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  • RIGA 2016 | uwe-scheddin

    September 2026 November 26 Organisation Oktober 2026 Aktuell August 26 Juni 26 Programm März - Mai 2026 Bisschen Bio Kontakt Siehdichum antik Impressum & Datenschutz Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Blog Suchergebnisse Mehr Riga und die Republik - Reise Herbst 2016 Vom 29. September bis zum Feiertag der Republik fand meine erste Lettland-Reise statt. Sie war gut besetzt und auf jeden Fall erlebnisreich. Für mich auch reich an Aufregung....hatte ich doch zum ersten Mal das Vorort-Geschehen in die Hände einer Kollegen-Firma gegeben: Die Führungen in Riga und die Leitung der drei Ausflüge mit einem Mitarbeiter des Büros "Smileline", das seinen Sitz direkt in der Altstadt am Rathaus hat. An sich ist das nur logisch und richtig, kann ich mich doch unmöglich mit Wissen und Verhalten für das fremde Land in auch nur annähernder Weise präparieren, wie es ein einheim-ischer Profi ganz selbstverständlich hat. Zugleich besteht für den Reisenden so die Chance, aus berufnehmen Mund und authentisch etwas zu Land und Leuten, zu Mentalität und Politik etc. zu erfahren. Das ist im Grunde auch so aufgegangen - und natürlich hatte ich damit Erfahrungen bereits gesammelt - bei vielen anderen Tagesausflügen und Reisen zuvor. Aber neu und gewöhnungsbedürftig war die Vollständigkeit der Abhängigkeit, in die ich mich begeben hatte. Man ist ja als Reiseleiter schon gespannt auf vieles, auf das man keinen rechten Einfluss hat: Die Leistung des Flugunternehmens, die Qualität der Flughäfen, die Fähigkeiten des Busfahres, den Zustand des Busses, den Geschmack des Essens, den Preis des Bieres, die Launen des Wetters... und last not least den Service des Hotels. Der kann bekanntlich auch mit 5 Sternen hinterm Mond sein oder aber mit 1 Stern leuchten wie die liebe Sonne. Alles in allem war es sicher eine gute Reise, aber es gab vieles, was ich bei einer Wiederholung verbessern und verändern würde. Unsere Riga-Hotel "Dodo" hat 3 Sterne und ist ein lebhafter Beweis, was Kategorien taugen. Auch hier hatte ich mich in eine Abhängigkeit begeben und mir zum ersten Mal die Über-nachtung von einer Vermittlungsagentur besorgt (HRS). Ich konnte das Ergebnis nicht prüfen oder testen und brauchte es auch nicht, denn es gab an diesem Feiertags-Wochenende, zu einem gemäßigtem Preis nur dieses e i n e Hotel (mein ursprünglich geplantes Quartier hatte überraschend hohe Einzelzimmerpreise für diesen Termin gefordert). So nett dort wirklich das Personal war, war doch die Lage des Hotels recht problematisch. Nicht wegen der 12 Minuten Tramfahrt (1 Fahrt 1,15€) sondern weil es in einem unterentwickelten Viertel, der "Moskauer Vorstadt" liegt. Hier gibt es einiges Interessante, u.a. alte russische Holzhausarchitektur, aber keinerlei Einkehrmöglichkeit. Hätte "Dodo" ein Restaurant, würde ich die Übernachtung dort auch ein zweites Mal wagen. Allerdings sind auch die Zimmer verbesserungsbedürftig: Wie an so vielen Übernachtungsorten dieser Welt: Zu wenig Lampen, Stühle, Kleiderbügel und -haken. Wer in einem recht finsteren Viertel ein Hotel ohne Restaurant baut, sollte wenigsten auf die Aufenthaltsqualität in den Zimmern etwas mehr Wert legen. Die Zusammenarbeit mit "Smileline" kann ich aber durchaus beibehalten. Allerdings muss ich jede Tagestour mit Ihnen besser besprechen und gemeinsam planen. Wie sich zeigte, hat die Agentur zwar einen deutsch sprechenden Reiseleiter, aber dieser hat wenig Wandererfahrung und für die von mir gewünschten Ausflüge in zum Teil recht selten aufgesuchte Touristmusziele nicht die Routine, die ich voraussetzte. Leider ist mir durch ein Kommunikationsmissgeschick auch ein Reiseziel abhanden gekommen: Die Burg Turaida in der Stadt Sigulda. wir wanderten zwar zu ihren Füßen im auch bei regnerischem Wetter herrlichen Gauja-Flusstal und wir besuchten die gegenüberliegende alte Ordensburg und das Schloss und die Ruine der Bischofsburg, wir aßen sehr gut in der Nähe an traditionsreicher Stelle, wir wanderten sogar ein Stück auf der berühmten Bobrennbahn von Sigulda. Aber Turaida wurde versehentlich "gestrichen". Entschuldigt nachträglich, liebe Mitreisenden! Freilich gab es andererseits manches ungeahnt und ungeplant Gute, wie z.B. die Einkehr im Küstendorf der Liven in Mazirbe. Den Rest und die Fülle der Reiseeindrücke entnehme der Leser einfach den Bildern und ihren Beschriftungen! IMG_1636 Der erste Ausflug führte uns in die Landschaft Zemgalen. Hier vom Bus die Residenz des Herzogs Ernst Johann Biron in der alten Hauptstadt Jelgava. Der Fluss ist die Lielupe, ein Hauptfluss des Landes. IMG_1664 Mit wunderbar rekonstruiertem Barockpark: Das Sommerschloss Rundale - ebenfalls des mächtigen, mit der Zarin befreundetem Herzog Biron. IMG_1646 Einers der 300 Zimmer im Schloss Rundale. Mich überraschten die vielen offenbar teils aus Preußen stammenden Gemälde (Biron war Deutscher!) IMG_1668 Schloss Rundale ist nicht nur das schönste Schloss des Baltikums, sondern auch der größte Schloss-Park-Komplex des Landes. IMG_1650 Foto aus der Aussstellung im Keller des Schlosses: Verwendung des Schlosses als Kornspeicher in sowjetischer Zeit. IMG_1678 Ein Blick aus meinem Hotelfenster auf die "Moskauer Vorstadt" von Riga. IMG_1876 Unsere sehr angenehme Abendgaststätte "Niklavs"- gute Speisen, teurer Bier. Hier lebte einst der Maler Nikolaus Strunke. IMG_1710 Unsere Stadtführerin Liega von dem Lettischen Parlament. Bevor die Letten 1921 infolge des 1. Welkrieges ihren eigenen Stadt gründen konnten war Riga nach Moskau und Petersburg die drittgrößte Stadt des Zarenreiches. IMG_1684 Beginn der Stadtführung vor dem Freiheitsdenkmal von Riga Mehr anzeigen IMG_1731 Ein Detail des Armee-Museums von Riga aus der Ersten Republik (1939) IMG_1722 Gerade errichtetes Appartmenthaus in der Riagar Altstadt IMG_1808 Im Bauch von Riga... die Fleischhalle am frühen Morgen auf dem Zentralmarkt. IMG_1718 Das berühmte Rathaus von Riga - davor der Roland. IMG_1818 Detail aus der Gemüse-Markthalle: Sauer Eingelegtes ist eine uralte baltische Tradition. IMG_1736 Am Freitag Nachmittag waren wir in Rigas weltkulturerbegeschütztem Jugendstilviertel. Hier eines der Häuser von Michael Eisenstein. IMG_1748 Treppenhaus im Jugendstilmuseum. Der Museumsbesuch in Riga kam leider zu kurz.... IMG_1741 Interessantes Detail einer Hoftür von M. Eisenstein. IMG_1755 Bekanntestes Sowjetgebäude in Riga: die Akademie der Wissenschaften. Riga war drittgrößte Stadt des alten Rußland. IMG_1714 Dom von Riga am Altmarkt. Hier begann die Geschichte der Stadt. Riga ist deutsche Gründung durch den Bischof von Bremen - unterstützt am Anfang von deutschen Ordensrittern. Hier hörten wir am Freitagabend ein beeindruckendes Chorkonzert. IMG_1757 Der zweite Tag begann mit einer langen Baustellen-Busfahrt, aber führte uns in die reizvolle Kleinstadt Talsi - wie Rom erbaut auf neun Hügeln. IMG_1776 Im kurländischen Dorf an der Ostseeküste werden wir in Livländischer Tracht empfangen. Links neben der Bäuerin unsere humorvolle Reiseleiterin Mudite. IMG_1785 in Mazirbe speisen wir nach Landesart in einer umgebauten Scheune. Hier war vor 25 Jahren noch Militärsperrgebiet für die sowjetischen Streitkräfte IMG_1763 Blick vom einstigen Leuchtturm von Slitere in die Wälder des Slitere Nationalparks - im Hintergrund das Baltische Meer.... IMG_1821 Spazierengehen auf der Bobbahn von Sigulda mit unserer Reiseleiterin Liga. IMG_1836 Der Sonntagsausflug führte uns in Gauja-Tal bzw. den gleichnamigen Nationalpark. Er umfaßt ein eigentümlich tief eingeschnittes Urstomtal mit urig waldigem Bewuchs. IMG_1862 Am hohen Ufer der Gauja standen Burgen auf beiden Seiten. Hier die Ruine der Bischofsresidenz, IMG_1832 Die Reste der Ordensburg von Sigulda sind sehr überzeugend umgewandelt in eine Freilichtbühne und eine Aussichtswarte. IMG_1829 Auf der Schlossterrasse von Sigulda - Blick hinüber zur rekonstruierten Burg Turaida. IMG_1863 Im Gaujatal nahe der Gutman-Höhle. IMG_1897 Der letzte Tag führte uns nach Jurmala. 24km Strand. Das einst vornehmste Bad des Zarenreiches! IMG_1900 Der absolut steinlose feinsandige Strand reizt jedermann zu bildnerischem Schaffen... Im Hintergrund alte und neue Gebäude der Kurstadt Jurmala. IMG_1903 Diese Schildkröte aus dem Jahre 1995 ist schnell zu einer beliebten Touristenattraktion geworden. Sie berühren verspricht ein langes Leben. IMG_1906 Das Denkmal für den Sagenhelden Lacplesis. Viele Drachen musste und muss das lettische Volk bezwingen, um in Freiheit leben zu können... Impressum Schreibe deine Meinung!

