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  • Aktuell | uwe-scheddin

    Aktuell Der nächste Ausflug Am Freitag, 9. Januar 26 zum Lichterzauber in Beelitz muss auf Grund der Unwetterwarnung leider ausfallen. Möglicherweise, wird der Park auch seitens der Veranstalter gar nicht zum Abend geöffnet. Falls Sie in individuell den Zauber erleben möchten - es lohnt sich - außer morgen ist er auch laut Plan noch Sonnabend und Sonntag geöffnet. Bitte schauen Sie auf die Webseite lichterzauber-beelitz.de WINTERMÄRCHEN SEDDINER SEE mit Einkehr und Kaminfeuer Dienstag, 27. Januar 2026

  • Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft | uwe-scheddin

    Ausflüge für Berliner in Brandenburg. Orgellandschaft. Obstblüte im Havelland. Bustouren. Dorfkirchenorgeln. Dorfkirchenorgel-Ausflug im Mai 2018 Montag, 28. Mai – 10 Uhr D o r f k i r c h e n o r g e l n i m H a v e l l a n d Busausflug zu sehens- und hörenswerten Dorfkirchenorgeln zwischen Nauen und Rathenow. Mit dem Organisten und Sach-verständigen Siegfried Kuntz gibt es wieder eine Auswahl außergewöhnlicher Instrumente in besonderen Kirchen zu sehen und zu hören. Der Zufall will es, dass auch die Landschaft für unseren Kurs von großem Reiz ist. Zu erleben neben der Havel selbst sind die Beetzseen, das weite Havelländische Luch und der sternenreichste Landstrich Deutschlands. Unser Kurs führt von Nauen, der historischen Kreisstadt des Osthavellandes, über Markau und Päwesin zur Wagner-Orgel nach Pritzerbe. Am Nachmittag besuchen wir dann Nennhausen und Kotzen und Königshorst. <>bitte anmelden<>Einkehr<>18Uhr<>45€ Treff : Bf. Berlin-Spandau am „Reisezentrum“ So wurde im Frühjahr vor zwei Jahren ein eher ungewöhnlicher Ausflug beworben. Er war dann auch gut besucht und bei schönster Wetter waren wir in fünf Kirchen. Wobei genügend Zeit war auch die Havellandschaft zu genießen, sowohl vom Bus, den wir am Bahnhof Spandau bestiegen, als auch bei den kleinen Spaziergängen in den Dörfern... Diese Art Ausflüge sind natürlich besonders tauglich für organisierte Bustouren, denn an Bord war wieder ein Organist und Orgelkenner und auch das vorherige Organisieren des Kirchenschlüssels fällt bei einem Privatbesuch recht schwer. Dennoch kann ich den Kurs auch für einen Privatausfluge empfehlen mit dem Auto oder dem Rad. Das Frühjahr ist die Hoch-Zeit Havel-Landschaft! Von Nauen ging es dafür zu den Beetzseen und von dort an die Havel und in den Nenn-hausener Winkel. Dorfkirche Markau Erste Etappe nach Spandau und der Durchfahrt durch Nauen war Markau mit seiner besonders reich ausgestatteten Barockkirche der Gutsherren von Bredow. Die Orgel allerdings leider ist nicht von dieser Qualität und auch nicht vom Anfang des 18, Jahrhunderts wie die gesamte Innenausstattung (in den Farben Preußens...). Kirche Markau, Blick von der Kanzel Zu sehen der etwas seltsame Taufengel, er gehörte einst zur Kirche in Oehna.... Altarraum 1 Im Bild der besonders gelungene Teil der Ausstattung mit Blick auf den Altar. Altarraum 2 Der lichte Chor schafft mit den lebensvollen, theatralischen Gestalten ganz besondere Stimmungen. Pfarrgarten Päwesin Einige Dörfer entfernt von Markau trifft man in westlicher Richtung auf die Beetzseen-Kette. Im ersten Ort auch auf eine hörenswerte Orgel. Die Kirche wurde übrigens ähnlich wie in Markau im Hochbarock umgestaltet. Doch welch andere Ausstrahlung! Decke Kirche Päwesin Der eher unterkühlte Barock erfährt mit der Orgel einen kraftvollen Akzent. Es ist ein Turley-Orgel vom Orgelbauer aus Treuenbrietzen, seine Instrumente sind selten, aber bis heute spielbar. Turley war eigentlich Bäcker .... "Gasthof Milow" Leider ist ja auch dieser Gasthof geschlossen. Dabei ist jetzt Ende April-Mai an der Havel die schönste Zeit. Es blühen die Wiesen,das Obst, die Gewässer duften frisch und lebendig... Auf dieser Terrasse lässt es sich trefflich entspannen; Sie sind von zwei Seiten von Flüssen umgeben, hier unmittelbar mündet die Stremme, kommend von Genthin, in die Havel. Einst stand da auch eine Burg, logisch, ihre Reste noch auffindbar. Warum dürfen wir bei Quarantäne nicht auf einer Gasthof-Terrasse sitzen?! Der Steg unter dem Gasthof an der Stremmemündung. Anleger für Gäste vom Wasser aus. Kantor und Orgelsachverständiger Winfried Kuntz aus Bad Belzigder Wagner-Orgel Wir sind wieder auf der anderen Seite der Havel im gegenüberliegenden Pritzerbe. Einst eine Stadt, bekam sie vom bedeutenden Berliner Orgelbauer Wagner ihr Instrument. Show More Klicken Sie bitte auf "Show more" um alle Bilder zu sehen. Sie können sie auch einzeln anklicken.

  • Der perfekte Lenzausflug (2018!) | uwe-scheddin

    "D e r L e n z i n D e e t z" Wanderausflug in die Havellandschaft der Götzer Berge am 20. März 2018 Diesen sehr gut besuchten Ausflug werde ich immer in bester Erinnerung behalten. Nicht nur, weil es exakt an diesem Tag für ein paar Stunden noch einmal Winter wurde, bzw. endlich einmal winterlich wurde, sondern weil auch so eine gute Stimmung unter uns war! Kein Osterschmuck, sondern die Äpfel von Gestern Der Weg von Götz in die Berge in den Bergen... steil aufwärts Blick vom Götzer Aussichtsturm auf die Havel Leider war gerade, als wir oben waren, ein kleiner Schneesturm. Gipfelstürmer Aber der guten Stimmung tat der Gipfelsturm meinen Abbruch Götzer Teiche Das sind übrigens alte Tongruben... Die letzten Meter Teichlandschaft am Havelverbindungskanal Einst wurden von hier die Ton-Schiffe verfrachtet Show More Bitte klicken Sie auf "Show more", um alle Bilder angezeigt zu bekommen. Durch Klick auf ein Einzelbild sehen Sie es unbeschnitten.

