richtung Königshorst, das einstige Zentrum der Melioration und Standort der Landwirtschaftsausbildung ("Butterakademie") im 18./19. Jahrhundert. Aber soweit wollten wir nicht, sondern ich bog nach alter Erfahrung schon am letzten Graben Richtung Karolinenhof ab. Leider auf der falschen Seite... so musste ich aus Bruchholz, das reichlich herumlag eine Brücke über einen abzweigenden Graben bauen, bevor wir über die Zickenwiesen gehen konnten. Seit 1993 gibt es diese Biofarm der Familie Angermann und etwa solange auch das "Wiesencafé", wo es gute Speisen, mit einheimischen Produkten zubereitet, gibt. Auch Einkaufen kann der Wanderer hier - natürlich die hervorragenden Ziegenkäseprodukte, aber auch Kuchen, der für mich hier fast das Beste in Gela Angermanns Reich ist. Von hier liefen wir noch Richtung Kuhhort, bis uns das bestellte Taxi mit mehreren Fahrten gruppenweise abholte und zur Teichlandschaft brachte (Man könnte natürlich auch Laufen, aber durch die versperrende Autobahn gibt es keinen Feldweg und neben der Asphaltstraße, die einen Tunnel unter der A9 hat, keinen Fahrradweg... Beinahe hätten wir noch im großen Dorf Linum einkehren müssen zum Abendessen, denn die bestellten zusätzlichen Taxis kamen nicht bzw. nicht pünktlich. Aber da hier der erste Kollege noch einmal einsprang, gelang das kleine "Wunder", dass alle den Zug um 17.48 Uhr in Kremmen bekamen. Dort im Großraumabteil konnte ich auch endlich meine "Lutherpredigt" halten... Wer es nachlesen möchte: Es ist eine Luther-Ausgabe von Melanchthon, leicht im Internet zu finden. Für mich dort besonders beeindruckend Luthers Vorrede u.a. auf Seite 5. http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00014986/images/index.html?id=00014986&groesser=&fip=193.174.98.30&no=&seite=1 (eine großzügige Veröffentlichung aus der digitalen Sammlung der Bayrischen Staatsbibiothek) Wer einmal selbst ins Wiesencafé möchte: Es in diesem Jahr nur noch die ersten beiden Wochenenden des November geöffnet - dann erst wieder ab Mitte Februar 2018 Adresse etc. http://www.guter-ziegenkaese.de/ Sie werden dann vielleicht ein Taxi brauchen, es fährt von Linum keine Bus Richtung Berlin.... "TAXI KREMMEN2 Adresse : Frohe Zukunft 4, 16766 Kremmen Telefon : 033055 238006 P1010313 Der frühe Herbststurm hat auch hier einiges "vollbracht"... aber alle Wege waren passierbar. P1010311 Die Ziegenherde vom Karolinenhof und die grade langen Wege dort... P1120130 Kranichflug zum Kaffeetrinken - Blick aus dem Fenster des "Wiesencafés"... IMG_7713 Kranichbeobachtungsturm im Linumer Bruch Bild von Dieter List Selbstgebaute Brücke und mutige Überquerung. Bild von Dieter List Der Baumeister geht zum Schluss - ich hatte die falsche Seite des Grabens gewählt und wir landeten in einer Sackgasse.... aber hat Spaß gemacht.
- Recherche in Italien | uwe-scheddin
A n r e g u n g e n . . . Vor einigen Tagen waren wir privat in Norditalien und haben natürlich auch an die Reise im nächsten April gedacht. Da werden wir bei Silvio Hummels Bauausflug "Tirol, Venetien und Verona" die Reiseleiter sein. Mitgebracht haben wir natürlich eine Unmenge Bilder und selbstverständlich auch einige neue Erfahrungen. Das Programm steht nun fest und Interessierte können sich gerne die Reisedetails anfordern lassen. Hier einige der Eindrücke..... Im Ghetto Novissimo..Venedig. Wird fortgesetzt.... Venedig im Februar Sehenlassen zum Karneval an der Rialtobrücke Nebeneinander: Sanierter Pallazzo und Problemhaus Von der Giudecca-Insel zur Kirche Maria Salute geblickt.... In der Palladio-Kirche Redentore auf der Giudecca
- Himmel und Hölle | uwe-scheddin
Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr Märchentipp ...aus dem Ausflug "Märchen in Mutters Garten" im August 2017 Diese Veranstaltung besteht zwar aus mehr als einer Märchenstunde - nämlich einer Wanderung nach Kähnsdorf und einer frugalen Einkehr in meinem Garten - aber da ich dafür besondere und teils wenig bekannte oder nicht mehr moderne Geschichten auswähle - macht es vielleicht Freude, hier etwas aus meiner Märchenkiste zu lesen. Mein Liebling an diesem Tag ist vom einstigen, berühmten Leiter der chirurgischen Universitätsklinik in Halle an der Saale Richard von Volkmann. Er schrieb sich damals wohl Stress und Kummer von der Seele, als er im Feldzug Preußens gegen Frankreich 1870 als einer der oberster Militärärzte in der Nähe von Paris stationiert war. Die selbst ersandten Märchen schickte er seinen 7 Kindern in Halle. Später veröffentlichte er sie unter Volkmann-Leander (mein Exemplar ist von Reclam 1920) Seine Sammlung heißt deshalb auch "Träumereien an französischen Kaminen". Es gibt dort 22 Geschichten. Besorgen kann man sich Volkmann-Leander leicht und preiswert bei www.buchhai.de Sein Grab findet man auf dem Stadtgottesacker in Halle. img123 img118 - Kopie Beschreiben Sie Ihr Bild. img118 Beschreiben Sie Ihr Bild. img119 Beschreiben Sie Ihr Bild. img120 Beschreiben Sie Ihr Bild. img121 Beschreiben Sie Ihr Bild. img121 - Kopie Beschreiben Sie Ihr Bild. img122 Beschreiben Sie Ihr Bild. img122 - Kopie Beschreiben Sie Ihr Bild. Der berühmte und auch heute noch geehrte Chirurg - bekannt durch die Antisepsis-Behandlung mit Karbol - hatte rotes Haar und blaue Augen. Hier ein Scherenschnitt aus seiner Studentenzeit.
- Programm April 25 | uwe-scheddin
Programm April Montag, 7. April – 11 Uhr K i e z & K a b e l Frühlingswanderung I von Schöneweide nach Köpenick. Hier hat sich alles verändert! Aus Industrierevieren sind Wohnviertel geworden und nun gibt es Uferwege und neue Brücken. Und also auch neue Perspektiven für den wandernden Berliner, denn „schweine-öde“, wie Schöneweide scherzhaft genannt wurde, ist es hier schon lange nicht mehr! Unser Kurs führt durch das Berliner Elektropolis mit dem einstigen Kabelwerk nach Oberspree zur historischen Flussbadeanstalt Adlershof und quer durch das völlig umgebaute Kombinat „VEB Blütenweiß“ in Spindlersfeld und schließlich auf die Schloss-insel der Köpenicker Altstadt. <>anmelden möglich<>7km<>mit Besichtigungen<>14Uhr<>20€ Treff: S-Bahnhof Schöneweide, Ausgang zur Grünauer Str. Dienstag, 15. April – 11 Uhr "J e d e r n a c h s e i n e r F a c o n“ Führung durch die Multikuli-Glaubenslandschaft von Potsdam. Im alten Preußen wurde bekanntlich Glaubensfreiheit praktiziert – vor allem, um den Zuzug von Fremden zu f ö r d e r n . Es gab eine russisch-orthotoxe und Islamische Gemeinde, Juden, Katholiken und natürlich Französisch-Reformierte. Der besondere Stadtgang dazu beginnt am histo-rischen „Bassinplatz“ mit der Französischen- und Katholischen Kirche (nach San Zeno in Verona). Führt in das neue Synagogenzentrum und auf den kürzlich eröffneten Kirchturm der einstigen Garnisonkirche. Achtung, für den Eintritt in die Synagoge benötigen wir eine detaillierte Teilnehmerliste. <>bitte rechtzeitig anmelden mit Name, Adresse und Geburtsdatum<>2km<>auch innen<>14Uhr<> 35€ inklusive Eintrittskosten und Spende. Treff: Im Hbf. Potsdam am Buchladen „P &B“ Sonntag, Sonntag, 27. April – 8.30 Uhr D i e K r o n e A n h a l t s Bahnausflug nach B e r n b u r g in die einstige Residenz der Anhaltinischen Herrscher. Die Stadt ist die älteste und sicher auch schönste der Regierungsstädte im einstigen Freistaat Anhalt. Das liegt zum einen an der schönen Saale und zum zweiten sicher am prächtigen Renaissanceschloss über eben diesem Fluss. Unser Programm ist eine Führung in der „Talstadt“ und der „Bergstadt“ und dabei ein Besuch des Schlosses mit der Schlosskirche und des hübschen Marktes mit der Stadtkirche. Auch ein kleiner Spaziergang am Saaleufer zur Mündung der Harzer Wipper ist geplant. <>Bahn8.34 (Zustieg vorher möglich)<>bitte anmelden<>5km, verteilt<>Einkehr<>19Uhr<>35€ Treff : Bahnhof Wannsee, Bahnsteig RE 7 Dessau Mittwoch, 30. April – 11 Uhr K i e z & K I e i s t Frühlingswanderung II von