  • Bericht Luthers Lánd | uwe-scheddin

    September 2026 November 26 Organisation Oktober 2026 Aktuell August 26 Juni 26 Programm März - Mai 2026 Bisschen Bio Kontakt Siehdichum antik Impressum & Datenschutz Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Blog Suchergebnisse Mehr Bericht Busexkursion "Luthers Land" 28. Oktober 2017 Als ich vor etwa einem Jahr auf die Idee kam, zum 500. Jubiläum eine Bustour zu den weniger bekannten Orten zu machen, war ich überzeugt, diese Tour würde bestimmt schnell gut gebucht sein. Da habe ich mich geirrt... Dabei ist eine recherchierte Tour hier klar von Vorteil, handelt es sich doch teils um Dörfer, Kleinstädte und Ortsteile, wo eine Besichtigung auf Gut Glück nicht einfach ist. Wenn der Reisende denkt, das sei im Lutherjahr bestimmt nicht so, oder wenigstens in der "heiligen Woche" des 500. Jahrestages des Thesenanschlags die Kirchen "Offene Kirchen" - auch dies ein Irrtum. Unsre Tour begann mit dem Ort Kropstädt, wo Luther nachweislich eine Kirchenvisitation durchführte und für die Absetzung des greisen Pastors sorgte. Im Nachbarort Zahna war es einer seiner Musterstudenten mit dem schönen Namen Johannes Schlaginhaufen, den er hier gerne als neuen Pfarrer des kleinen Städtchen gesehen hätte. Schlaginhaufen wurde aber vom Landvogt wieder vertrieben - da hatte auch Luther keine Macht. Sein einstiger Student reformierte dann erfolgreich in Köthen. Im Nachbarort Seyda setzte er erfolgreich ebenfalls einen Studenten ein - Bartholomäus Riesenberger. Sehr beeindruckend war dann unsere nächste Station etwas weiter südlich Jessen an der Schwarzen Elster. Ein wohlerhaltenes sächsisches Städtchen, das auch Luther gerne aufsuchte und nicht nur zu Predigt oder Visitationen. wir haben uns hier auch wohlgefühlt, auch weil der Pfarrer Bernhard eine sehr anschauliche kleine Führung in der Stadtkirche veranstaltete. Die Kirche hat der Reformator zwar nie betreten, aber ihren Vorgängerbau - und von dem ist "nur" der Abendmahlskelch erhalten. Aber der gewaltige Kanzelaltar - in DDR-Zeiten aus einer Börde-Kirche stammend hierher versetzt ist ein wunderbares Stück Reformationsgeschichte - zeigt er doch mitten zwischen den Jüngern Jesu einen wohlgenährten Luther .- sozusagen als Lieblinsjünger Christi. Gegenüber der Kirche im Hotel Stadt Berlin war unsere gute Einkehr. Ganz anders die Kirche im benachbarten Städtchen Schweinitz - auch ein Lutherort, zeigt die Kirche, die uns netterweise der Pfaffer öffnete, noch Gewölbe aus dieser Wendezeit vor 500 Jahren. Auch Aufenthalte der Reformatoren gab es mehr als genug - und Anlässe. In Schweinitz stand das Jagdschloss der Wittenberger - dort wo heute das Amtshaus aus dem Ende des 16. Jahrhunders noch zu sehen ist. Von hier ging es über die Elster ins nahe Annaburg - der Ort der Tour, an dem sich Luther sicher am meister aufgehalten hat, obgleich damals eine anstrengende Tagesreise von Wittenberg entfernt. Sein hiesiger Pastorenfreund war der durchaus noch heute bekannte Michael Stifel. Er sagte in Annaburg mit den mathematischen Methoden Adam Rieses den Weltuntergang voraus. Für ihn steht ein Denkmal dort - denn nach diesem Misserfolg blieb er als Pfarrer der Mathematik treu wurde schließlich der erste Matheprofessor in Jena und trug wesentlich zur Verbreitung und Vereinfachung des Rechnens bei - auch die weltersten Sudokospiele - in Form "Magischer Quadrate" stammen von ihm. Wichtig in Annaburg - auf dem hiesigen Jagdschloss, dessen gewaltigere Nachfolgebau noch steht, starb Friedrich der Weise in Anwesenheit Luthers. Auch im benachbarten Kloster in Prettin - später wurde daraus das Schloss Lichtenburg - sind wichtige Lutherspuren - in Zusammenhang mit dem Thesenanschlag war es hier eine Beratung mit Spalatin und dem einstigen Prior des Klosters (später Dekan der Wittenberger Uni), die Luther die Unterstützung des Kurfürsten sicherte. In Prettin auf dem eigentlichen Schloß der Wittenberger war übrigens der Exilort der Brandenburgischen Kurfürstin Elisabeth, die sich früh zu Luther bekannte und von Ihrem katholischen Gemahl darauf hin vertrieben wurde. Bei der Weiterfahrt mussten wir leider einen Verspätung in KAUF nehmen, denn die Fähren waren nicht benutzbar und wir mußten einen Umweg über Torgau machen. Mit verspätung kamen wir im nächsten Städtchen in Pretzsch dann an, wo wir in der Burg der einstigen Erbmarschälle von Wittenberg - und damit dem Zuhause des engen Freundes Luthers Hans Löser) uns eine Pause bei Kaffee und Torte gönnten. Das Schloss, das im Ganzen wohlerhalten ist, aber keine speziellen Luther-Räume zeigen kann, beherbergt heute ein Kinderheim mit Schule. Ganz in der Nähe weihte Luther einen Kirchenneubau im Dorf Sachau für seinen Freund Löser, der hier Patron war, ein. Man könnte sagen, dass in diesem Kirchlein, wir sahen es unterwegs, der welterste reformierte Gottesdienst stattfand, denn Luther war gerade von der Wartburg zurückgekehrt. Letzte wichtige Station vor der Rückfahrt über Wittenberg war dann das damals wohlbekannte Städtlein Kemberg. Auch dieser Ort gut erhalten, wenn auch nicht mit einem Renaissancebild, so doch mit dem Aufbau nach dem 30jährigem Krieg. Hier lebte der ebenfalls mit Luther befreundete Pfarrer Bernhardi, der Luther kräftig unterstütze und wohl der erste katholische Priester war, der sich verheiratete, lange vor Luther und dafür Leib und Leben riskierte. Síe kannten sich bereits von der Latainschule in Eisenach. Es war Bernardi, der Luther zum Thesenanschlag ermunterte. Empfehlenswerte Webseite fürs "Lutherland" http://www.luther-erleben.de/luther-war-hier/start Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie. P1010212 Elbfährfahrt bei Prettin P1010186 Das Schloss von Jessen - heut eine Beamtenburg IMG_6405 Die uralte Kirche von Zahna P1010251 Altes Rathaus von Kemberg IMG_6416 Ehemaliger KZ-Hof von Lichtenburg P1010224 Alter Elbearm bei Pretzsch P1010182 Markt von Jessen mit Nikolaikirche P1010246 Marktplatz in Kemberg - in der Mitte das Geburtshaus von Friedrich Wieck P1010178 Kirche des Stadt Seyda 1/1 P1010228 Tafel von 1767 vor der Dorfkirche zu Sachau P1010179 Das Rathaus von Seyda IMG_6422 Schloss der Familie Löser in Pretzsch IMG_6413_edited Brunnen im Innenhof der Lichtenburg Prettin P1010293 Der romantisch anmutende Ortsmittelpunkt von Annaburg. Ganz rechts im Bild das Pfarrhaus, wo einst Michael Stifel zuhause war. P1010196 Brunnen für den Priester von Annaburg - er sagte einen Weltuntergang voraus... 1/1 P1010298 Vor der Kirche von Prettin erklärt uns ein Künstler sein Bildwerk für die Kurfürstin Elisabeth.... P1010264 In der Kirche von Seyda P1010285 Der Pfarrer von Schweinitz erzählt aus seinem Gemeindeleben P1010273 Die Heiligen Figuren der Kanzel von Jessen gemeinsam mit Luther (rechts oben) P1010270 Wir lauschen dem lebendigen Vortrag von Pfarrer Bernhadt in Jessen. P1010281 Wir beleben den Markt von Jessen...