  • Taufengel über der Zauche | uwe-scheddin

    Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr Bericht von der Taufengelfahrt in die Zauche-Landschaft Sonnabend, 12. November 2016 Für mich wahr die Tour sehr spannend, weil es sich doch um mein weiteres Heimatgebiet handelt, schließlich wohne ich im Kreis Potsdam-Mittelmark, der früher in etwas der Landkreis Zauch-Belzig war. Einige unserer Engel wären aber damals in Sachsen-Anhalt gewesen, bzw. in der einst preussischen Provinz Sachsen - gemeint ist der Raum Ziesar. Wir begannen die Tour im Berlin nächsten Punkt nah an dem Autobahnkreuz Potsdam mit dem Dorf Alt Bork, dass vor der nationasozialistischen Umbenennung Wendisch-Bork hieß. Der Schlüssel wir gegenüber im einzig echten Bauernhof der Gegend geführt. Hier kann man jeden Freitagnachmittag Hausgeschlachtetes kaufen! Der Engel hier ist eher bescheiden und nach einfachem handwerklichen Gutdünken gefertigt, aber das Dorf selbst wäre auch ohne Engel einen Besuch wert, denn es ist eines der wenigen Rundlinge, die noch vollständig als solche archtektonisch erhalten sind. Die nächste Station war recht weit entfernt: Die Dörfer Klein und Groß Briesen, die dann zwar wieder dicht beieinander waren, aber die einst eine Landesgrenze trennte. Das schlug sich wohl auch auf die Patronatschaft der Engel nieder. In Klein Briesen war es ein von Thymen und Groß Briesen ein Brand von Lindau auf Wiesenburg. Beide Engel sind ähnlich dem in Bork zwar gut erhalten, aber keine künstlerischen Meisterwerke. Dafür muss man - wie wir - ein Dorf weiterfahren nach Gräben, bzw. zu seinem Gutsdorf-Ortsteil Dahlen. Hier schufen die Patrone Schierstedt, deren Gut und Park noch erhalten ist eine kleine Gutskirche im Fachwerk-Backstein-Stil und statteten sie - gemessen an der abseitigen Lage von 'Dahlen - fürstlich aus. Auch der Meister des Taufengels muß ein Profi und geübt in Engeln gewesen sein. Auffällig ist, dass dieser Engel klar weiblich ist, was sichr für die Täuflinge eher angenehm war. Pünktlikch kamen wir zur Mittagsgaststätte in Wiesenburg, die sich bestens bewährte. Getrost kann ein Berlin-Reisender nach Wiesenburg fahren, auch ohne Planung. Er wird einen wunderbaren Schlosspark vorfinden, eine Burg, eine interessante Kirche und gut zu Essen bekommen - von freundlichem, schnellem Personal bedient. ( http://www.schlossschaenke-wiesenburg.de/beta/) Nach dem Essen: Ein kleiner Spaziergang zur einstigen Burgkirche, die noch eine ganz alte urige Architektur hat - in einem spätromischen Stil - ein Feldsteinbau in einfacher, aber mächtiger Kreuzform. In einem der Kreuzarme hängt rein schmückend der Taufengel. doch statt der Schale hält er eine Harfe. Auch solche musizierenden Engel gibt es seit Jahr-hunderten in evangelischen Kirchen. Nur das einer umfünktioniert wurde, das ist neu und singular. Unser Bus von der Firma Eick aus Berlin brachte uns dann sicher durch die Baustellen bis kurz vor Ziesar, wo ich einen wichtigen Halt in Buckau vorbereitet hatte. Dort begrüßte uns Herr Dandow vom Kirchenverein - pensionierter Theologe von großem Wissen und mit vor allem Spezialwissen zur Buckauer Dorfkirche, die einst als STiftskirche für den Lokator des wohl als Städtchen gedachten Dorfes aufgetreten waren. Da Flamen die ersten Bewohner waren, tauchen hier auch Besonderheiten auf - so als Heilige, die Maria begleitend eine Gertrud - uns zwar von besonderer Schönheit und das in einem Altar von unglaublich guter Erhaltung. Wie konnte dies Wunder geschehen, dass sich in einer einer reformierten Kirche ein Marienaltar so gut erhält? Da würde glatt der daneben schwebende Engel verblassen, wenn, ja wenn er nicht auch so besonders wäre. Natürlich viel jünger, wie die anderen aus dem 18. Jahrhundert, aber mit großem Charakter als Figur und Kunstwerk und mit eigener spannender Geschichte - einst hatte er wohl trotz seiner Schöhnheit ausgedient und landete auf dem Brennholzstoß - bis ihn Familie Dandow eim einstigen Pfarrhof ntdecke und mit großem persönlichem Einsatz dafür sorgen, dass er professionell (in Magdeburg) restauriert wird! Das wäre ein guter Abschluss gewesen, aber auf dem Rückweg liegt leicht am Wege noch das einst zu den Rochows zählende Dorf Trechwitz, unweit von Kloster Lehnin, zu diesem aber einst nicht gehörend, sondern zu Groß Kreuz nahe der Havel. Hier in einer reizenden Barockathmosphäre, die Kirche soll nach einem Entwurf von Knobelsdorf gebaut worden sein, schwebt der anmutigste Engel weit und breit. Er ist groß und freundlich und hängst taufbereit an richtiger Stelle - mitten untern den Gläubigen zwischen Altar und Gemeinde. Leider kam anschließend Nebel auf, es wurde Dunkel und wir mussten auf den letzten Engel, den aber die meisten auch schon kannten, verzichten: Den Engel in der Schifferkirche von Ferch. Gerne und ganz gewiss werde ích diese Tour nächstes Jahr wiederholen und vertiefen. IMG_2461 Der Kleine nette Engel von Alt Bork. Die Kirche ist ein Neubau von 1910 im Heimatstil - daher auch das oval Fenster im Chorraum. IMG_2486_edited Der Engel von Klein Briesen mit Waschschüssel und Fernglas - will sagen mit etwas linkischen Neuzutaten. IMG_2481_edited Die Gutskirche von Klein Briesen ist winzig und sehr romantisch, das Dorf liegt am Rand vom Hohen Fläming, in der Nähe ein bei Wanderern beliebter Aussichtsturm IMG_2552 Das Engelsweib von Dahlen wurde viel fotografiert! IMG_2555 Wiesenburg in schönstem Wetter und bestem Sanierungszustand. IMG_2560 Der etwas hilflose Wiesenburger Engel mit der Harfe. IMG_2580 In der großen einstigen Stiftskirche von Buckau. IMG_2595 St. Getrud rechts im Marienaltar von Buckau. IMG_2603 Das Zeug zum Finale: Der Trechwitzer Engel - ein Glücksfall.