Babelsberg nach Wannsee und damit von einer Villenkolonie in die andere. Schöne Gärten, prächtige Blicke aufs Wasser der Havelnebenarme und einige große Namen machen diesen Kurs zu etwas Besonderem. Gleich zweimal stoßen wir zum Beispiel auf Heinrich von Kleist, denn sein Grab liegt am Wege und in Kohl-hasenbrück auch ein Ort seiner Novelle „Michael Kohlhaas“. Kurs über Griebnitzsee, Stölpchensee, Pohlesee und Kleiner Wannsee mit kleiner Einkehr bei „Mutter Fourage“, der romantischen Café-Gärtnerei. <>anmelden möglich<>7km<>15Uhr<>20€ Treff: S-Bahnhof „Griebnitzsee“ am Ausgang zur Breitscheidstraße
- Uwe Scheddin Führungen Wanderungen
Uwe Scheddin Ausflugskunst Rottstockweg 4 14554 Seddiner See 03320545281 Die Reise nach Wollin-Usedom mit Bahn, Bus, Schiff und per Pedes.... „Im Delta der Oder“ Kleine Reise vom 20. Bis 23. April 2022 Reisedetails Die geplante Reise könnte auf Grund guter Nachfrage stattfinden. Es sind zur Zeit 2 Einzelzimmer, bzw. ein Doppelzimmer frei. Ich freue mich, hier nun einen genaueren Reiseplan und den Beitrag für eine Teilnahme veröffentlichen zu können. Die Reise entstand ursprünglich im Fontanejahr 2019 und war für mich in diesem ein Höhepunkt. Tatsächlich wird es auch in diesem Jahre interessant sein, zu lesen, zu sehen, zu hören, was der Dichter an Pommern und an Pommerns Küste faszinierend fand. Und obgleich der Meister keinen Wanderungsband in Pommern hinterlassen hat, gibt es viele gute Gründe diese Region mit ihm und für ihn zu besuchen. Er hat hier nicht nur die schönsten Jahre seiner Kindheit verbracht, er ist auch für seine Erholung immer wieder in diesen Ostseestreifen zurückgekommen. Und schließlich siedelte er seinen erfolgreichsten Roman in Swinemünde an. Stettin, Swinemünde, das Haff, die Swine und die Ostseebäder – das ist gewissermaßen Fontaneland. Von seiner Jugend an bis in die Zeit des alles verändernden zweiten Weltkrieges war dies auch das Traumland der Berliner schlechthin. Stettin ihr nächster Überseehafen für die großen Seereisen und für Produkte aus aller Welt. Die Strände von Usedom und Wollin von Karlshagen bis Dievenow - das war eine einzig große Sommerfrische, die Berliner Badewanne, die längsten Sandstrände Europas. Aus diesem Grund ist die Reise natürlich nicht nur für Literaturliebhaber und Fontanekenner interessant. Sie erleben eine wichtige und lebendige, einst preußische Region, die nun auch in Polen eine große Rolle spielt (wenn auch die Besinnung auf Fontane, den Romancier Preußens, erst zögerlich begonnen wurde). Gewissermaßen gerahmt werden die Strände von einer reizvollen Landschaft, die zugleich auch das Hinterland bildet. Es ist die gewaltige letzte Endmoräne der letzten Eiszeit, die hier die Wolliner Berge, Usedom mit seinem Achterwasser und Hügelland gebildet hat. Dazwischen liegt das von der Oder geflutete Haff, beherrscht von den Mäandern der Swine, von Schilf, Schwänen, Enten, Krebsen, Kranichen, Wiesen und Kühen. Der Reiseplan ist so beschaffen, dass Swinemünde zwar im Mittelpunkt steht, aber durch Ausflüge und geschickte An- und Abreise die gesamte Umgebung in Augenschein genommen werden kann. So, wie es auch Fontane in seiner Jugend und Zeit seines Lebens tat. Am Anreise-Mittwoch werden wir die Kilometer schnell bewältigt haben, weil wir mit dem Zug bis Stettin fahren und erst am Abend mit dem eigenen Bus weiter an die Küste nach Misdroy kommen. In Stettin zu verweilen ist geradezu ein Muss. In der rekonstruieren Altstadt und an den Hakenterassen, wie der einst modernste Kai Deutschlands nach dem Bürgermeister heißt, lässt sich die Großstadtatmosphäre am Oderstrom gut nachempfinden. Museen und Universitäten geben der Stadt heute das Gepräge. Zum Stadtbesuch wird auch eine Führung im neuen Philharmonie-Gebäude gehören. Am Donnerstag fahren wir nach Swinemünde. Allerdings zuvor ein kleiner Stadtgang durch das sich seit der Wendezeit zu seinen Gunsten veränderte Misdroy. Unser