  • 2024 | uwe-scheddin

    Abgelaufene Programme Oktober/November 2024 April 2024 Ostermontag, 1. April – 11 Uhr T o n - S t e i n e - S c h e r b e n Führung über den geschichtsträchtigen Matthäus-Friedhof in Schöneberg. Auf dieser bedeutenden Ruhestätte des Alten Berliner Westens gibt es sogar ein kleines Café und ein Feld für Sternenkinder, daneben die Gruft eines Aids-Vereins. Sie finden kunstvolle Grabmäler aus Stein, Holz, Glas und Ton und versteckt viele aufregende Geschichten. Wie jene von der Reise Rio Reisers oder vom eisernen Kampf des Eisenbahnkönigs mit seinen Banken. Unvergessen sollten sie bleiben: Die Aufsässigkeit von Thomas Manns Schwieger-Großmutter, das Schicksal der May Ayim und der tiefgründige Humor von F.W. Bernstein... Auch die Wahrheit über die Hexe bei Hänsel und Gretel möchte am Grabe der Brüder Grimm ans Licht. <>anmelden möglich <>1,5km<>13Uhr<>15€ Treff: S-Bf. Yorkstraße, Ausgang Großgörschenstraße Freitag, 5. April - 7.30 Uhr M a g i e a n d e r S a a l e ICE-Ausflug in die faszinierende Stadt Halle für zwei Besichtigungen und einen Saalespaziergang. Erstmals auf dem Programm der vor 325 Jahren gegründete Botanischen Garten der Martin-Luther-Universität mit 3000qm in alten Gewächshäusern. Am Nachmittag das berühmte Museum für Vorgeschichte mit nie geschauten Objekten in der neu eröffneten Ausstellung “M a g i e - das Schicksaal zwingen”. Der Kurs führt auch vorbei am Haus der Leopoldina, älteste Gelehrtengesellschaft der Welt. Per Tram dann in die Altstadt mit einem Abstecher zum Stadtgottesacker. <>bitte anmelden<>DB7.41<>4km, verteilt<>Einkehr<>19Uhr<>75€ inklusive Eintritt Treff: Bhf. Berlin-Südkreuz am Gleis 5 für ICE 701 München Montag, 8. April - 9 Uhr D o r f k i r c h e n o r g e l n i m L ä n d c h e n G l i e n Busausflug zu Brandenburger Dörfern und Orgeln. Auf einer Insel im weiten feuchten Havelbruch sind auf kleinstem Raum erstaunlich verschiedene und wertvolle Instrumente versammelt. Die Trockenlegungen des 18. und 19. Jahrhundert brachte wohl auch etwas Wohlstand den Bauern und Gütern. Wir besuchen wieder mit Kantor Winfried Kunz und wieder mit dem Hummelbus die Wagner-Orgeln in Bötzow und Schönwalde, hören die Scholtze-Orgel in Vehlefanz, die Heise-Orgel in Perwenitz. Auf dem Programm auch die einzigartige Lütkemüller-Orgel in Marwitz und ein Glanzstück von Schuke in Kremmen. Einkehr im Spargelhof! <>bitte anmelden<>1,5km<>Einkehr<>17Uhr<>55€ Führung/Fahrt/Konzert Treff: Bhf. Berlin-Spandau, Ausgang Seegefelder Str. Mittwoch, 17. April - 9.30 Uhr Z w e i t e r F r ü h l i n g s f ü r s G e o r g i u m Bahnausflug in die einstige Residenz Dessau für eine Wanderung in den Flussauen der Mulde – genial gestaltet als “Georgenpark” vor 250 Jahren von Erdmannsdorf. Hier ist das Welterbe endlich wieder angetreten – nachdem die Anhaltische Gemäldegalerie zwölf lange Jahre nicht zugänglich war. Das S c h l o s s Georgium musste grundsaniert werden. Lassen wir uns überraschen vom neuen Glanz und den Kunstschätzen des so kleinen wie edlen Fürstenreichs Anhalt. Einkehr im Kornhaus, der Bauhaus-Gaststätte. <>DB9.34(Zoo 9.20)<>bitte anmelden<> 6km, verteilt/kein Muss<>Einkehr<>19Uhr<>40 € inkl. Museum Treff: Bf. Wannsee am Gleis RE 7 Dessau Hinweis! Hinweis! Sonntag, 21. - Montag, 29. April T i r o l , V e n e t i e n u n d V e r o n a Kulturreise mit dem Bus durch Norditalien! Als Reiseleiter für Silvio Hummels “Kultur und Länder” würde ich mich freuen über Ihr Interesse oder gar eine Buchung. Der Kurs führt in Südtirol nach Meran, Bozen, in das Grödental der Dolomiten und an den Gardasee. In der Region Venetien ist Verona (Standhotel), Vicenza, Padua und Venedig im Programm. Reisedetails bitte anfordern! Beitrag incl. Halbpension und Eintritte 1800€. Textabschnitt. Klicke hier, um deinen eigenen Text hinzuzufügen und mich zu bearbeiten. Sonntag, 16. Juni - 10.45 Uhr S p a r g e l i m G a r t e n Führung durch die Spargelstadt Beelitz und das Gartenschaugelände von 2022 mit Einkehr im historischen Spargelgasthof. <>anmelden möglich<>3km<>17Uhr zurück<>Beitrag 25€ Treff: Bf. Wannsee, Gleis 8 Donnerstag, 20. Juni - 10.00 Uhr D i c h t e r k r e i s u n d W a s s e r w e r k Führung durch Köpenicks Ortsteil Friedrichshagen und Besuch im Museum von Berlins Wasserwerk. Mit dabei das Antiquariat Brandel mit seiner musealen Sammlung zum Thema „Friedrichshagener Dichterkreis“. <>Bitte anmelden<>3km<>zurück 14Uhr<>Beitrag 20€+ Ticket<> Treff: S-Bf. Berlin-Friedrichshagen vor dem Aus/Eingang Freitag, 21. Juni - 10.00 Uhr W o F o n t a n e U r l a u b m a c h t e Sommerwanderung an Nuthe und Nieplitz mit Einkehr im Gröbener Gasthof „Nase“ <>Bitte anmelden<>6km<>17Uhr zurück<>Beitrag 30€ Treff : Bf. Berlin-Südkreuz, Gleis 3 Mittwoch, 26. Juni – 9.30 Uhr T e m p l i n u n d T o r n o w Potsdam-Wanderung über den Brauhausberg zur Insel Tornow zwischen Havel und Templiner See. Mit dabei: Führung durch die evangelische „Hoffbauer-Stiftung“. Einkehr im „Inselhotel-Potsdam“. <>Bitte anmelden<>5km<>15Uhr zurück<>Beitrag 20€<> Treff: Hbf. Potsdam, Tram-Haltestelle Sonnabend, 29. Juni - 8.30 Uhr G e s c h i c h t e n i n M u t t e r s G a r t e n Kleine Wanderung zu meinem Garten am Seddiner See für Lesung, Einkehr und Kräuter-Verkostung. <>Bitte anmelden<>4km, verteilt<>Badesee<>17Uhr zurück<>Beitrag 40€ Treff: Hbf. Potsdam, Tram-Haltestelle Dienstag, 2. Juli – 9.30 Uhr D i e G l o c k e i m G o h l i t z s e e Sommer-Wanderung auf den Spuren märkischer Sagen in der reizvollen Seenlandschaft von Kloster Lehnin. Einer der ältesten Orte Brandenburgs hat nicht nur ein historisches Kloster zu bieten, er besticht auch durch beste Wanderwege und eine originelle Kulturlandschaft. <>bitte anmelden<>7km, verteilt<>Einkehr<> Badesee<>zurück17Uhr<>Beitrag 25€<> Treff: Bf. Berlin-Wannsee, Gleis 5 Sonnabend, 6. Juli - 10 Uhr D a s G a r t e n r e i c h F e r c h Kleine Wanderung auf den Spuren der Maler-Kolonie Ferch. Zu entdecken sind dabei die schönen Gärten des Schwielowsees und die Künstlergemeinschaft „Kunst-Scheune“ mit ihrer einzigartigen Wald-Galerie-Ferch. Am Nachmittag wird dort der alljährliche Kunst-Markt eröffnet! <>bitte anmelden<>Einkehr<>4km<>zurück 18Uhr<>Beitrag 25€<> Treff: Hbf. Potsdam, Tram-Haltestelle Mittwoch, 2 4. Juli - 9.30 Uhr S a l z l u f t u n d B l ü t e n d u f t Bahnausflug zur Gartenschau an der Saale in B a d D ü r r e n b e r g. Die vierte Landesgartenschau Sachsen-Anhalts hat es in sich: Neu geschaffene Gartenanlagen schmücken das einst etwas vernachlässigte Ufer der schönen Saale und beleben auf das Angenehmste den historischen Kurpark - übrigens mit dem längsten Gradierwerk Deutschlands. <>bitte anmelden<>Einkehr<>4km, verteilt<>zurück18Uhr<>50+LAGA-Ticket<> Treff: Bf. Berlin-Südkreuz, Gleis 3/ICE Zürich Mittwoch, 31. Juli – 8.45 Uhr M i r o w i n M e c k l e n b u r g Bahn- und Schiffsaufflug zur Sommerresidenz der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz. Auf dem Programm in der hiesigen Kleinseenplatte ist die Kleinstadt Wesenberg zwischen Labussee und dem Woblitzsee und das Schloss Mirow mit der romantischen Liebesinsel. Finale eine 5-Seen-Schiffahrt zum Seerosenparadies Leppinsee im Müritz-Nationalpark. <>Bitte anmelden<>Einkehr<>4km, verteilt<>zurück19Uhr<>Beitrag 55€<> Treff: Bf. Berlin-Gesundbrunnen, Gleis RE 5/ Rostock A u g u s t 2 0 2 4 Freitag, 9. August - 10.30 Uhr G e s c h i c h t e n i n M u t t e r s G a r t e n Kleine Wanderung mit Einkehr in meinem Garten am Großen Seddiner See. Fast 100 Jahre ist die Familie Scheddin hier zu Hause oder war zumindest ständiger Sommergast - und viele Geschichten über diesen besonderen See und seine Bewohner gilt es nun zu erzählen. <>bitte anmelden<>4km<>zurück18Uhr<>Beitrag inkl. Mittagsessen, Kaffee, Kuchen, Kräuterbrote 45€ Treff : Hbf. Potsdam an der TRAM-Station Mittwoch, 21. August - 9.15 Uhr D i e G r o ß e A c h t Bahnausflug nach Magdeburg für eine S c h i f f a h r t auf Elbe und Mittellandkanal! Die Magdeburger Elbe ist nicht nur ein Ereignis der Altstadt mit Klöstern und Dom und den Parkanlagen am Fluss – sie steht auch für ein Wasserstraßenkreuz der Superlative mit der längsten Kanalbrücke der Welt, dem größten Stahlbetonbau Europas und der neuartigen „Doppelsparschleuse“ Hohenwarthe. Nach einem Spazier-gang zwischen Dom und Zitadelle am Ufer besteigen wir mittags ein Ausflugsschiff der „Reederei Kaiser“. Dessen Kurs schreibt in der Elblandschaft in 4 Stunden eine „große 8“ , wodurch Natur, Fluss und Technik als großes Erlebnis eingefangen werden. <>bitte anmelden<>3km<>Einkehr an Bord<>zurück19.30<>60€ Treff: Bf. Berlin-Wannsee, Fernbahnsteig für RE 1 Montag, 26. August – 9 Uhr O r g e l n a m T a l d e r N i e p l i t z Busausflug mit Kantor Winfried Kuntz nach T r e u e n b r i e t z e n mit einem Kurs über die alten Dörfer der Zauche entlang der Nieplitz. Auf dem Programm diesmal ein Besuch beim Orgelbauer in Michendorf, danach folgt eine Probe der Eifert-Orgel in Schlunkendorf und der Gesell-Orgel in Buchholz (Ortsteil der Spargelstadt Beelitz). Mittags ein Besuch in Schlalach im alten Dorfgasthof und für die neue Dorfkirchen-Orgel aus Rumänien. Abschluss und Höhepunkt die Wagner-Orgel der Marienkirche Treuenbrietzen – wo auch ein kleiner Spaziergang durch die hübsche, alte Stadt geplant ist. <>bitte anmelden<>Einkehr<>Ende17Uhr<>50€ Treff: Bhf. Berlin-Wannsee, vor dem Haupteingang Donnerstag, 29. August - 10 Uhr M e i n W i l d e r P a r k Führung durch den historischen „Wildpark“ der Residenz Potsdam mit anschließender Wanderung an die Havel nach Wildpark-West, der ländlichen Stadtrandsiedlung der 20er Jahre. Einer der schönsten und kaum bekannten Wege der Landeshauptstadt. Ich habe hier bei der Nationalen Volksarmee gedient … Mittagsrast in der noch immer super gelegenen Gaststätte „Anglerheim“ mit Blick auf die Insel Werder. <>bitte anmelden<>5km<>Einkehr<>2km<>Ende16.30Uhr<>25€ Treff: Hbf. Potsdam, Gleis 3 für RE 1 (Zustieg Zoo 9.47 oder Wannsee 9.59 möglich) Sonnabend, 31. August - 14 Uhr H u n d e r t J a h r e S t a l i n i s m u s Führung hinter den Kulissen der Karls-Marx-Allee auf einem Spaziergang von Berlin-Mitte nach Friedrichshain. Dabei Stadt- Und Architekturgeschichte in einem ganz besonderen Kiez und zu einem sonderbaren Jubiläum, denn 1924 betteten die Russen Wladimir Ilitsch Lenin zur ewigen Ruhe in sein Mausoleum und Josef Stalin startete seine Welt-Karriere als Diktator. <>bitte anmelden<>3km<>auch Innen<>Kaffeepause<>Ende17Uhr<>25€ mit Eintritten Treff: Auf dem Alex an der Weltzeituhr Dienstag, 3. September - 11 Uhr D e r B e r g d e r W e i s e n Führung zum „Einstein-Park“ auf dem Telegrafenberg in Potsdam. Einen Anlass gibt es auch: In diesem Jahr begehen wir den 200. Geburtstages des großen Physikers Gustav Kirchhoff. Er schuf gemeinsam mit Robert Bunsen die Spektralanalyse und somit die erste Grundlage der modernen Physik und Weltraumforschung. Auf den waldigen Höhen über der Havel entstehen seitdem staatliche Institute, die die Ideen großer Geister durchleuchten und für die Praxis des Menschen testen. Die welterste Einrichtung der Astrophysik erwartet Sie und das berühmte Gerät für einen Beweis der Relativitätstheorie: Der Sonnenrefraktor im „Einsteinturm“. Weltbekannt ist der Berg auch mit seiner jüngsten Gründung dem P I K - das Institut für Klimafolgenforschung. <>Bitte anmelden<>3km<>Einkehr Institutskantine<>Ende15Uhr<>25€ inklusive Führung „Historischer Doppelrefraktor“ Treff: Hbf. Potsdam an der Tramhaltestelle Donnerstag, 5. September – 10.15 Uhr S c h ö n e b e c k u n d W e r b e l l i n Bahn- und Schiffsausflug für das UNESCO-Biosphärenreservat der Schorfheide. Ein Klassiker für den Spätsommer, denn mit ein wenig Glück wird das Heidekraut unseren Weg schmücken. Auch erste Zugvögel versammeln sich. Nach dem Start mit der Heidekrautbahn besuchen wir das Museum des Dorfes Groß Schönebeck. Es war vor 300 Jahren ein beliebtes Jagdschloss des Kurfürsten und Königs von Preußen. Dank Großraumtaxi kommen wir von hier leicht an das Juwel der Schorfheide, den Werbellin. Ein historisches Ausflugsschiff bringt uns über den bild-schönen und sehr tiefen See - von Eichhorst zum Kleinstädtchen Joachimsthal. Die kleine Führung dort beschließen wir mit einem Besuch des „BioRamas“, der Aussichtsturm mit 360Grad-Panorama über 50 Kilometer Waldtiefe. <>bitte anmelden<>4km, verteilt<>Einkehr<>18.00 zurück<>Beitrag 40€ inklusive Schiff Treff: Bf. Bhf. Berlin-Karow, Bahnsteig Gleis 1 des RB 27 Sonntag, 8. September - 10 Uhr K u n s t u n d G ä r t e n i n F e r c h Kleine Wanderung auf den Spuren der einstigen Maler-Kolonie Ferch. Zu entdecken sind dabei auch die bis auf unsere Tage besonderen Gärten des Schwielowsees. Abschließend besuchen wir die heute aktuelle Künstlergemeinschaft „Kunst-Scheune“ mit ihrer Wald-Galerie. Einzigartig… und sie liegt wirklich in einem großen, wilden Waldgarten. An diesem Wochenende ist dort die festliche Finissage der Sommersaison geplant! Ab 18 Uhr mit Wald-Leucht-Spektakel, für das Sie individuell den Ausflug verlängern können – Bus 607 nach Potsdam fährt bis 21 Uhr halbstündlich… <>bitte anmelden<>Einkehr<>4km<>zurück 18Uhr ohne Spektakel<>Beitrag 25€<> Treff: Hbf. Potsdam, Tram-Haltestelle Donnerstag, 12. September – 9.25 UHR S c h l a u b e - S c h l e n d e r n Bahnausflug für eine genüssliche Herbstwanderung im Oderland, ganz im Osten Brandenburgs und Deutschlands. Wir begleiten dabei die schöne Schlaube, bis sie auf ihren letzten Fluss-kilometern in den Müllroser See mündet. Der dann folgende Talabschnitt bis zur Oder ist seit den Tagen des Großen Kurfürsten kanalisiert für die Wasserstraße von Berlin nach Schlesien. Hier steht die Schlaube nicht mehr unter Naturschutz, dafür unter Denkmalschutz - als ältester Kanal Brandenburgs. Passend für unsere Kräfte haben wir zur Halbzeit eine Einkehr in der beliebten „Ragower Mühle“ und passend zur Jahreszeit können wir neben der reichen Flora und Fauna des Naturparks Schlaubetal auch auf die Heidekrautblüte hoffen. Vom sehenswerten Ackerbürger-städtchen Müllrose bringt uns die Bahn bequem wieder heimwärts. <>bitte anmelden<>8km<>18Uhr<>Beitrag 25€ Treff: Bhf. Königs Wusterhausen, Bahnsteig am Gleis 3 (RB 36 nach Frankfurt/O.) Sonntag, 15. September – 11 Uhr E r n t e f e s t i n M u t t e r s G a r t e n Sonntags-Ausflug zum Seddiner See und in meinen ererbten Siedlergarten in Kähnsdorf. Es darf geerntet werden – bei einer kleinen Garten- und Kräuterführung mit Verkostung. Nicht fehlen darf dabei eine Lesung unterm Apfelbaum mit Gedichten und Geschichten zum Thema der Ernte … Und was wird gemeinsam gekocht? Echte Thüringer Kartoffelklöße nach der Anleitung meiner Mutter! Mehr wird nicht verraten… <>bitte anmelden<>4km<>18Uhr<>45€ inklusive Verkostung, Einkehr, Kaffee, Kuchen Treff: Hbf. Potsdam, an der TRAM-Haltestelle Dienstag, 17. September - 11 Uhr T o t e, T e m p e l u n d T r i c h i n e n Führung im Studentenviertel der Friedrich-Wilhelmstadt, der für mich spannendste Kietz in Berlin! Ein Stadtteil, der über 200 Jahre seinen Charakter beibehalten durfte. Von der Landwirt-schaftlichen Hochschule und den Instituten der Physik und Chemie führt der Kurs zur Pathologie der Charité und in den Park der Tiermedizin mit „Trichinentempel“ und der berühmten Berliner Anatomie. Beschlossen wird unser Ausflug ins Studentenleben im Amüsierviertel am Schiff-bauerdamm und seinen Hinterhöfen. Die Führung pausiert für eine Mittagseinkehr zur Halbzeit in der „MensaNord“. Sie wurde erst vor 10 Jahren eröffnet, und zwar neben dem Schauhaus der Gerichtsmedizin und auf dem Armenfriedhof der Charité. <>bitte anmelden<>2km<>Hörsäle etc. auch von Innen<>14. 30<>35€ inklusive Eintritt u. Einkehr Treff: U-Bhf Oranienburger Tor, Ecke Claire-Waldoff-Straße Freitag, 4. Oktober – 11 Uhr K u n t e r b u n t i n W e i ß e n s e e Führung durch Landschaft und Geschichte eines sehenswert vielseitigen Berliner Stadtviertels. Der Kurs: Vom Kino in der Brotfabrik zur Ostberliner Kunsthochschule und über den Jürgen-Kuczynski-Park zum Wohnort von Brecht, Weigel, Seghers am Weißen See. Was als bescheidenes Dörflein begann, explodierte in der Gründerzeit mit einem Siedlerboom und am Beginn des vorigen Jahrhunderts kam ein Medienboom mit zahlreichen Filmgesellschaften. Alternative Bauprojekte entstanden noch vor der Eingemeindung nach Berlin. Schmuckstücke die Bauten am Kreuzpfuhl und in Neu-Weißensee sogar mit den Architekten Otto Mebes und Bruno Taut. Und bei den alten Berlinern unvergessen vor allem der „Trianon-Park“ am See mit Schloss, Gondelhafen, Riesenrad und Tauchstation und Milchhäuschen. <>bitte anmelden<>4km<>14 Uhr<>20 € Treff : S-Bhf. Prenzlauer Allee Sonntag, 6. Oktober - 11 Uhr M e i n W i l d e r P a r k Führung durch den historischen „Wildpark“ der Residenz Potsdam mit anschließender Wanderung an die Havel nach Wildpark-West, der ländlichen Stadtrandsiedlung der 20er Jahre. Einer der schönsten und kaum bekannten Wege der Landeshauptstadt. Ich habe hier bei der Nationalen Volksarmee gedient … Mittagsrast in der noch immer super gelegenen Gaststätte „Anglerheim“ mit Blick auf die Insel Werder. <>bitte anmelden<>5km<>Einkehr<>2km<>17Uhr<>25€ Treff: Hbf. Potsdam, Gleis 3 für RE 1 (Zustieg Zoo 10.47 oder Wannsee 10.59 möglich) Mittwoch, 9. Oktober – 8.15 Uhr L i c h t e r f e l d u n d F i n s t e r w a l d e Bahnausflug zum „Liegenden Eifelturm“ der Lausitz. Wir be-sichtigen die alte Sängerstadt Finsterwalde und das Nachbardorf Lichterfeld am einstigen Braunkohle-Tagebau Klettwitz-Nord. Hier an der Europäischen Route der Industriekultur l i e g t die stillgelegte Förderbrücke F60 – das größte Arbeitsgerät weltweit - und es ist gegen Eintritt zugänglich. Wo, wenn nicht hier, können wir über Mensch und Wahn und Technik nachsinnen? <>bitte anmelden<>4km<>Einkehr<>18.30<>40€ inkl. Eintritt Treff. Bhf. Berlin-Südkreuz am Gleis RE 17 Elsterwerda Dienstag, 15. Oktober – 14 Uhr G r o ß e R u h e s t ä t t e P o t s d a m Führung über die historischen Friedhöfe der Landeshauptstadt am Rande des Brauhausberges. Schon im 19. Jahr-hundert hatten die königlichen Behörden die Beisetzungen vor dem Teltower Tor auf „neuen Friedhöfen“ befohlen und so finden wir vom Barock bis heute die Spuren der Epochen und Personen in Potsdam vor allem hier. Ihre Gräber ziehen sich von den Auen der Nuthe bis in die Wälder der Endmoräne und boten die einmalige Gelegenheit eines Park- und Waldfriedhofes. Das Andenken an viele Persönlichkeiten des durchaus besonderen Geisteslebens der Stadt - aus Militär, Kunst, Verwaltung und Wissenschaft - finden wir hier schön bewahrt - auf dem alten Neuen Friedhof . <>bitte anmelden<>3km<>17Uhr<>15 € Treff: Hbf. Potsdam an der TRAM-Haltestelle Freitag, 18. Oktober - 9.15 Uhr R a b e n s t e i n u n d P l a n e - T a l Herbstwanderung in farbenfrohem Laubwald. Vor den Toren Berlins bietet der Osten des Hohen Fläming mit dem Tal des Flüsschens Plane ein Top-Wandergebiet. Wer bereits im März mit mir dabei war („Planeborn und Anemonen“), wird verstehen, dass auch in der Zeit der Blätterfärbung diese Wanderung schönste Eindrücke verspricht. Gestartet wird am Fuß der Burg uralte, einst von Holländern gegründete Dorf Rädigke nach Lühnsdorf. Hier erwartet uns mit dem „Landhaus Alte Schmiede“ eine Dorfgaststätte der besonderen Art. Ein Hoch auf die Regio-nalkultur und auch auf den Regio-Busbetrieb im Landkreis Potsdam-Mittelmark mit seiner „Fläming-Burgen-Linie“! Bahn9.34Uhr<>bitte anmelden<>8km<>18.00zurück<>30€ Treff: Bhf. Berlin-Wannsee am Gleis RE 7 Dessau Dienstag, 22. Oktober - 11 Uhr I n s e l d e r P r o m i n e n z Führung in Berlin-Pankow gemeinsam mit der Autorin Bettina Asmus („Die Intelligenzsiedlungen in Ost-Berlin“). Wir besuchen dabei die Erich-Weinert-Siedlung aus den Gründungstagen der DDR und zuvor den benachbarten (Prominenten)Friedhof „Pankow III“ am Pankower Bürgerpark. Hätten Sie es gewusst: Pankow war nicht nur erster Wohnort der Ostberliner Regierung, sondern es sollten auch Geistes-Schaffende, Künstler und Wissenschaftler, mit eigenen und neuartigen Siedlungsformen nach Ostberlin „gelockt“ werden. Wie erfolgreich das Konzept war, was davon überlebte und welch hohe Prominenz verkehrte – vermittelt unser Stadtspaziergang, der auch einen Besuch im Atelier Ruthild Hahne und dem Lingner-Haus einschließen wird. <>bitte anmelden<>2km<>14.00Ende<>25€ inklusiv Eintritt Treff: S-Bhf. Berlin-Schönholz, Ausgang Provinzstraße Sonntag, 27. Oktober – Freitag, 1. November D i e S c h w ä b i s c h e A l b Herbstreise mit dem Hummelbus in die Urzeit der Kultur, zu den Klöstern der jungen Donau und in die einstigen Herrschaften der Hohenzollern in Hechingen, Haigerloch und Sigmaringen. Die Reise ist a u s g e b u c h t. Nur Reserveplätze vorhanden. Montag, 4. November - 9 Uhr D i e E n g e l d e r D a h m e Ein Ausflug mit dem "Hummelbus" auf den Spuren von sieben Taufengeln im Süden Brandenburgs. Wir folgen dafür zunächst dem Lauf der Dahme von Königs Wusterhausen bis nach Lebusa, wo wir das Schloss und die Silbermann-Orgel der Kirche kennen-lernen. Rückfahrt über Luckau - nun ein Kurs an der Berste, das ist ein Zufluss der Dahme. Gerettete und bewahrte Taufengel erwarten Sie freudevoll in Rietzneuendorf, Casel-Golzig, Kreblitz, Drahnsdorf, Liedekahle, Walddrehna, Cahnsdorf. Aber natürlich wird Sie auch Geschichte und Landschaft im Kreis Dahme-Spreewald gut unterhalten, zumal die zu Teilen eine der Sachsen und der Sorben ist. <>bitte anmelden<>2km, verteilt<>Einkehr<>18.00zurück<>55€ Treff: S-Bhf. Berlin-Grünau, Bahnhofvorplatz Montag, 18. bis Dienstag, 19. November O r g e l n d e r A l t e n M a r k Busreise mit Kantor Winfried Kuntz durch die Orgellandschaft der Altmark. Übernachtung in Arendsee. Einige Buchungen sind noch möglich. Der Kurs: Schönhausen, Arneburg, Krevese, See-hausen, Arendsee, Gardelegen, Tangermünde. Beitrag 250€ Reisedetails versende ich auf Wunsch! Für die Orgelreise ab jetzt, für die anderen erst Mitte November. Freitag, 22. November - 11 Uhr D e r B e r g d e r W e i s e n Führung zum „Einstein-Park“ auf dem Telegrafenberg in Potsdam. Einen Anlass gibt es auch: In diesem Jahr begehen wir den 200. Geburtstages des großen Physikers Gustav Kirchhoff. Er schuf gemeinsam mit Robert Bunsen die Spektralanalyse und somit die erste Grundlage der modernen Physik und Weltraumforschung. Auf den waldigen Höhen über der Havel entstehen seitdem staatliche Institute, die die Ideen großer Geister durchleuchten und für die Praxis des Menschen testen. Die welterste Einrichtung der Astrophysik erwartet Sie und das berühmte Gerät für einen Beweis der Relativitätstheorie: Der Sonnenrefraktor im „Einsteinturm“. Weltbekannt ist der Berg auch mit seiner jüngsten Gründung dem P I K - das Institut für Klimafolgen-Forschung. <>Bitte anmelden<>3km<>Einkehr Institutskantine<>Ende15Uhr<>25€ inklusive Führung „Historischer Doppelrefraktor“ Treff: Hbf. Potsdam an der Tramhaltestelle Sonnabend, 14. Dezember - 11.15 Uhr A d v e n t a n d e r H a v e l Bahnausflug in die Havelstadt Brandenburg für einen Gang durch die weihnachtliche Altstadt mit Besuch der Krippenausstellung der Katharinenkirche und des beschaulichen kleinen Adventsmarktes im Brandenburger Domhof. Mit im „Programm“ eine kleine Führung im Dom und in der Petrikirche und eine nette Einkehr. <>bitte anmelden<>Bahn11.23 (11.01Hbf.)<>3km, verteilt<>19Uhr<>30€ Treff: Bhf. Berlin-Wannsee am Gleis RE1 Magdeburg Dienstag, 17. Dezember – 14 Uhr D e r P o t s d a m e r H o f Führung durch die schönsten Potsdamer Höfe links und rechts des Weihnachtsmarktes in der Barockstadt. In den zwei Jahrzehnten nach der Wende ist in der Landeshauptstadt nicht nur ein Wiederaufbau und Umbau der Altstadt am Stadtschloss begonnen worden. Parallel wurde das Holländische Viertel und seine Nachbarquartiere saniert und damit eine vielsei-tigen Nutzung eröffnet. Erstaunlich, es sind eine Reihe schöner Höfe entstanden und mit Ihnen eine Durchwegung quer und hinter dem preußischen Straßenraster möglich geworden. Kleine Geschäfte und Cafés profitieren davon besonders in der Adventszeit. <>bitte anmelden<>2km<>Café-Einkehr<>17Uhr<>20€ Treff: Hbf. Potsdam vor dem „P&B“ Buchladen Mittwoch, 1. Januar 2025 – 12 Uhr A l t s t a d t – N e u j a h r Traditionelle Neujahrspaziergang 2025 diesmal in der Spandauer Vorstadt - meinem einstigen Studentenkiez. Was schon in den 70er Jahren spannend war, ist faszinierend geblieben. Längst ist hier das Top-Viertel der „Touris“ in der alten Berliner Mitte und dennoch ist etwas vom Lebens- und Liebenswerte Altberlins auch für die Bewohner geblieben. Wie waren hier die „Goldenen Zwanziger“ und wie werden sich unsere restlichen 20er Jahre auf die Gegend zwischen Hackeschen Markt und Friedrichstraße auswirken? <>anmelden möglich<>2km<>14Uhr<>“Hutspende“ Treff: S-Bf. Hackescher Markt, Ausgang am Irish-Pub Überraschung