  • Programm März 2025 | uwe-scheddin

    Programm März 2025 Sonntag, 2. März – 11 Uhr K i e z u n d K n o l l e n Winterwanderung III von Biesdorf nach Marzahn. Dieser Kurs im „Fernen Osten“ erschließt einen der besten Wanderwege Berlins. Stadtkultur und Landschaft haben sich nach der Wende gut entwickelt, viel Neues ist entstanden. Durch den Schlosspark Biesdorf kommen wir auf den Wuhle-Wanderweg und mit ihm zu den „Gärten der Welt“, wo unzählige Knollen und Zwiebeln auf uns und den Frühling warten. Überraschung unterwegs: Der Park des Griesinger-Krankenhauses, die Kienberg-Seilbahn, der alte Dorf-Kiez von Marzahn. <>anmelden möglich<>7km<>Einkehrpause<>15 Uhr<>20€ Treff: U-Bhf. Elsterwerdaer Platz (U-5) am Ausgang Fahrtrichtung Hönow Mittwoch, 5. März – 9 Uhr W o l i e g t d e r E i f e l t u r m Bahnausflug in die Niederlausitz. Hier im Landkreis Elbe-Elster beim Dorf Lichterfeld lockt der „Liegende Eifelturm“ – die Abraumförderbrücke F60 als Teil eines Besucherbergwerkes. Seit der EXPO 2000 ist dieses größte Arbeitsgerät der Welt gegen Eintritt und mit Führung zugänglich. Wir besichtigen aber gleichfalls die nahe gelegene „Sängerstadt Finsterwalde“, die nicht nur mit einem Sänger-Festival lockt – auch die Altstadt ist unzerstört und gut erhalten mit einem Residenz-Schloss Sachsens, Barock-Rathaus und stattlichen Bürgerhäusern, wovon eines aus Jugendstilzeiten ein „Tante-Emma-Laden“ - Museum bietet. <>DB9.03<>bitte anmelden<>4km<>Einkehr<>18.30<>45€ inkl. Eintritte Treff. Bf. Berlin-Ostkreuz am Gleis 1 für RE 7 (Richtung Senftenberg) Sonnabend, 8. März – 10.30 Uhr F r a u e n t a g a m R a u e n B e r g Ein Ausflug (für w/m/d) , gewidmet den Frauen und ihrem Ehrentag, zum Häuschen meiner Mutter, wo für Kaffee und Kuchen gedeckt ist. Die kleine Vorfrühlingswanderung in meinem Zuhause führt entlang der Seddiner Seen über die sandige Moränenkette des Rauen Berges. Ein Kurs mit schöner Aussicht! Laut märkischer Sage wollte der Teufel mit dem verfluchten Sand Gottes schönen See verschütten. Doch, im Vorbeiflug verfehlte er ihn. „Die Kraft, die stets das Platte will und schöne Hügel schafft“, dachte schon Goethe 1778, als seine Kutsche auf der Reise nach Berlin über den Berg zuckelte. Der alte Post- und Heeresweg von Sachsen/Thüringen führt gradewegs an meinem Elternhaus vorbei. <>bitte anmelden / kleine Gruppe<>6km, verteilt<>Einkehr Gasthaus<>17Uhr<>35€ inklusive Kaffee-Einkehr Treff: Hbf. Potsdam am P&B Buch Shop im Bahnhof. Mittwoch, 12. März – 14 Uhr T i t a n v o n P o t s d a m Führung zu den aktuellen Highlights des Neuaufbaus im Altstadtzentrum der Landeshauptstadt. Langwierig, doch beharr-lich und gegen viele Widerstände entsteht die einstige Preußenresidenz neu. Titanische Mühen und ein Staunen und Wundern der Gäste und für uns stets ein neuer spannender Stadtgang! Der Kurs beginnt am mit 2,4 Millionen Ziegeln nachgemauerten Turm der Garnisonkirche und führt anschließend in das wirklich neu geschaffene „Synagogenzentrum“. Spannend sind unterwegs die Baustellen der „Barockquartiere“: Die Quartiere am Schlossbau des Brandenburger Landtags und hinter dem Neuen Markt der „Langen Stall“. Zum Finale ein Besuch im Alten Rathaus mit Sonderführung hinauf in die Kuppel, auf welcher der goldene Titan Atlas thront, der Globusträger von Potsdam. Sie können im Haus anschließend die kurzweilige Ausstellung zur 1000jährigen Stadtgeschichte anschauen oder sich (zuvor) mit Kaffee und Kuchen im Knobelsdorff-Haus stärken… <>bitte anmelden<>2km<>auch innen<>17Uhr<>25€ inkl. Eintritt Treff: Hbf. Potsdam – Ausgang Babelsberger Straße Freitag, 21. März - 9.30 Uhr P l a n e t a l u n d A n e m o n e n Wanderung zum Frühlingsanfang entlang des Plane-Baches im Hohen Fläming. Zu Füßen der Burg Rabenstein entspringt dies Flüsschen, das nach 60 Kilometern in die Havel bei Brandenburg mündet. Der Weg der jungen Plane als Waldbach ist reizvoll! Hier begleiten unseren “Bergmolch-Wanderweg” im März vielleicht schon Buschwindröschen und vielleicht noch Schneeglöcken. In der Nachbarschaft des alten Flamendorfes Rädigke laden Findlinge am Weg zum Verweilen ein, wo der Blick vom Waldrand über die Wiesen schweifen kann – zur Wassermühle von Niemegk, die den Deutschen Ordensrittern gehörte. Klassisch erhaltene Feldsteinkirchen aus der Romanik erfreuen das Herz des Architekturfreundes und trotz schönster Einsamkeit bietet die Gegend zum Start einen Besuch im Naturpark-Haus „Hoher Fläming“ und am Ende den Gourmet-Gasthof im „Landhaus Alte Schmiede“. Ein Hoch auch auf die Regio-Busgesellschaft, deren „Burgenlinie“ den Wanderer erbaut. <>DB9.34 (zustieg Zoo 9.20)<>bitte anmelden<>8km mit Pause<>Einkehr<>18Uhr<>30€ Treff: Bf. Berlin-Wannsee am Gl. 5 RE 7 Dessau Montag, 24. März – 9 Uhr D o r f k i r c h e n o r g e l n i m S a a l e – E l b e – E c k Busausflug gemeinsam mit dem Organisten und Orgelsachverständigem W i n f r i e d K u n t z in das einstige Fürstentum Zerbst/Anhalt und zur Saalemündung im Biosphärenreservat Mittlere Elbe. Kleine Dörfer, lütte Städte – große Orgeln. Wir besuchen dabei endlich die Dorfkirche in Klieken mit dem berühmten Altar und ihrer Zuberbier-Orgel! Dann folgt ein Kurs durch die zur Stadt Zerbst gehörenden Dörfer Kleinleitzkau, Pulspforde und Eichholz mit Orgeln aus den Werkstätten von Rühlmann und Giese. In der Elbestadt Aken wartet eine Röver-Orgel und in Barby/Saale die Barock-Orgel von Heinrich Herbst mit einem Werk von Rühlmann. Mittagseinkehr in Zerbst und ein Abstecher zur einzigen Schrotholzkirche Deutschlands im Dorf Wespen geplant. In jeder Kirche gibt es ein Konzert mit Programmzettel und kleiner Führung. Der Reisebus ist wieder von Firma Hummel! <>bitte rechtzeitig anmelden<>wenig Laufstrecke<>18Uhr zurück<>60€ Treff: Bhf. Berlin - Wannsee, am Haupteingang Beachten Sie auch die Reiseangebote im April und Mai! Noch sind einige Plätze frei.