Hotel liegt direkt an den Dünen.... In Swinemünde dann gibt es eine andere Stadtsituation. Seit Fontanes Kindheit, wo es außer der Apotheke seines Vates kaum etwas „Fortschrittliches“ gab, hat sich der Ort in zwei Teilen entwickelt. Die Stadt am Swinefluss mit dem bis heute enorm wichtigen Hafen und den Fährverbindungen über das Haff und andererseits der Badeort in am Meer – wo heute ein kostspieliges Hotel oder Sommerhaus nach dem anderen aus den Dünen wächst. Gleich nebenan beginnt Deutschland mit dem eleganten Badeort Ahlbeck, das wir bei gutem Wetter auch besuchen können – auf einem Abstecher. Fontane tat es oft, wie er auch sozusagen zum Herumtollen nach Korswandt wanderte. Für uns Heutige aber ist ein Besuch auf den Kaminker Bergen wichtiger, den hier ruhen tausende Opfer eines Bombenangriffs auf Swinemünde. Übrigens steht die Fontaneapotheke nicht mehr. Doch ist der Ort gekennzeichnet und eine Tafel erinnert an den Meister. Freitag ist wieder ein Ausflugstag – und er gilt zunächst der näheren, waldigen, bergigen Umgebung von Misdroy. Wir steigen auf die Berge bei Lubin für eine phantastische und vor allem einmalige Aussicht und besuchen dort auch den Türkissee, der ein Kalkbergwerk war. Und ein bisschen Wetterglück gehört zu diesem Tag – denn wir wollen „raus aufs Haff!“. Das geht am besten und schönsten von Karsibor, einem Fischerdorf an der Swine. Mit einem Katamaran, gläsern überdacht, fahren wir durch die Windungen dieses wichtigsten Mündungsflusses des Oderstroms. Das war im letzten März ein tolles Erlebnis für die Reisenden! Die letzte Stunde des Abends, den Sonnenuntergang, verbringen wir dann direkt am Meer an der schönsten Stelle von Misdroy, wo es auch im alten Rettungshaus, heute eine gute Gaststätte, das letzte Essen in Bad Misdroý gibt. Sonnabend, Abreise.... Der vierte Tag gilt einer erlebnisreichen uRückreise nach Stettin . Waren wir zuvor an den Swine-Gewässern, werden wir nun – wieder im eigenen Bus - an den östlichen Mündungsfluss der Oder fahren. Dafür geht es quer durch die Insel Wollin mit einem Halt für den Gosan-Blick (übers Meer von höchstmöglicher Steller) und für den Jordansee, den Fontane übrigens als den schönsten See Norddeutschlands gepriesen hatte. Im so ganz anderen Badeort Dievenow gibt’s einem kleinen Strandspaziergang, bevor es weiter an den Camminer Bodden geht. Hier liegt die Kleinstadt Cammin, die jedoch als Bischofsitz Bedeutung erlangt hatte. Sie war der erste christliche Ort der östlichen Küste und ist bis heute stolz auf seinen uralten, unzerstörten Dom. Für den Rest der Fahrt zurück an den Bahnhof Stettin wählen wir die umständliche. aber um vieles schönere Route direkt durch die Dörfer rechtsseitig am Haff über den Badeort Stepenitz. Doch zuvor wir es einen Abstecher in das Städtchen Wollin geben, das einst ein Handelsort der Wikinger war. Eine Sage, die Fontane sehr beschäftige, handelt hier: Die Sage von Vineta. Wollin war wahrscheinlich Vineta. Unser Zug über Angermünde nach Berlin fährt gegen halb sechs, sodass Sie ca halb acht am Hbf. sind. Die Führungen und Wanderungen der Reise erfordern keine besondere Kondition, jedoch kommen über den Tag verteilt 4-6 km zusammen. Da die Region reichlich mit Taxis ausgestattet ist, kann jedoch leicht auch ein früherer oder eigener Abbruch einer Tour realisiert werden. Der Beitrag für diese Wander- und Kulturreise ohne Eintritte für alle Fahrten mit Bahn, Bus, Übernachtung, Reiseleitung, Kofferbetreuung, Führungen und Abendessen ist 380 €. Die Gruppe wird ca. 10-12 Personen umfassen. Ich freue mich auf Ihr Interesse . Bei Fragen bitte mich per Mail kontaktieren oder anrufen. Bitte teilen Sie mir Ihre Entscheidung zeitnah mit, damit ich rechtzeitig planen kann. Durch mein Engagement bei der LAGA Brandenburg in Beelitz in ich zeitlich mehr angespannt als sonst, und muss genau und rechtzeitig planen. Auf ein gesundes Wiedersehen - Ihr Uwe Scheddin