  • Programm April 25 | uwe-scheddin

    Programm April Montag, 7. April – 11 Uhr K i e z & K a b e l Frühlingswanderung I von Schöneweide nach Köpenick. Hier hat sich alles verändert! Aus Industrierevieren sind Wohnviertel geworden und nun gibt es Uferwege und neue Brücken. Und also auch neue Perspektiven für den wandernden Berliner, denn „schweine-öde“, wie Schöneweide scherzhaft genannt wurde, ist es hier schon lange nicht mehr! Unser Kurs führt durch das Berliner Elektropolis mit dem einstigen Kabelwerk nach Oberspree zur historischen Flussbadeanstalt Adlershof und quer durch das völlig umgebaute Kombinat „VEB Blütenweiß“ in Spindlersfeld und schließlich auf die Schloss-insel der Köpenicker Altstadt. <>anmelden möglich<>7km<>mit Besichtigungen<>14Uhr<>20€ Treff: S-Bahnhof Schöneweide, Ausgang zur Grünauer Str. Dienstag, 15. April – 11 Uhr "J e d e r n a c h s e i n e r F a c o n“ Führung durch die Multikuli-Glaubenslandschaft von Potsdam. Im alten Preußen wurde bekanntlich Glaubensfreiheit praktiziert – vor allem, um den Zuzug von Fremden zu f ö r d e r n . Es gab eine russisch-orthotoxe und Islamische Gemeinde, Juden, Katholiken und natürlich Französisch-Reformierte. Der besondere Stadtgang dazu beginnt am histo-rischen „Bassinplatz“ mit der Französischen- und Katholischen Kirche (nach San Zeno in Verona). Führt in das neue Synagogenzentrum und auf den kürzlich eröffneten Kirchturm der einstigen Garnisonkirche. Achtung, für den Eintritt in die Synagoge benötigen wir eine detaillierte Teilnehmerliste. <>bitte rechtzeitig anmelden mit Name, Adresse und Geburtsdatum<>2km<>auch innen<>14Uhr<> 35€ inklusive Eintrittskosten und Spende. Treff: Im Hbf. Potsdam am Buchladen „P &B“ Sonntag, Sonntag, 27. April – 8.30 Uhr D i e K r o n e A n h a l t s Bahnausflug nach B e r n b u r g in die einstige Residenz der Anhaltinischen Herrscher. Die Stadt ist die älteste und sicher auch schönste der Regierungsstädte im einstigen Freistaat Anhalt. Das liegt zum einen an der schönen Saale und zum zweiten sicher am prächtigen Renaissanceschloss über eben diesem Fluss. Unser Programm ist eine Führung in der „Talstadt“ und der „Bergstadt“ und dabei ein Besuch des Schlosses mit der Schlosskirche und des hübschen Marktes mit der Stadtkirche. Auch ein kleiner Spaziergang am Saaleufer zur Mündung der Harzer Wipper ist geplant. <>Bahn8.34 (Zustieg vorher möglich)<>bitte anmelden<>5km, verteilt<>Einkehr<>19Uhr<>35€ Treff : Bahnhof Wannsee, Bahnsteig RE 7 Dessau Mittwoch, 30. April – 11 Uhr K i e z & K I e i s t Frühlingswanderung II von Babelsberg nach Wannsee und damit von einer Villenkolonie in die andere. Schöne Gärten, prächtige Blicke aufs Wasser der Havelnebenarme und einige große Namen machen diesen Kurs zu etwas Besonderem. Gleich zweimal stoßen wir zum Beispiel auf Heinrich von Kleist, denn sein Grab liegt am Wege und in Kohl-hasenbrück auch ein Ort seiner Novelle „Michael Kohlhaas“. Kurs über Griebnitzsee, Stölpchensee, Pohlesee und Kleiner Wannsee mit kleiner Einkehr bei „Mutter Fourage“, der romantischen Café-Gärtnerei. <>anmelden möglich<>7km<>15Uhr<>20€ Treff: S-Bahnhof „Griebnitzsee“ am Ausgang zur Breitscheidstraße

  • November 26 | uwe-scheddin

    Ausflüge im November 2026 31. Oktober – 2. November D a s R e i c h d e r H e n n e b e r g e r Bahn- & Busreis e nach Südthüringen in die Landkreise Hildburghausen und Schmalkalden-Meiningen. Hier an den Flüssen Werra und Schleuse, umschlossen von Rennsteighöhe, Schiefergebirge und Frankenwald lag im Mittelalter das Zentrum der Grafen von Henneberg. Burgen, Kleinstädte und Klöster aus ihrer Zeit haben sich erhalten und bilden zusammen mit der vielgestaltigen Landschaft ein tolles Reiseziel, das gerade durch seine heute abseitige Lage wertvoll ist. Weder finstere Tannenwälder, noch steile Höhen zeichnen es aus: Wir entdecken eine sonnig-offene Kulturlandschaft mit Wiesen, Basaltkuppen, uralten Dörfern und schmucken Städtchen. Auf dem Programm stehen in diesem bis heute fränkisch geprägten Raum neben den größeren Städten Schleusingen, Hildburghausen, Meiningen die ländlichen Siedlungen mit Dörfern, Klöstern und einstigen Kleinstädten. Wie Themar an der Werra mit seinem schönen Fachwerk-Amtshaus. Unterwegs im Werratal locken Schlösser und Kirchenburgen, die es nur hier gibt. Ein Besuch in Vessra, dem einstigen Hauskloster der Henneberger, das heute mit einem reizenden Museums-dorf geschmückt ist, gehört zur Reise, wie ein Abstecher zur Ruine der Hennneburg und in das schmucke Schillermuseum in Bauerbach und die Johanniterburg in Kühndorf. <>Bei Interesse sende ich gern eine Reisebeschreibung <>keine langen Wanderungen im Programm<> Achtung: Keine Angst vor dem November. Anfang dieses Monats ist fast immer Schönw etter<>Beitrag ca. 390€ Am Montag, 9. November - 9 Uhr D o r f k i r c h e n o r g e l n d e r " G r a f s c h a f t R u p p i n" Busausflug mit Kantor Kuntz zu den schönsten Orgeln im Landkreis Ostprignitz- Ruppin vor den Toren der Hauptstadt. Mit einer Einkehr am Rhin in der "Alten Fischerhütte" am längsten See Brandenburgs. Die Orgeln diesmal wieder ganz dörflich und in der stillen Landschaft des Rhinluchs gelegen. Auch Fontane liebte diese, lagen sie doch vor seiner Heimatstadt Neuruppin. Wir sehen und hören an diesem Montag die Heerwagen-Orgel in Fehrbellin, die historische Orgel von Lütkemüller in Manker, eine kleine Orgel aus dem sächsischen Eilenburg finden wir in Protzen, ein "einheimisches" Instrument von Hollenbach hat das Dorf Wachow, eine Berliner Orgel von Remler schmückt Lentzke und ebenso ist es im kleinen Brunne, das ein Schmuckstück aus dem Barock besitzt - aus der bedeutenden Berlin Werkstatt von Julius Marx, der sein Handwerk bei Meister Peter Migenth erlernte. Unser Reisebus mit Fahrer Sergej wieder von Firma Pucky aus Potsdam. <>bitte anmelden<>kurze Busstrecken<>18Uhr<>65€ Treff ist vor dem Bhf. Spandau. Freitag, 13. November - 13 Uhr E n d s t a t i o n W e s t e n d Führung auf dem bedeutenden Charlottenburger Friedhof an der Heerstraße. Schon lange und immer wieder wollte ich mich mit dieser Berliner Ruhestätte beschäftigen! Liegen hier doch einige meiner liebsten Künstler... und ent-worfen und gepflegt hat die Anlage unser hochgeschätzer Gartenarchitekt Erwin Barth. <>anmelden möglich<>2km<>15.30 Uhr<>20€ Treff ist am Ausgang S-Bf. Heerstraße vor dem Fahrradladen. Sonnabend, 28. November - 8.30 Uhr A d v e n t i n Q u e d l i n b u r g Bahnausflug in die schönste Stadt Sachsen-Anhalts für eine der begehrtesten Weihnachsmärkte in Deutschland. An diesem Sonnabend öfffnen außerdem die Quendlinerburger Höfe mit ihrem besonderes festlichen und originellen Flair. Es versteht sich, das wir bei dieser Gelegenheit auch die Altstadt besichtigen! Als eine der markentesten "typisch deutschen" historischen Städte kam Sie schon 1994 auf die Welterbeliste. Bitte rechtzeitig entscheiden, ob der Ausflug für Sie infrage kommt, denn es müssen zeitnah Tickets für den ICE bestellt werden. <>bitte anmelden<>5km, verteilt<>Einkehr<>19Uhr<>ca.60€ Treff: Hauptbahnhof Berlin am Gleis ICE Magdeburg