  • Programm April 25 | uwe-scheddin

    Programm April Montag, 7. April – 11 Uhr K i e z & K a b e l Frühlingswanderung I von Schöneweide nach Köpenick. Hier hat sich alles verändert! Aus Industrierevieren sind Wohnviertel geworden und nun gibt es Uferwege und neue Brücken. Und also auch neue Perspektiven für den wandernden Berliner, denn „schweine-öde“, wie Schöneweide scherzhaft genannt wurde, ist es hier schon lange nicht mehr! Unser Kurs führt durch das Berliner Elektropolis mit dem einstigen Kabelwerk nach Oberspree zur historischen Flussbadeanstalt Adlershof und quer durch das völlig umgebaute Kombinat „VEB Blütenweiß“ in Spindlersfeld und schließlich auf die Schloss-insel der Köpenicker Altstadt. <>anmelden möglich<>7km<>mit Besichtigungen<>14Uhr<>20€ Treff: S-Bahnhof Schöneweide, Ausgang zur Grünauer Str. Dienstag, 15. April – 11 Uhr "J e d e r n a c h s e i n e r F a c o n“ Führung durch die Multikuli-Glaubenslandschaft von Potsdam. Im alten Preußen wurde bekanntlich Glaubensfreiheit praktiziert – vor allem, um den Zuzug von Fremden zu f ö r d e r n . Es gab eine russisch-orthotoxe und Islamische Gemeinde, Juden, Katholiken und natürlich Französisch-Reformierte. Der besondere Stadtgang dazu beginnt am histo-rischen „Bassinplatz“ mit der Französischen- und Katholischen Kirche (nach San Zeno in Verona). Führt in das neue Synagogenzentrum und auf den kürzlich eröffneten Kirchturm der einstigen Garnisonkirche. Achtung, für den Eintritt in die Synagoge benötigen wir eine detaillierte Teilnehmerliste. <>bitte rechtzeitig anmelden mit Name, Adresse und Geburtsdatum<>2km<>auch innen<>14Uhr<> 35€ inklusive Eintrittskosten und Spende. Treff: Im Hbf. Potsdam am Buchladen „P &B“ Sonntag, Sonntag, 27. April – 8.30 Uhr D i e K r o n e A n h a l t s Bahnausflug nach B e r n b u r g in die einstige Residenz der Anhaltinischen Herrscher. Die Stadt ist die älteste und sicher auch schönste der Regierungsstädte im einstigen Freistaat Anhalt. Das liegt zum einen an der schönen Saale und zum zweiten sicher am prächtigen Renaissanceschloss über eben diesem Fluss. Unser Programm ist eine Führung in der „Talstadt“ und der „Bergstadt“ und dabei ein Besuch des Schlosses mit der Schlosskirche und des hübschen Marktes mit der Stadtkirche. Auch ein kleiner Spaziergang am Saaleufer zur Mündung der Harzer Wipper ist geplant. <>Bahn8.34 (Zustieg vorher möglich)<>bitte anmelden<>5km, verteilt<>Einkehr<>19Uhr<>35€ Treff : Bahnhof Wannsee, Bahnsteig RE 7 Dessau Mittwoch, 30. April – 11 Uhr K i e z & K I e i s t Frühlingswanderung II von Babelsberg nach Wannsee und damit von einer Villenkolonie in die andere. Schöne Gärten, prächtige Blicke aufs Wasser der Havelnebenarme und einige große Namen machen diesen Kurs zu etwas Besonderem. Gleich zweimal stoßen wir zum Beispiel auf Heinrich von Kleist, denn sein Grab liegt am Wege und in Kohl-hasenbrück auch ein Ort seiner Novelle „Michael Kohlhaas“. Kurs über Griebnitzsee, Stölpchensee, Pohlesee und Kleiner Wannsee mit kleiner Einkehr bei „Mutter Fourage“, der romantischen Café-Gärtnerei. <>anmelden möglich<>7km<>15Uhr<>20€ Treff: S-Bahnhof „Griebnitzsee“ am Ausgang zur Breitscheidstraße

  • Bericht Wanderung mit den Kranichen | uwe-scheddin

    Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr Karolinenhofer Ziegenherde 2017 Bericht Wanderung zu Luthers Thesen 31. Oktober 2017 Am 31. Oktober 2017, also wirklich zum 500. Thesenanschlag, bin ich mit 21 Damen und einem Herren durch die Wiesen im Havelluch zwischen Nauen und Linum gewandert. Das Wetter besser als gedacht, fast schon ideal - und außer dass mich zwei Taxiunternehmen enttäuschten, war alles wie geplant. Nun gut, auch die Kraniche hatten irgend ein Problem und ein großer Teil schien schon abgewandert. Vielleicht war das Wasser in den Linumer Teichen zu hoch, nach dem regenreichen Sommer/Herbst.... Sie waren jedenfalls nicht in der sonst so überaus stark frequentierten "Linumer Teichlandschaft" zum Schlafen gelandet, sondern überflogen es. Zahlreiche Wildgänse, Krähen, Milane und Schwäne gab es auch zu entdecken. Für dieses kleine Wanderabenteuer hatte ich zuvor von Nauen einen Rufbus der mittelmärkischen Firma "Havelbus" angeheuert, der uns nach Tietzow fuhr. Von hier ging es zu Fuß immer an den Entwässerungsgräben des Luchs entlang Richtung Königshorst, das einstige Zentrum der Melioration und Standort der Landwirtschaftsausbildung ("Butterakademie") im 18./19. Jahrhundert. Aber soweit wollten wir nicht, sondern ich bog nach alter Erfahrung schon am letzten Graben Richtung Karolinenhof ab. Leider auf der falschen Seite... so musste ich aus Bruchholz, das reichlich herumlag eine Brücke über einen abzweigenden Graben bauen, bevor wir über die Zickenwiesen gehen konnten. Seit 1993 gibt es diese Biofarm der Familie Angermann und etwa solange auch das "Wiesencafé", wo es gute Speisen, mit einheimischen Produkten zubereitet, gibt. Auch Einkaufen kann der Wanderer hier - natürlich die hervorragenden Ziegenkäseprodukte, aber auch Kuchen, der für mich hier fast das Beste in Gela Angermanns Reich ist. Von hier liefen wir noch Richtung Kuhhort, bis uns das bestellte Taxi mit mehreren Fahrten gruppenweise abholte und zur Teichlandschaft brachte (Man könnte natürlich auch Laufen, aber durch die versperrende Autobahn gibt es keinen Feldweg und neben der Asphaltstraße, die einen Tunnel unter der A9 hat, keinen Fahrradweg... Beinahe hätten wir noch im großen Dorf Linum einkehren müssen zum Abendessen, denn die bestellten zusätzlichen Taxis kamen nicht bzw. nicht pünktlich. Aber da hier der erste Kollege noch einmal einsprang, gelang das kleine "Wunder", dass alle den Zug um 17.48 Uhr in Kremmen bekamen. Dort im Großraumabteil konnte ich auch endlich meine "Lutherpredigt" halten... Wer es nachlesen möchte: Es ist eine Luther-Ausgabe von Melanchthon, leicht im Internet zu finden. Für mich dort besonders beeindruckend Luthers Vorrede u.a. auf Seite 5. http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00014986/images/index.html?id=00014986&groesser=&fip=193.174.98.30&no=&seite=1 (eine großzügige Veröffentlichung aus der digitalen Sammlung der Bayrischen Staatsbibiothek) Wer einmal selbst ins Wiesencafé möchte: Es in diesem Jahr nur noch die ersten beiden Wochenenden des November geöffnet - dann erst wieder ab Mitte Februar 2018 Adresse etc. http://www.guter-ziegenkaese.de/ Sie werden dann vielleicht ein Taxi brauchen, es fährt von Linum keine Bus Richtung Berlin.... "TAXI KREMMEN2 Adresse : Frohe Zukunft 4, 16766 Kremmen Telefon : 033055 238006 P1010313 Der frühe Herbststurm hat auch hier einiges "vollbracht"... aber alle Wege waren passierbar. P1010311 Die Ziegenherde vom Karolinenhof und die grade langen Wege dort... P1120130 Kranichflug zum Kaffeetrinken - Blick aus dem Fenster des "Wiesencafés"... IMG_7713 Kranichbeobachtungsturm im Linumer Bruch Bild von Dieter List Selbstgebaute Brücke und mutige Überquerung. Bild von Dieter List Der Baumeister geht zum Schluss - ich hatte die falsche Seite des Grabens gewählt und wir landeten in einer Sackgasse.... aber hat Spaß gemacht.

  • Bericht von den Gärten von Ihlow | uwe-scheddin

    Aktuell Propramm zur Jahreswende 25-26 Programm November 25 Programm Oktober 25 Abgelaufen 2025 Abgelaufene 2024 kontakt Siehdichum antik Bisschen Bio Impressum Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Erklärungen Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Datenschutz Gutscheine Blog Suchergebnisse Mehr Bericht vom Ausflug in „Die Gärten von Ilow“ Freitag, 7. September 18 Zum Start des Spätsommers eine eher hochsommerliche Tour, obgleich sogar Regen angesagt war, kamen wir vor allem Bei herrlicher Luft wanderten wir vom schönen Städtchen Buckow, wo nach Genuss der ruhigen und schlichten Atmosphäre von Marktplatz und Kirche wir auf dem Fontaneweg zur Wurzelfichte zogen. Kaum biegt man dabei von der Chaussee nach Strausberg ab, ist man für 2km im wilden Bachtal des Sophienfließes. Die Landschaft hier ist typische „Märkische Schweiz“. Die Wurzelfichte, wo schon, wie könnte es anders sein, Fontane lagerte, ist seit 10 Jahren vom Sturm „Kyrill“ gefällt. Doch lange wird noch ihre Wurzel an sie erinnern. Anschließend, nach dem Fließ und nach Überquerung der Reichenberger Landstraße führt der Weg schnurgerade durch den recht abwechslungsreichen Forst von Buckow, allerdings ohne auf und ab, denn wir haben hier das eiszeitlichen Kesseltal und seine Zuflüsse verlassen. Endlich kommen die ersten Äcker in Sicht und der Feldweg wird staubig. Möge der Leser des nächsten Jahres sich an diese Trockenheit und ihre katastrophale Wirkung erinnern (wir wollen hoffen, dass es in der Zukunft wieder feuchter wird…)! Gleich am Dorfeingang von Ihlow erwartete uns jedoch eine freundliche Gaststätte der „Biohof“ hier gibt es ein paar landwirtschaftliche Produkte zu kaufen und die Betreiberin, Marion Rothschild, des alternativen Hofes, sie hat auch Zimmer für Gäste, kocht täglich mit kleiner, aber abwechslungsreicher Karte. Gestärkt machten wir uns danach auf die Suche nach den Gärten und den Künstlern im Dorf. Der eigentliche Künstler, Udo Hagedorn mit seiner Galerie, hatte geschlossen, bzw. nur sonntags geöffnet. Das gleiche träfe für das „Antiquariat in der Scheune“ zu, aber der Besitzer öffnet auch, wenn man anklopft oder sich anmeldet zu anderen Zeiten, weil er auf dem Hof auch wohnt. Und dieser Buchhändler ist wahrlich ebenfalls ein (Lebens)Künstler! Man betrachte die 6 Meter hohen Bücherregale in seiner Scheune! Sein Nachbar wohnt ähnlich alternativ in der einstigen Schmiede des Dorfes. Schön gelegen an einem der fünf Teiche. Vor 2o Jahren lebte er noch in Spandau – jetzt öffnete er uns die wiedererrichtete Dorfkirche, stolz und sachkundig wie ein Einheimischer (was er nun wohl auch ist). Das eigentliche Ziel in Ihlow und für die meisten wohl auch der Höhepunkt war der „Zachariashof“. Mitten im Dorf, auf dem Anger, neben Kirche und Teich, liegt ein zauberischer Garten. Nicht groß eigentlich, doch dank seines Aufbaus viel umfangreicher scheinend. Wen wunderts – hier ist ebenfalls ein Künstler am Werk. Uwe Steinkamp, ein Architekt und Holzbildhauer (auch Möbelbauer) hat dieses kleine Paradies gemeinsam mit seiner Frau seit den 90 Jahren aufgebaut. Auch ein Wohnhaus und Werkstatt und Studio gehören dazu, natürlich mit Gästewohnungen. Geöffnet ist im Sommer und nicht nur zum Gartengucken, da gibt’s auch Lesungen, Konzerte und für private Feiern kann man sich hier einmieten. Seine Werkstatt kann Steinkamp in eine kleine Bühne verwandeln! Nicht nur kunstvoll, auch praktisch ist es hier. Falls es regnet, ist alles so schlau gebaut, dass man unter Dach ist, wo auch eine „Freiküche“ für einen leichteren Service sorgt. Nirgends so wie am Zachariashof (so hieß der ehemalige Krämer, der auf dem Grundstück einen Laden hatte), konnte man im Dorfe den Wiederaufbau nach der Wende beobachten und verfolgen. Ihlow, das heute grün, lebensfrisch und ideenreich auftritt, war vor der Wende ein unscheinbarer, ja unschöner Ort. Eine große Schweinemast gleich hinterm Dorf hatte jeden Besucher vertrieben und auch den ansässigen Bauern das Leben in ihrem zuhause verstänkert. Bleibt noch zu erzählen, dass wir eine lange Busrückfahrt durchs Niederbarnimer Land hatten und noch im Vorüberziehen manches Nachbardorf gesehen haben, doch keines so grün und alternativ wie Ihlow). Auch die S-Bahnfahrt von Strausberg Nord hatte schon fast Reisequalität, bis wir endlich über Lichtenberg und Ostkreuz wieder Berliner Luft atmeten.