  • Berichte von Ausflügen | uwe-scheddin

    "Blüten in Bliesendorf" Radwanderausflug zur Obstblüte in Werder Bei tauglichem Wetter ist ein Wanderung im Werderschen Obstbaugebiet auch ohne die Obstbauern-Verkaufsstände der Region lohnend! Diese freilich waren all die Jahre etwas besonders, konnte man dort doch sehr lässig relaxen, auf Strohballen sitzen oder im Heu ein Nickerchen machen, Bratwurst vom Grill gab es und Kuchen der Obstbäuerin und immer und immer wieder sollte man den übersüßten Obstwein kosten. , Wir waren zu zweit am Wochenende dort und überraschender Weise gab es am Weg dennoch die Möglichkeit Obstwein zu trinken. Das 140 Obstblütenfest ist leider abgesagt. Interessant: Schon im Dezember 2019 hat Werder ein reduziertes Fest beschlossen. Warum? Es ist das größte Event der neuen Länder und sozusagen "unserer" märkisches Oktoberfest. Ich finde: Man sollte es reformieren, modernisieren, aber nicht künstlich verkleinern. Egal, jetzt hat das Virus die Sache erledigt. Meine Ausflüge zur Baumblüte habe ich oft extra außerhalb des Festes angesetzt, weil zum Fest selbst die Verkehrsmittel bei gutem Wetter gnadenlos überfüllt sind. Und ich habe mich bemüht Wanderstrecken zu finden, die außerhalb des Mainstreams lagen. Für 2020 war geplant, etwas in der Nähe des abseitigen Ortes Bliesendorf zu recherchieren. Und von dieser Erkundung möchte ich hier und durchaus zweckes Nachahmung berichten. Eine Radtour durch das Obstgebiet ist optimal. Früher war es auch eine Fußwanderung. aber es ist so viel Obst abgeholzt und nicht wieder neu gesetzt worden, dass sich einige sozusagen blütenlose Strecken ergeben. Und die sind per Rad schneller bewältigt.... Starten kann der Ausflügler von Neuseddin (bei der Bahn heißt der Bahnhof "Seddin") oder in Ferch-Lienewitz, natürlich auch in Caputh oder Geltow oder traditonell vom Bahnhof Werder. Wenn Sie mit dem Auto kommen, empfiehlt es sich für diese Tour in Ferch gegenüber der alten Fachwerkkirche zu parken und die Räder herauszuholen, um den Rundkurs zu starten. Als erstes führt er auf dem Uferweg des Schwielossees entlang nach Petzow. So erspart man sich das an der Hauptstraße ziemlich langweilige Ferch, muss aber mit einigen Fußgängern rechnen. Der wunderschöne kleine Gutspark von Petzow war geschlossen, damit die Besucher sich dort nicht gegenseitig das Corona-Virus übertragen.... Direkt vor dem Park geht der Kurs auch gleich von Paretz ab - und zwar über das Vorwerk "Grille". Überraschung: Dort wurde einst Karl-Friedrich Zelter geboren und neuerdings gibt es eine Gedenktafel mit einem leider gnadenlos nichtsagendem Zitat des so großen Mannes. Von der Grille fuhren wir eine recht hübschen Weg mit viel Strauchwerk immer geradeaus nach Glindow. Auch erstes Obst wurde gesichtet. Aber die eigentlichen Obstplantagen, die hier noch vor 25 Jahren waren, sind gerodet. Durch Glindow selbst führt dieser Kurs nicht, das ist gut so, denn so interessant ist der Ort nicht und seine Schönheiten sind eigentlich eher zu Fuß zu entdecken. An dem Kreisverkehr, wo wir Glindow streifen, geht es geradeaus weiter in Richtung Elisabeth-Höhe. Man kann den Kreisverkehr gut erkennen, weil hier seit ein paar Monaten so ein grottenhaft hässliches neues Haus steht (ein grau-schwarzer Block, wo Dekore etc verkauft werden. Im vorigen Sommer stand an exakt selbiger Stelle noch, wie jedes Jahr zuvor, eine letzte ausdauernde Obstbäuerin mit ihrem Angebot... Diesen Weg gilt es geradeaus weiter zu fahren bis Bliesendorf, das südlichste Dorf, das die Stadt Werder eingemeindete und auch der südliche Rand des in der DDR in den 60er Jahren geschaffenen Obstplantagengebietes. Bliesendorf ist recht hübsch und es hat noch immer etwas vom Charme der alten Zauche. Und einem der ganz typischen Vertreter dieser politischen Kernlandschaft Brandenburgs hat es gehört: Den von Rochows. Heute gehört es wie gesagt Werder und folglich sind die Wege dorthin gepflegter als in das alte Rochow-Zentrum nahe der Stadt Brandenburg (aber man kann immer noch auf diesen Wegen wandern. Nach 8 km über Bliesendorf hinaus kommt man an den schönen Kolpinsee bei Kloster Lehnin). Wir haben hier Obstwein auf einem Hof gekauft (7 € der Liter). Im Dorf gibt es einen Campanile auf dem Friedhof aus der Zeit der Romantik. Den Friedhof habe ich illegaler Weise betreten. Denn wegen der Corona-Gefahr war das Betreten nur in dringenden Grabpflegeangelegenheiten zu betreten. zwei Wege biegen vom Dorf rechts ab und führen mehr oder weniger ins Obstbaugebiet. Der zweite, etwas länger, führt dafür nach Plötzin, das einst total von Obst umgeben war. Auch heute ist es noch einen lohnende Tour, vor allem, wenn wir Plötzin in Richtung Plessow und der B 1 verlassen. Die Chaussee dafür kreuzt den beliebten Panorama-Weg und gleich mehrere Obstbauern lauern zur Blüte mit ihren Verlockungen auf ihrem Land. Angeblich soll das auch eingeschränkt in diesem Jahr möglich sein, jedenfalls wohl nicht völlig verboten. Wir sind allerdings anders gefahren, nämlich den langen Plattenweg zur Elisabeth-Höhe. Auch er war einst das Absolute Muss der Obstwanderer. Heute steht 80 Prozent leer bzw. verwildert. Nachdem man die einsame Windkraftmaschine passiert hat, geht es rechts ab durch die Ansiedlung der sogenannten Elisabeth-Höhe. Dies waren Koloniehöfe von Glindow und dienten ausschließlich dem Obstanbau. Einige der alten "Obstmucker"-Häuser sind noch original vorhanden. Auch hier hat ein traditioneller Obsthof wider erwarten geöffnet: "Schultzes Siedlerhof". Das gute am Kurs ist hier, dass wir auch ohne die großen Plantagen viele Blüten sehen, denn einige der alten Bauerngärten sind rudimentär noch zu bewundern. Am Ende des Chausseeweges trifft man wieder auf die Straße nach Bliesendorf - und zwar in Höhe einer auffälligen Hühnerfarm. Hier dürfen die Hennen mitsamt Hähnen in einer alten großen Zwetschgen-Plantage leben, bewacht von drei großen Hütehunden. Schönes Leben gibt es also auch als Huhn. Hinter der Farm gleich rechts durch den Wald und ein kurzes Stück ohne Radweg auf der Straße nach Klaistow. Kurz, weil es geht gleich links ab in Richtung Ferch. Kurz vor dem zum Amt Schwielowsee gehörenden Dorf Kammerode gibt es eine sehr alte Kirschbaumplantage, mit ungewöhnlich knorrigen Bäumen. Allein dieser Ort lohnt schon die Tour. Vielleicht wird sie bald gerodet, denn soetwas ist zwar schön aber nicht sinnvoll. Die Bäume in dieser Form sind schwierig abzuernten. Von hier fährt es sich gut und abwärts (was zum Ende einer Tour sympatisch ist) wieder in den Ort Ferch hinein. Ferch wirbt für sich als "Malerdorf" - aber fast alles Neue, was jetzt entstanden ist, ist nicht malerisch. aber natürlich, zu entdecken ist auch das Flair von Gestern, das einst manchen Berliner Kunstmaler hier an den Schwielowsee lockte. Auch Ferch hatte übrigens , genau wie das benachbarte Caputh, viele kleine Obstgärten, der einst bitterarmen Bewohner., Heute lebt ein Großteil vom Tourismus aber kaum einer schert sich um die kümmerlichen Reste der alten Gärten. Wie schon eingangs geschrieben kann man die Tour auch mit der Bahn starten. Von Potsdam oder Wannsee bis zu einem Nachbarort von Ferch. Selbstverständlich ist es auch möglich von Werders Bahnhof über Glindow in dies Gebiet zu fahren - oder von dort starten und von Neuseddin zurück.... Rest der Plantage bei Petzow, unweit der einstigen Tongruben-Siedlung "Grille" Viele der restlichen Plantagen sind ungepflegt. Diese nicht! Obstgarten (Rest) Auf dem Weg von Elisabethhöhe nach Bliesendorf erzählen zwei alte Birnbäume von einstiger Hochkultur... Dorfkirche Bliesendorf Steht nicht im alten Dorfkern, sondern etwas abseits, offenbar der Turm als Landschaftsobjekt in den Wegeachsen errichtet Bliesendorfer Apfelbaum Nur wenige neue Häuser können solch schöne und größere Obstbäume aufweisen. Plantage am Rande des Weges Eine der einstigen Kirschplantagen der GPG (Gärtnerische Produktionsgenossenschaft) Obstmucker-Doppelhaus So bescheiden lebten die Kolonisten auf Elisabeth-Höhe. Das linke Haus ist das Original von 1929, z.Z unbewohnt. Blühen und Vergehen Eine letzte Süßkirschplantage mit großen, alten Bäumen. Heute wird so etwas kaum mehr angebaut, da die Bäume in der Pflege und Ernte zu aufwendig sind. Veteran im Visier In der selben Plantage stehen wahrhafte Wunderbäume, wohl noch aus den 60/70 Jahren. Plantage Kammerode Selber Ort, andere Perspektive. Es gibt keinen Zaun, Gäste können naschen oder/und Lagern. Wo: Landstraße zwischen Elisabethhöhe (OT von Stadt Werder) und Kammerode (OT von Amt Schwielowsee)

  • Campus Griebnitzsee | uwe-scheddin

    September 2026 November 26 Organisation Oktober 2026 Aktuell August 26 Juni 26 Programm März - Mai 2026 Bisschen Bio Kontakt Siehdichum antik Impressum & Datenschutz Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Blog Suchergebnisse Mehr Steuerpult im Regieraum Sender Potsdam RBB Bericht Führung Campus Griebnitzsee Schon seit einigen Jahren ist es mir wichtig, die Entwicklung der Universität- und Hochschulsituation in der Landeshauptstadt im Auge zu behalten und auch in Führungen vorzustellen. Leider waren diese nie gut gesucht. Lag es daran, dass ich das Thema nicht treffend beschrieb oder gibt es in der Öffentlichkeit Berlins wenig Interesse an den Bildungsmöglichkeiten in Potsdam? Immerhin sind rund ein Viertel der Studenten aus Berlin und die Kooperationen zwischen beiden Städten greifen auch hier. Und Potsdam hat sich zu einem exzellenten Bildungsstandort entwickelt! Noch 1945 gab es hier keinen einzigen Studienplatz… Die DDR musste durch die Berlin-Situation Abhilfe schaffen und gründete eine Pädagogische Hochschule und eine Ausbildungsstätte für Juristen, Staatsrechtler, Politikwissenschaftler. Schließlich zog auch das MfS nach und besetzte im Potsdamer Stadtteil Eiche-Golm einen Hügel für ihre eigene Hochschule. Aus diesen drei Einrichtungen wurde am Anfang der 90iger Jahre die Uni Potsdam. Vom MfS wurde dabei natürlich nur der Standort übernommen und ist heute der Naturwissenschaftlich-Mathematische und Humanwissenschaftliche Teil. In Babelsberg, also Griebnitzsee, ist die Ausbildung der Juristen und Sozialwissenschaften konzentriert und von der Mathematik her das Uni-Institut für Informatik. Mein Rundgang aber begann mit dem HPI. Hasso Plattners Stiftung, geschaffen aus Gewinnen von SAP, bekam vom Land Brandenburg 30 000 Quadratmeter geschenkt - mit großem Erfolg schufen und schaffen Plattner und Kollegen hier ein Zentrum für Software-Schöpfer von Anwendungsprogrammen für Nutzer nicht an Heimcomputern oder gar Handys oder I-Pads, sondern für Industrie, Forschung, Verwaltung für betriebliche Steuer-und Leitungszwecke. Zu sehen war davon freilich nichts, aber der Campus selbst überzeugt durch seine Großzügigkeit und klare Architektur. Gleich nebenan stehen die einstigen Präsidialgebäude des DRK (in NS- Zeit geschaffen und geführt von der SS). Sie sind das einzige, was von den Hitler/Speer Plänen der beabsichtigten „Ufa-Stadt-Babelsberg“ realisiert wurde. In DDR-Zeiten war hier der Hauptteil der Hochschule für Staat und Recht mit dem Institut für Internationale Beziehungen (die Kaderschmiede z.B. der Diplomaten). Heute ist hier teils Standort des Exzellenz-Studiensgangs des HPI und wie schon erwähnt der Juristen und Sozialwissenschaftler. Ein moderner Anbau mit Mensa wurde zur Jahrtausendwende geschaffen. In Unmittelbarer Nähe liegt das Filmstudio-Gelände und auch der Potsdamer Teil der RBB. Hier hatte ich eine Führung erbeten, denn es lag genau auf unserem Kurs und ich selbst war sehr neugierig auf so ein modernes Studio. Die Führung durch eine Mitarbeiterin der Öffentlichkeitsarbeit gab dann Einblick in die Fernsehproduktion der Nachrichten mit Studio und Redaktion und deren Regieräume. Beeindruckend dann auch das benachbarte Radioredaktionshaus, wo wir problemlos in das große Redaktionsbüro konnten und durch eine Scheibe unmittelbar die Sprecherin beobachteten. Letzte Station war die Filmhochschule „Konrad Wolf“, ebenfalls in der Marlene-Dietrich-Straße. Die Hochschule bekommt zurzeit einen Anbau, sie wächst und ist seit rund zwei Jahren Universität. Der Neubau vom Jahr 2000 wurde mit Recht damals jubelnd begrüßt und erschloss sich uns bei einem kleinen Rundgang mit einer Studentin der Medienwissenschaft, die uns in das Programm der bevorstehenden Studentenfilm-Festspiele einweihte und dabei auch einer der vier im Hause eingebauten Vorführräume zeigte. Zuvor hatten wir in der Mensa ein preiswertes und schmackhaftes Mittagessen bekommen. Ich hatte den Eindruck, dass die fast 20 Teilnehmer dieser Führung mit Ihrer Entscheidung, daran teilzunehmen, zufrieden waren… Die Zeitschrift "BauNetz" im Oktober 2000: Am 4., 5. und 6. Oktober wird in Potsdam-Babelsberg der Neubau der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) „Konrad Wolf“ mit einer dreitägigen Feier eröffnet. Die 500 Studierenden und 25 Professoren, die vormals auf 6.000 Quadratmetern in 19 verschiedenen Villen am Griebnitzsee arbeiteten, haben nun in dem 90 Millionen Mark teuren Gebäude fast doppelt so viel Platz: Zur Verfügung stehen 10.000 Quadratmeter für Arbeitsräume, Film- und Tonstudios, die für weitere 15 Millionen Mark mit der neuesten Technik ausgestattet sind. Der Entwurf für das neue Hauptgebäude auf dem Gelände der Medienstadt Babelsberg stammt vom Hamburger Büro „me di um Architekten Jentz-Popp-Roloff-Wiesner“, das 1996 den offenen Realisierungswettbewerb gewonnen hatte. Fünf unterschiedlich lange Riegel, die im regelmäßigen Abstand aufgereiht durch ein großes Glasdach zusammengehalten werden und an der Marlene-Dietrich-Straße eine geschwungene Glasfassade ausbilden, sind im Inneren durch Brücken und Stege verbunden. Die vorher so umständliche interne Kommunikation soll nun kreativer Hauptbestandteil der Hochschule sein. Besonders stolz sind alle Beteiligten auf die europaweit einzigartige Lage der Bildungsstätte mitten in einem traditionsreichen Produktionsgelände, die alle Seiten auf erfolgreiche Zusammenarbeit hoffen lässt. Programm und Anschrift des Studentenfilmfestivals: sehsuechte.de/surfaces IMG_0741 In einem der Kinoräume der Film-Universität "Konrad Wolf" IMG_0740 Gesamtansicht des HPI - ein parkartiges Gelände IMG_0703_edited Wir und eine alte Kastanie vor dem Hauptgebäude des HPI... IMG_0734 Rundfunkbüro... des Senders IMG_0705 Das HPI-Gelände mit Blick zum Institut für Informatik Filmuni_Babelsberg-1170x818 Eingangsberiech des Filmhochschulbaus vom Jahre 2000 Senden an Scheddin Nachricht erfolgreich versendet!

  • Propramm zur Jahreswende 25-26 | uwe-scheddin

    Überschrift 5 Die Ausflüge der Jahreswende 2025/26 Donnerstag, 11. Dezember – 13 Uhr A d v e n t i n S a n s s o u c i Führung vom Potsdamer Bassinplatz, dem gelungenen Mittelpunkt des diesjährigen Weihnachts marktes, in das Königliche Krongut Bornstedt. Und wieder ist die wunderbare Adventswelt der Landeshaupt stadt malerisch über die Häuser und Höfe der Barockstadt verstreut. Wir kommen über die alten Gewerbehöfe links und rechts der „Brandenburger“ in die stillen und doch festlichen Winkel des berühmten Parkes. Viele christliche Orte sind hier durch Friedrich-Wilhelm IV., der sich als Nachfolger Friedrich des Großen sah, geschaffen. Die Friedenskirche und der „Marly-Garten“, die Villa Liegnitz und der Nordische Garten liegen am Kurs zur Neuen Orangerie. Diese war als Höhepunkt eine Prachtallee geplant, aber nur eine stille Gasse führt heute in das Krongut der Hohenzollern. Und ganz anders - auf dem Lande eben - ist hier die Weihnachtsstimmung, wo wir im „Italienischen Dorf“ in der Hofbäckerei zu Kaffee und Kuchen einkehren können! <>anmelden möglich<>3km<>Ende16Uhr<>20€ Treff: Hbf. Potsdam an der Buchhandlung „P & B“ im Bahnhof. Sonntag, 14. Dezember - 10. 15 Uhr E m m a u n d F i n o w Bahnausflug nach Zerpenschleuse. Wer schon immer in den bekannten Antikladen „Emma Emmelie“ wollte: Hier ist die Gelegenheit - und verbunden mit einer kleinen Wanderung entlang der Finow ein besonderes Erlebnis! Dies recht wassereiche Brandenburger Flüsschen - einst der wichtigste preußische Kanal und auch einer der ältesten in Deutschland – ist hier im Kanaldorf gar malerisch und von poetischer Stille. Die Antiquitäten- und Kunstsammlungen der einstigen Tänzerin Ines Schweighöfer – gegründet in einem Kellerladen am Deutschen Theater – ziehen jährlich hunderte Berliner an die Finow zum Kramen, Kaufen oder zu Emmas „Kaffee und Kuchen“. <>Bahnabfahrt 10:27Uhr<>bitte anmelden<>5km, verteilt<>Einkehr<>Ende 16Uhr<>30€ Treff: S-Bhf. Karow am Gleis der Regionalbahn RB27 nach Groß Schönebeck Mittwoch, 17. Dezember – 11 Uhr D i e W e i h n a c h t d e r S t u d e n t e n Führung durch das historisches Uni-Viertel in der Dorotheenstadt. Das Berliner Quartier latin war seit seiner Gründung vor 215 Jahren angesiedelt in sehenswerten Gebäuden des preußischen Regierungsviertels. Bis heute stellt die Humboldt-Universität mit ihrem Ensemble ein wichtiges Highlight der Innenstadt. Unser Gang aber offenbart vor allem Unsichtbares. Verborgene Schätze wie die alten Sammlungen und Spezial-Archive, die historische Hörsäle und unersetzlichen Bibliotheken. Denkmäler und Architekturkunst liegen am Wege und dazu manche Sage, Legende oder Anekdoten über kultige Professoren und ihre berühmten Absolventen. Und schon immer spielten die Studenten in Berlin die Weihnachtsmänner… <>anmelden möglich<>2km<>Mensa-Einkehr<>14Uhr Ende<>25€ mit Eintritten Treff: Bf. Berlin-Friedrichstraße vor dem EDEKA im Bahnhof Freitag, 26. Dezember - 16 Uhr B e r l i n b e i N a c h t u n d L i c h t e r g l a n z Spaziergang für Stubenmüde und Bratensatte. Und diese werden staunen, wie schön Berlin bei Nacht und wie geheimnisvoll im Dunkeln und wie reich an Abwechslung ist. Meist hasten wir dem Abend zu und „müssen“ irgendwo hin. Doch jetzt und hier ist der Abend unser Thema! Gedichte und Berichte habe ich dabei über die Nachtseiten und über die Poesie des Lichts oder einfach zu den Verrücktheiten der Nachtmenschen. Ein Lichter-Kurs durch die „finstere Gegend“ vom Schauhaus zum Schauspielhaus, vom Hackeschen- zum Gendarmenmarkt. <>anmelden möglich<>2km<>18Uhr<>15€ Treff : S-Bhf. „Hackescher Markt“ – Ausgang vor dem Irish-Pub Donnerstag, 1. Januar 2026 – 11 Uhr V o n J a n u a r b i s E n d e M e r z Mein traditioneller Berliner Neujahrsspaziergang – beschwingt und beschwipst ins neue Jahr! Kommen Sie doch einfach mit zu diesem Start voll heller Begeisterung und einer Prise dunkler Ahnung. Es geht durchs Regierungsviertel von Moabit zur Charité, vom Birkenkiez zum Parlament der Bäume, vom Trostfrauenmuseum zum Kanzleramtsgelände. <>spontan<>3km<>13Uhr Ende<>Hutspende Treff: S -Bhf. Westhafen, Ausgang Putlitzbrücke Sonntag, 4. Januar - 10:30 Uhr M ä r c h e n d e r R a u e n N ä c h t e Winterausflug an den Seddiner See mit einer kleinen Wanderung auf den Rauen Berg und gemütlicher Einkehr mit deftiger Fischsuppe, Kuchen und Kaffee in meinem kleinen Waldhaus nah des Sees. Unterwegs und am Kamin stelle ich Märchen und Sagen dieser uralten märkischen Gegend vor, deren Brauchtum bis in die Slawen- und Germanenzeit zurückreicht. <>Busabfahrt 10:40<>bitte anmelden<>kleine Gruppe<>5km, verteilt<>18Uhr zurück<>45€ inkl. Einkehr + Gartenkräutertee im Tütchen Treff: Hbf. Potsdam am Buchladen „P&B“ im Bahnhof Freitag, 9. Januar – 14.45 Uhr B e e l i t z z a u b e r t L i c h t Bahnausflug zum Lichterzauber-Spektakel im Stadtpark an der Nieplitz in meiner Nachbarstadt. Beeindruckend, wie eine kleine Stadt groß sein kann – wie sie wächst mit der Freude zu Kunst und Kultur, durch den Mut zu Investitionen und im Vertrauen auf Neuerungen. Der Landesgartenschau 2022 war dafür ein Höhepunkt. Es ist dieses großzügig angelegte und als Stadtpark weiter gepflegte Areal, das die Bühne abgibt für eine Lichterschau der Sonderklasse! Dieser Tage schon beobachte ich die umfangreichen Vorbereitungen für das am 11. Januar dann zu Ende gehende Lichterfest. Mit im Programm ist wieder eine kleine Führung durch die barocken Straßen der alten Zauche-Stadt Beelitz. <>bahn 15:03 Uhr<>bitte anmelden<>3km, verteilt<>Einkehr<>zurück 20:30<>40€ inklusive Eintritt Treff: Bf. Wannsee am Gleis 8