  • Bericht Luthers Lánd | uwe-scheddin

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Oktober 2017 Als ich vor etwa einem Jahr auf die Idee kam, zum 500. Jubiläum eine Bustour zu den weniger bekannten Orten zu machen, war ich überzeugt, diese Tour würde bestimmt schnell gut gebucht sein. Da habe ich mich geirrt... Dabei ist eine recherchierte Tour hier klar von Vorteil, handelt es sich doch teils um Dörfer, Kleinstädte und Ortsteile, wo eine Besichtigung auf Gut Glück nicht einfach ist. Wenn der Reisende denkt, das sei im Lutherjahr bestimmt nicht so, oder wenigstens in der "heiligen Woche" des 500. Jahrestages des Thesenanschlags die Kirchen "Offene Kirchen" - auch dies ein Irrtum. Unsre Tour begann mit dem Ort Kropstädt, wo Luther nachweislich eine Kirchenvisitation durchführte und für die Absetzung des greisen Pastors sorgte. Im Nachbarort Zahna war es einer seiner Musterstudenten mit dem schönen Namen Johannes Schlaginhaufen, den er hier gerne als neuen Pfarrer des kleinen Städtchen gesehen hätte. Schlaginhaufen wurde aber vom Landvogt wieder vertrieben - da hatte auch Luther keine Macht. Sein einstiger Student reformierte dann erfolgreich in Köthen. Im Nachbarort Seyda setzte er erfolgreich ebenfalls einen Studenten ein - Bartholomäus Riesenberger. Sehr beeindruckend war dann unsere nächste Station etwas weiter südlich Jessen an der Schwarzen Elster. Ein wohlerhaltenes sächsisches Städtchen, das auch Luther gerne aufsuchte und nicht nur zu Predigt oder Visitationen. wir haben uns hier auch wohlgefühlt, auch weil der Pfarrer Bernhard eine sehr anschauliche kleine Führung in der Stadtkirche veranstaltete. Die Kirche hat der Reformator zwar nie betreten, aber ihren Vorgängerbau - und von dem ist "nur" der Abendmahlskelch erhalten. Aber der gewaltige Kanzelaltar - in DDR-Zeiten aus einer Börde-Kirche stammend hierher versetzt ist ein wunderbares Stück Reformationsgeschichte - zeigt er doch mitten zwischen den Jüngern Jesu einen wohlgenährten Luther .- sozusagen als Lieblinsjünger Christi. Gegenüber der Kirche im Hotel Stadt Berlin war unsere gute Einkehr. Ganz anders die Kirche im benachbarten Städtchen Schweinitz - auch ein Lutherort, zeigt die Kirche, die uns netterweise der Pfaffer öffnete, noch Gewölbe aus dieser Wendezeit vor 500 Jahren. Auch Aufenthalte der Reformatoren gab es mehr als genug - und Anlässe. In Schweinitz stand das Jagdschloss der Wittenberger - dort wo heute das Amtshaus aus dem Ende des 16. Jahrhunders noch zu sehen ist. Von hier ging es über die Elster ins nahe Annaburg - der Ort der Tour, an dem sich Luther sicher am meister aufgehalten hat, obgleich damals eine anstrengende Tagesreise von Wittenberg entfernt. Sein hiesiger Pastorenfreund war der durchaus noch heute bekannte Michael Stifel. Er sagte in Annaburg mit den mathematischen Methoden Adam Rieses den Weltuntergang voraus. Für ihn steht ein Denkmal dort - denn nach diesem Misserfolg blieb er als Pfarrer der Mathematik treu wurde schließlich der erste Matheprofessor in Jena und trug wesentlich zur Verbreitung und Vereinfachung des Rechnens bei - auch die weltersten Sudokospiele - in Form "Magischer Quadrate" stammen von ihm. Wichtig in Annaburg - auf dem hiesigen Jagdschloss, dessen gewaltigere Nachfolgebau noch steht, starb Friedrich der Weise in Anwesenheit Luthers. Auch im benachbarten Kloster in Prettin - später wurde daraus das Schloss Lichtenburg - sind wichtige Lutherspuren - in Zusammenhang mit dem Thesenanschlag war es hier eine Beratung mit Spalatin und dem einstigen Prior des Klosters (später Dekan der Wittenberger Uni), die Luther die Unterstützung des Kurfürsten sicherte. In Prettin auf dem eigentlichen Schloß der Wittenberger war übrigens der Exilort der Brandenburgischen Kurfürstin Elisabeth, die sich früh zu Luther bekannte und von Ihrem katholischen Gemahl darauf hin vertrieben wurde. Bei der Weiterfahrt mussten wir leider einen Verspätung in KAUF nehmen, denn die Fähren waren nicht benutzbar und wir mußten einen Umweg über Torgau machen. Mit verspätung kamen wir im nächsten Städtchen in Pretzsch dann an, wo wir in der Burg der einstigen Erbmarschälle von Wittenberg - und damit dem Zuhause des engen Freundes Luthers Hans Löser) uns eine Pause bei Kaffee und Torte gönnten. Das Schloss, das im Ganzen wohlerhalten ist, aber keine speziellen Luther-Räume zeigen kann, beherbergt heute ein Kinderheim mit Schule. Ganz in der Nähe weihte Luther einen Kirchenneubau im Dorf Sachau für seinen Freund Löser, der hier Patron war, ein. Man könnte sagen, dass in diesem Kirchlein, wir sahen es unterwegs, der welterste reformierte Gottesdienst stattfand, denn Luther war gerade von der Wartburg zurückgekehrt. Letzte wichtige Station vor der Rückfahrt über Wittenberg war dann das damals wohlbekannte Städtlein Kemberg. Auch dieser Ort gut erhalten, wenn auch nicht mit einem Renaissancebild, so doch mit dem Aufbau nach dem 30jährigem Krieg. Hier lebte der ebenfalls mit Luther befreundete Pfarrer Bernhardi, der Luther kräftig unterstütze und wohl der erste katholische Priester war, der sich verheiratete, lange vor Luther und dafür Leib und Leben riskierte. Síe kannten sich bereits von der Latainschule in Eisenach. Es war Bernardi, der Luther zum Thesenanschlag ermunterte. Empfehlenswerte Webseite fürs "Lutherland" http://www.luther-erleben.de/luther-war-hier/start Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie. P1010212 Elbfährfahrt bei Prettin P1010186 Das Schloss von Jessen - heut eine Beamtenburg IMG_6405 Die uralte Kirche von Zahna P1010251 Altes Rathaus von Kemberg IMG_6416 Ehemaliger KZ-Hof von Lichtenburg P1010224 Alter Elbearm bei Pretzsch P1010182 Markt von Jessen mit Nikolaikirche P1010246 Marktplatz in Kemberg - in der Mitte das Geburtshaus von Friedrich Wieck P1010178 Kirche des Stadt Seyda 1/1 P1010228 Tafel von 1767 vor der Dorfkirche zu Sachau P1010179 Das Rathaus von Seyda IMG_6422 Schloss der Familie Löser in Pretzsch IMG_6413_edited Brunnen im Innenhof der Lichtenburg Prettin P1010293 Der romantisch anmutende Ortsmittelpunkt von Annaburg. Ganz rechts im Bild das Pfarrhaus, wo einst Michael Stifel zuhause war. P1010196 Brunnen für den Priester von Annaburg - er sagte einen Weltuntergang voraus... 1/1 P1010298 Vor der Kirche von Prettin erklärt uns ein Künstler sein Bildwerk für die Kurfürstin Elisabeth.... P1010264 In der Kirche von Seyda P1010285 Der Pfarrer von Schweinitz erzählt aus seinem Gemeindeleben P1010273 Die Heiligen Figuren der Kanzel von Jessen gemeinsam mit Luther (rechts oben) P1010270 Wir lauschen dem lebendigen Vortrag von Pfarrer Bernhadt in Jessen. P1010281 Wir beleben den Markt von Jessen...