  • Programm Oktober 25 | uwe-scheddin

    Prgramm Oktober 2025 Donnerstag, 2. Oktober – 10.15 Uhr D i e M ü h l e n d e r S c h l a u b e Bahnausflug für eine Herbstwanderung von Mixdorf nach Müllrose. Wir begleiten die muntere Schlaube auf ihren letzten Kilometern und kommen entlang des Müll roser Sees in die hüb-sche Altstadt mit Heimathaus und Naturparkzentrum. Mittagsrast in der „Ragower Mühle“ – eine der letzten stets offenen alten Mühlengaststätten! bitte anmelden<>8km, mit Pause<>18Uhr<>30€ Treff: Bf. Königs Wusterhausen, Gleis 3 Donnerstag, 9. bis Sonntag, 12. Oktober R o t b a r t u n d B a u e r n k r i e g Thüringen-Busreise aus Anlass des 500. Jubiläums des Bauernkrieges mit einem Besuch auf Schloss Allstedt, in Bad Frankenhausen, in der mittelalterlichen Reichstadt Mühlhausen mit der Landesausstellung „Freiheyt 1525“. Viele weitere Ziele! Gern sende ich das volle Reisepro gramm zu - es sind nur wenige Plätze frei. Beitrag 450 € Mittwoch, 15. Oktober - 11 Uhr M a r z a h n – d e r G a r t e n d e r W e l t Führung durch das alte und neue Marzahn und - nach einer Mittagspause – ein Spaziergang durch die „Gärten der Welt“. Sie erleben die erstaunliche Entwicklung eines unbedeutenden märkischen Fleckens vom Dorf zum Großstadtkiez und die Verwandlung der wilden Wiesen der Wuhle in das bedeutendste Gartenprojekte Berlins und Brandenburgs. <>bitte anmelden<>5km<>16 Uhr<>28 € inkl. Eintritt Treff : S-Bf. Ostkreuz Ringbahnsteig am P&B Presseshop Sonnabend, 18. Oktober – 11 Uhr K i r c h h o f zum V e r l a u f e n & V e r l i e b e n Führung über die für mich landschaftlich schönsten Ruhestätten Berlins. Gegründet am Anfang des 20. Jahr hunderts als Südwest-Kirchhof durch die evangelische Synode Berlin-Charlottenburg und Willmersdorf stellen sie heute einen einzigartigen Naturraum in Form eines Park- und Waldfriedhofes dar. Auch ohne die Liste der prominenten Persönlichkeiten*, die ihre letzte Ruhe hier fanden, ist des Oktobers Mitte in Stahnsdorf ein idealer Wandertermin. *Zille, Siemens, Rumpler, Ullstein, Breit scheid, Fontane, Ardenne, Jacobssohn, Murnau, Corinth, Baluschek… <>anmelden möglich<>anschl. Einkehr<>14Uhr<>20€ Treff: Hbf. Potsdam, TRAM-Station Montag, 20. Oktober – 9 Uhr E n g e l ü b e r m F l ä m i n g Busausflu g zu den letzten Taufengeln am Rand des Land kreises Teltow-Fläming. Im Süden der historischen Mark Brandenburg und in den einst sächsischen Grenzdörfern finden wir wertvolle Dorfkirchen und jüngst restaurierte Kirchenengel. Wer die Landschaft des Niederen Fläming um Jüterbog und Luckenwalde noch nicht kennt, wird auch hier überrascht sein – vom Golmberg und den Dünen von Gottow zum Beispiel. In Stülpe entdecken wir mit den von Rochows eines der ältesten, in Wiepersdorf mit den Arnims eines der bekanntesten Adelsgeschlechter der Mark. Die Engel erwarten Sie in Waltersdorf, Ließen, Werbis, Langenlipsdorf, Kossin und Stülpe. Halt am Schloss Wiepersdorf ist ebenfalls eingeplant! <>bitte anmelden<>Einkehr<>17Uhr<>60 € inklusive Spenden. Treff: Bf. Berlin-Südkreuz am Ausgang zu Bus und Taxi

  • Bericht von den Gärten von Ihlow | uwe-scheddin

    September 2026 November 26 Organisation Oktober 2026 Aktuell August 26 Juni 26 Programm März - Mai 2026 Bisschen Bio Kontakt Siehdichum antik Impressum & Datenschutz Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Blog Suchergebnisse Mehr Bericht vom Ausflug in „Die Gärten von Ilow“ Freitag, 7. September 18 Zum Start des Spätsommers eine eher hochsommerliche Tour, obgleich sogar Regen angesagt war, kamen wir vor allem Bei herrlicher Luft wanderten wir vom schönen Städtchen Buckow, wo nach Genuss der ruhigen und schlichten Atmosphäre von Marktplatz und Kirche wir auf dem Fontaneweg zur Wurzelfichte zogen. Kaum biegt man dabei von der Chaussee nach Strausberg ab, ist man für 2km im wilden Bachtal des Sophienfließes. Die Landschaft hier ist typische „Märkische Schweiz“. Die Wurzelfichte, wo schon, wie könnte es anders sein, Fontane lagerte, ist seit 10 Jahren vom Sturm „Kyrill“ gefällt. Doch lange wird noch ihre Wurzel an sie erinnern. Anschließend, nach dem Fließ und nach Überquerung der Reichenberger Landstraße führt der Weg schnurgerade durch den recht abwechslungsreichen Forst von Buckow, allerdings ohne auf und ab, denn wir haben hier das eiszeitlichen Kesseltal und seine Zuflüsse verlassen. Endlich kommen die ersten Äcker in Sicht und der Feldweg wird staubig. Möge der Leser des nächsten Jahres sich an diese Trockenheit und ihre katastrophale Wirkung erinnern (wir wollen hoffen, dass es in der Zukunft wieder feuchter wird…)! Gleich am Dorfeingang von Ihlow erwartete uns jedoch eine freundliche Gaststätte der „Biohof“ hier gibt es ein paar landwirtschaftliche Produkte zu kaufen und die Betreiberin, Marion Rothschild, des alternativen Hofes, sie hat auch Zimmer für Gäste, kocht täglich mit kleiner, aber abwechslungsreicher Karte. Gestärkt machten wir uns danach auf die Suche nach den Gärten und den Künstlern im Dorf. Der eigentliche Künstler, Udo Hagedorn mit seiner Galerie, hatte geschlossen, bzw. nur sonntags geöffnet. Das gleiche träfe für das „Antiquariat in der Scheune“ zu, aber der Besitzer öffnet auch, wenn man anklopft oder sich anmeldet zu anderen Zeiten, weil er auf dem Hof auch wohnt. Und dieser Buchhändler ist wahrlich ebenfalls ein (Lebens)Künstler! Man betrachte die 6 Meter hohen Bücherregale in seiner Scheune! Sein Nachbar wohnt ähnlich alternativ in der einstigen Schmiede des Dorfes. Schön gelegen an einem der fünf Teiche. Vor 2o Jahren lebte er noch in Spandau – jetzt öffnete er uns die wiedererrichtete Dorfkirche, stolz und sachkundig wie ein Einheimischer (was er nun wohl auch ist). Das eigentliche Ziel in Ihlow und für die meisten wohl auch der Höhepunkt war der „Zachariashof“. Mitten im Dorf, auf dem Anger, neben Kirche und Teich, liegt ein zauberischer Garten. Nicht groß eigentlich, doch dank seines Aufbaus viel umfangreicher scheinend. Wen wunderts – hier ist ebenfalls ein Künstler am Werk. Uwe Steinkamp, ein Architekt und Holzbildhauer (auch Möbelbauer) hat dieses kleine Paradies gemeinsam mit seiner Frau seit den 90 Jahren aufgebaut. Auch ein Wohnhaus und Werkstatt und Studio gehören dazu, natürlich mit Gästewohnungen. Geöffnet ist im Sommer und nicht nur zum Gartengucken, da gibt’s auch Lesungen, Konzerte und für private Feiern kann man sich hier einmieten. Seine Werkstatt kann Steinkamp in eine kleine Bühne verwandeln! Nicht nur kunstvoll, auch praktisch ist es hier. Falls es regnet, ist alles so schlau gebaut, dass man unter Dach ist, wo auch eine „Freiküche“ für einen leichteren Service sorgt. Nirgends so wie am Zachariashof (so hieß der ehemalige Krämer, der auf dem Grundstück einen Laden hatte), konnte man im Dorfe den Wiederaufbau nach der Wende beobachten und verfolgen. Ihlow, das heute grün, lebensfrisch und ideenreich auftritt, war vor der Wende ein unscheinbarer, ja unschöner Ort. Eine große Schweinemast gleich hinterm Dorf hatte jeden Besucher vertrieben und auch den ansässigen Bauern das Leben in ihrem zuhause verstänkert. Bleibt noch zu erzählen, dass wir eine lange Busrückfahrt durchs Niederbarnimer Land hatten und noch im Vorüberziehen manches Nachbardorf gesehen haben, doch keines so grün und alternativ wie Ihlow). Auch die S-Bahnfahrt von Strausberg Nord hatte schon fast Reisequalität, bis wir endlich über Lichtenberg und Ostkreuz wieder Berliner Luft atmeten.

  • Bericht Wanderung Christur als Apotheker | uwe-scheddin

    Bericht vom ersten Ausflug 2022 Christus als Apotheker war der Titel, und, um es gleich zu gestehen, obgleich als Bonbon fürs Finale aufgehoben, hat niemand das Bild sehen können. Aber vielleicht ist ja modern, dass man nicht den Titel versteht und dass Autoren sich von einem Titel nicht trennen können ist ja bekannt und dann das Publikum rätselt, warum das Werk so heißt. Ich jedenfalls hatte mir etwas vor dem Bild in der Werderaner Kirche zu sagen überlegt. In diesem Coronajahr ist es nicht bedeutungslos, was zu einem Medizingleichnis zu sagen wäre… Aber viel wichtiger: Erste Wanderung und ich hatte Publikum. 8 Damen ließen sich trotz Gestern miesem Wetter bewegen, diese Wanderung mitzumachen. Und es gab noch eine zweite Hürde. Auf dem Wege lag eine Brücke, die gesperrt war. Das bedeutete Kursänderung. Wie also war der Kurs? Wir liefen vom Entenfängerberg des Potsdamer Wildparks den Fuchsweg in die Siedlung Wildpark-West. Sie gehört zur Gemeinde Schwielowsee. Und wir wanderten dann auch dieser entgegen – entgegen des beabsichtigten Kurses zur gesperrten (Eisenbahn)Brücke nach Werder. So kamen wir von den Havelwiesen nach Geltow und durch dieses ganz hindurch zur Baumgartenbrücke. Fuhren mit dem Linienbus bis ins Zentrum von Werder, er verkehrt alle halbe Stunde. In Werder war es dann Zeit fürs Mittagessen und es war gut, dass ich den Kurs abgekürzt hatte (Plan war, vom Bahnhof über die Höhenstraße zu laufen). Einkehr war beim Italiener in der Straße „Unter den Linden“ gegenüber der alten Brauerei von Werder. Das Essen war okay (aber mehr auch nicht), Bedienung schnell und freundlich, nicht ohne Humor. Noch eine Stunde für zwei Kilometer blieb übrig für die Insel-Altstadt. Sie war fremdartig leer. Aber genau das hatte ich gewollt und erwartet. Es sah aus wie eine Architekturkulisse schönster Art aus alter Zeit. Eigentlich hätte man noch sehr schön in eins der zwei Cafés gehen können, aber der Bus lockte, um halbwegs pünktlich wieder am Startpunkt zu sein. Was gab es für Höhepunkte wird mancher fragen. Nun, es ist einfach ein Havelspaziergang Und die Havel hat man wirklich und recht unmittelbar. Doch immer als See, nie als Fluss. Wenn ich unterwegs aus Fontane (der viel über die Gegend geschrieben hat und oft hier war) und Christian Morgenstern vorlas, dann sollte das nicht sein, weil ansonsten die Gegend nichts hergab Sondern eher wie eine Art musikalische Untermalung. Besonders die Gedichte von Morgenstern, die ja teis als „Galgenliedern“ hier entstanden waren oder angeregt von Werder und seinen Lokalitäten wurden, haben es mir schon seit Jahren angetan. Ob sie auch den Mitwanderern gefielen? Im Graubraun der Natur waren wir das Bunte.... An der Havel in Wildpark West. Hier ging einst die Fähre hinüber zu Inselstadt. Der Uferweg der Inselstadt f+ührt über Privatland. Und einer der Besitzer schuf diese nette aber unbenutzbare Ruhebank für den fremden Wanderer. Ein Hofladen der Altstadt Wir sind an der berühmten Bergamotte. Noch ein bedeutender Birnbaum in Brandenburg. aber diesen hat Fontane nicht bedichtet und überhaupt übersehen. Damals muss er aber schon 50 Jahre alt gewesen sein. Die Heilig-Geist-Kirche von Werder. Erbaut teils auf Königskosten und nach Entwürfen vom Architekten des Königs. Aber Pfui dem Kirchenbüro. Es reagierte nicht auf meine telefonische Anfrage und verbreitet im Netz: "Unsere Kirche ist täglich geöffnet" Hinter der Kirche führt ein Inselweg hinterrücks um die Kirche. Dies Haus ist das mit Abstand schönste dort. Überhaupt: Gibt es einen Ort im Land der seltsamere Ufergrundstücke hat als die altstadt von Werder?

  • Kontakt | uwe-scheddin

    September 2026 November 26 Organisation Oktober 2026 Aktuell August 26 Juni 26 Programm März - Mai 2026 Bisschen Bio Kontakt Siehdichum antik Impressum & Datenschutz Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Blog Suchergebnisse Mehr Uwe Scheddin Rottstockweg 4 14554 Seddiner See 033205 - 45281 0171 - 2651262 u.scheddin@t-online.de Konto Uwe Scheddin bei der Postbank Nürnberg IBAN DE 18760 10085 0556 5238 50 Senden an Scheddin Danke! Die Nachricht wurde gesendet.

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