  • Uwe Scheddin Führungen Wanderungen

    Uwe Scheddin Ausflugskunst Rottstockweg 4 14554 Seddiner See 03320545281 Die Reise nach Wollin-Usedom mit Bahn, Bus, Schiff und per Pedes.... „Im Delta der Oder“ Kleine Reise vom 20. Bis 23. April 2022 Reisedetails Die geplante Reise könnte auf Grund guter Nachfrage stattfinden. Es sind zur Zeit 2 Einzelzimmer, bzw. ein Doppelzimmer frei. Ich freue mich, hier nun einen genaueren Reiseplan und den Beitrag für eine Teilnahme veröffentlichen zu können. Die Reise entstand ursprünglich im Fontanejahr 2019 und war für mich in diesem ein Höhepunkt. Tatsächlich wird es auch in diesem Jahre interessant sein, zu lesen, zu sehen, zu hören, was der Dichter an Pommern und an Pommerns Küste faszinierend fand. Und obgleich der Meister keinen Wanderungsband in Pommern hinterlassen hat, gibt es viele gute Gründe diese Region mit ihm und für ihn zu besuchen. Er hat hier nicht nur die schönsten Jahre seiner Kindheit verbracht, er ist auch für seine Erholung immer wieder in diesen Ostseestreifen zurückgekommen. Und schließlich siedelte er seinen erfolgreichsten Roman in Swinemünde an. Stettin, Swinemünde, das Haff, die Swine und die Ostseebäder – das ist gewissermaßen Fontaneland. Von seiner Jugend an bis in die Zeit des alles verändernden zweiten Weltkrieges war dies auch das Traumland der Berliner schlechthin. Stettin ihr nächster Überseehafen für die großen Seereisen und für Produkte aus aller Welt. Die Strände von Usedom und Wollin von Karlshagen bis Dievenow - das war eine einzig große Sommerfrische, die Berliner Badewanne, die längsten Sandstrände Europas. Aus diesem Grund ist die Reise natürlich nicht nur für Literaturliebhaber und Fontanekenner interessant. Sie erleben eine wichtige und lebendige, einst preußische Region, die nun auch in Polen eine große Rolle spielt (wenn auch die Besinnung auf Fontane, den Romancier Preußens, erst zögerlich begonnen wurde). Gewissermaßen gerahmt werden die Strände von einer reizvollen Landschaft, die zugleich auch das Hinterland bildet. Es ist die gewaltige letzte Endmoräne der letzten Eiszeit, die hier die Wolliner Berge, Usedom mit seinem Achterwasser und Hügelland gebildet hat. Dazwischen liegt das von der Oder geflutete Haff, beherrscht von den Mäandern der Swine, von Schilf, Schwänen, Enten, Krebsen, Kranichen, Wiesen und Kühen. Der Reiseplan ist so beschaffen, dass Swinemünde zwar im Mittelpunkt steht, aber durch Ausflüge und geschickte An- und Abreise die gesamte Umgebung in Augenschein genommen werden kann. So, wie es auch Fontane in seiner Jugend und Zeit seines Lebens tat. Am Anreise-Mittwoch werden wir die Kilometer schnell bewältigt haben, weil wir mit dem Zug bis Stettin fahren und erst am Abend mit dem eigenen Bus weiter an die Küste nach Misdroy kommen. In Stettin zu verweilen ist geradezu ein Muss. In der rekonstruieren Altstadt und an den Hakenterassen, wie der einst modernste Kai Deutschlands nach dem Bürgermeister heißt, lässt sich die Großstadtatmosphäre am Oderstrom gut nachempfinden. Museen und Universitäten geben der Stadt heute das Gepräge. Zum Stadtbesuch wird auch eine Führung im neuen Philharmonie-Gebäude gehören. Am Donnerstag fahren wir nach Swinemünde. Allerdings zuvor ein kleiner Stadtgang durch das sich seit der Wendezeit zu seinen Gunsten veränderte Misdroy. Unser Hotel liegt direkt an den Dünen.... In Swinemünde dann gibt es eine andere Stadtsituation. Seit Fontanes Kindheit, wo es außer der Apotheke seines Vates kaum etwas „Fortschrittliches“ gab, hat sich der Ort in zwei Teilen entwickelt. Die Stadt am Swinefluss mit dem bis heute enorm wichtigen Hafen und den Fährverbindungen über das Haff und andererseits der Badeort in am Meer – wo heute ein kostspieliges Hotel oder Sommerhaus nach dem anderen aus den Dünen wächst. Gleich nebenan beginnt Deutschland mit dem eleganten Badeort Ahlbeck, das wir bei gutem Wetter auch besuchen können – auf einem Abstecher. Fontane tat es oft, wie er auch sozusagen zum Herumtollen nach Korswandt wanderte. Für uns Heutige aber ist ein Besuch auf den Kaminker Bergen wichtiger, den hier ruhen tausende Opfer eines Bombenangriffs auf Swinemünde. Übrigens steht die Fontaneapotheke nicht mehr. Doch ist der Ort gekennzeichnet und eine Tafel erinnert an den Meister. Freitag ist wieder ein Ausflugstag – und er gilt zunächst der näheren, waldigen, bergigen Umgebung von Misdroy. Wir steigen auf die Berge bei Lubin für eine phantastische und vor allem einmalige Aussicht und besuchen dort auch den Türkissee, der ein Kalkbergwerk war. Und ein bisschen Wetterglück gehört zu diesem Tag – denn wir wollen „raus aufs Haff!“. Das geht am besten und schönsten von Karsibor, einem Fischerdorf an der Swine. Mit einem Katamaran, gläsern überdacht, fahren wir durch die Windungen dieses wichtigsten Mündungsflusses des Oderstroms. Das war im letzten März ein tolles Erlebnis für die Reisenden! Die letzte Stunde des Abends, den Sonnenuntergang, verbringen wir dann direkt am Meer an der schönsten Stelle von Misdroy, wo es auch im alten Rettungshaus, heute eine gute Gaststätte, das letzte Essen in Bad Misdroý gibt. Sonnabend, Abreise.... Der vierte Tag gilt einer erlebnisreichen uRückreise nach Stettin . Waren wir zuvor an den Swine-Gewässern, werden wir nun – wieder im eigenen Bus - an den östlichen Mündungsfluss der Oder fahren. Dafür geht es quer durch die Insel Wollin mit einem Halt für den Gosan-Blick (übers Meer von höchstmöglicher Steller) und für den Jordansee, den Fontane übrigens als den schönsten See Norddeutschlands gepriesen hatte. Im so ganz anderen Badeort Dievenow gibt’s einem kleinen Strandspaziergang, bevor es weiter an den Camminer Bodden geht. Hier liegt die Kleinstadt Cammin, die jedoch als Bischofsitz Bedeutung erlangt hatte. Sie war der erste christliche Ort der östlichen Küste und ist bis heute stolz auf seinen uralten, unzerstörten Dom. Für den Rest der Fahrt zurück an den Bahnhof Stettin wählen wir die umständliche. aber um vieles schönere Route direkt durch die Dörfer rechtsseitig am Haff über den Badeort Stepenitz. Doch zuvor wir es einen Abstecher in das Städtchen Wollin geben, das einst ein Handelsort der Wikinger war. Eine Sage, die Fontane sehr beschäftige, handelt hier: Die Sage von Vineta. Wollin war wahrscheinlich Vineta. Unser Zug über Angermünde nach Berlin fährt gegen halb sechs, sodass Sie ca halb acht am Hbf. sind. Die Führungen und Wanderungen der Reise erfordern keine besondere Kondition, jedoch kommen über den Tag verteilt 4-6 km zusammen. Da die Region reichlich mit Taxis ausgestattet ist, kann jedoch leicht auch ein früherer oder eigener Abbruch einer Tour realisiert werden. Der Beitrag für diese Wander- und Kulturreise ohne Eintritte für alle Fahrten mit Bahn, Bus, Übernachtung, Reiseleitung, Kofferbetreuung, Führungen und Abendessen ist 380 €. Die Gruppe wird ca. 10-12 Personen umfassen. Ich freue mich auf Ihr Interesse . Bei Fragen bitte mich per Mail kontaktieren oder anrufen. Bitte teilen Sie mir Ihre Entscheidung zeitnah mit, damit ich rechtzeitig planen kann. Durch mein Engagement bei der LAGA Brandenburg in Beelitz in ich zeitlich mehr angespannt als sonst, und muss genau und rechtzeitig planen. Auf ein gesundes Wiedersehen - Ihr Uwe Scheddin

  • Abgelaufen 2025 | uwe-scheddin

    Programm Februar 2025 W i l l k o m m e n z u r n e u e n A u s f l u g s s a i s o n ! Sie beginnt zunächst mit kleinen attraktiven, geführten Wanderungen in Berlin. Es sind Angebote, sich in schöner Umgebung und netter Begleitung im Freien und Frischen zu bewegen. Kein sportliches Tempo, denn es geht um den Genuss und das Wahrnehmen der Natur und natürlich auch Kultur unserer Stadt. Winterwetter ist nicht vonnöten... Damit sich kein Teilnehmer bei für ihn ungeeignetem Wetter gezwungen fühlen muss, sind die Wanderungen auch ohne Anmeldung möglich, bzw. verpftlichtet eine solche nicht. Der Vorteil einer Teilnahmeankündigung ist für Sie, dass ich jeden exakt benachrichtigen kann, wenn sich etwas verändern sollte. Bitte beachten Sie zweckmäßige warme Kleidung und entsprechendes Schuhwerk. Der "Beitrag" wird in bar vor Ort beglichen. Er enthält keinen Anteil an Einkehr oder Eintritten. Den jeweilige Treffpunkt ist am Ende jedes Artikels zu finden und die Zeit dazu in der ersten Zeile. Bei Unklarheit vor Ort bitte per Handy klären: U w e S c h e d d i n 0 1 7 1 2 6 5 1 2 6 2 Mittwoch, 19. Februar – 11 Uhr K i e z u n d K n e t e Winterwanderung I über den Prenzlauer Berg – durch ein Berliner Stadtteil der Widersprüche. Gentrifiziert und arm, grün und karg, alte Mauern - neue Fassaden. Knallhart gefüllter Kiez mit Urberlinern, Schnellberlinern und Kneipentouris. Links und rechts das Auf- und Ab der Geschäfte und Ideen. Und doch – es gibt wunderbare Wege über Plätze, Parks und Gassen, Tunnel, Brücken, Hinterhöfe – und manche Tür wird sich freundlich öffnen. Der Kurs quer durch die bunte Stadt: Velodrom, Volkspark Anton Saefkow, Planetarium, Göhrener Ei, Synagoge, Schmeling-Halle, Skandinavisches Viertel. <>anmelden möglich<>7km<>Einkehrpause<>15Uhr<>20€ Treff: S-Bahn/Ringbahnhof „Landsberger Allee“ am Ausgang zur Landsberger Allee Dienstag, 25. Februar – 11 Uhr K i e z u n d K a f f e Winterwanderung II von Kreuzberg nach Treptow. Praktisch gemeinsam mit der Spree gelangen wir - wie einst die alten Berliner - von der übervölkerten Luisenstadt in die stillen Gärten vor den Toren. Sie zogen Jahr für Jahr hier hinaus für ihr Picknick und das geliebte Kaffe-Kochen im Grünen. Viel von der natürlichen Landschaft ist seitdem verbaut. Andererseits ist manche Industrie- oder Verkehrsfläche wieder befreit und bepflanzt. Und am Ufer der Spree selbst reihen sich Garten an Park an Wald – und das ist eines der Berliner Wunder. Was für schicke Kieze hätten „die“ hier mit ihrem Beton hochziehen können! Kurs über Görlitzer Park, Arena-Berlin, Badeschiff, Treptower Park, Eierhäuschen, Plänterwald. <>anmelden möglich<>7km<>Einkehrpause<>15Uhr<>20€ Treff: U-Bhf. Görlitzer Bahnhof am Ausgang zur Wiener Str. Sonntag, 2. März – 11 Uhr K i e z u n d K n o l l e n Winterwanderung III von Biesdorf nach Marzahn. Dieser Kurs im „Fernen Osten“ erschließt einen der besten Wanderwege Berlins. Stadtkultur und Landschaft haben sich nach der Wende gut entwickelt, viel Neues ist entstanden. Durch den Schlosspark Biesdorf kommen wir auf den Wuhle-Wanderweg und mit ihm zu den „Gärten der Welt“, wo unzählige Knollen und Zwiebeln auf uns und den Frühling warten. Überraschung unterwegs: Der Park des Griesinger-Krankenhauses, die Kienberg-Seilbahn, der alte Dorf-Kiez von Marzahn. <>anmelden möglich<>7km<>Einkehrpause<>15 Uhr<>20€ Treff: U-Bhf. Elsterwerdaer Platz (U-5) am Ausgang Fahrtrichtung Hönow

  • Berlin ist ja so groß, so groß | uwe-scheddin

    Für einen Freitagnachmittag im April: "Berlin ist ja so groß, so groß..." Führung zum 100jährigen Großberlin-Jubiläum mit einem Besuch der im April neu eröffneten Ausstellung „Chaos und Aufbruch“ des Märkischen Museums. Genial spottete Otto Reuter damals in seinem Couplet "Berlin ist ja so groß, so groß": „Denkt man, man kennt Berlin, dann ist´s schon wieder größer, als wie es eben schien“… Unser Kurs führt vom historischen südlichen Stadtrand mit der ersten elektrischen Bahnstation der Welt, vorbei an der viel bewunderten Oberbaumbrücke, dann quer durch das gerade neu entstehenden Viertel um die Mercedez-Benz Arena und entlang des heftig umstrittenen Spree-Areals an der East-Side-Gallery. Ich bin sehr gespannt auf die Sonderschau des Märkischen Museums zum Groß-Berlin-Gesetz von 1920; das war der wohl folgenreichste Verwaltungsakt unserer Stadtgeschichte (die Corona-Beschlüsse mal nicht mitgedacht...) Treff: S-Bf. Warschauer Straße, Hauptausgang auf der Warschauer Brücke P.S. Das ist neu für mich, dass ein Stadtgang mit einem Museumsbesuch zur Stadtgeschichte verbunden wird. Leider hatte ich natürlich zuvor keinen Einblick in die Ausstattung und Konzeption der geplanten Ausstellung des Märkischen Museums, doch es lässt sich vorstellen, dass dort viel Material gezeigt wird über die schwierigen ersten Jahren in den 1920ern. Sie waren ja europaweit Krisenjahre und Berlin hatte zusätzlich die Herkules-Aufgabe eine um ein vielfaches vergrößerte Stadt zu verwalten und zufriedenzustellen - waren doch Städte wie Köpenick und Spandau und die reichen Dörfer des Teltow-Kreises nicht im mindesten gewillt, nun ein Teil der geschmähten Großstadt zu sein. Mit Widersprüchen wird sich auch die vorausgehende Führung befassen müssen, denn das einst vor der Stadt und der Stralauer Vorstadt gelegene Gelände ist in den jüngsten Jahren in auffällige Bewegung geraten. Unterschiedliche Interessen streiten nicht nur um Abriss oder Bebauung, Ästhetik oder soziales Image - es geht um die Grundfrage: Wie, durch wen und für wen eine neue Stadtmitte zu gestalten ist. Hufeisensiedlung Britz im Bau. Foto von der Webseite des Märkischen Museums.

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