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- Reise Henneberger Land | uwe-scheddin
Liebe Freunde und Interessenten an der kleinen Novemberreise nach Thüringen! Abreise Sonnabend 31. Oktober - Zurück am Montag, 2. November Start und Ankunft Berlin, vor dem Bahnhof Südkreuz Ich freue mich, Ihnen eine ganz besondere mitteldeutsche Landschaft mit dieser Reise vorstellen zu können. Seit Kindertagen kenne ich Thüringen, hatte eine Schwester in Zella-Mehlis, ein Freundin in Sonneberg - aber immer kam dieser besondere Landstrich zwischen beiden Orten zu kurz. Nun aber, nach einer gründlichen Recherche, die ich neben einiger Mühe auch sehr genossen habe, kann ich Ihnen ein Programm für das "Henneberger Land" vorstellen. Gemeint sind damit die schönen, aber recht fernen Teile des Freistaates, die hinter dem Rennsteig liegen und vor der Bayrisch-Fränkischen Grenze. Die Henneberger Grafen und ihre Verwandten gibt es freilich seit einem halben Jahrtausend nicht mehr. Aber, was unter ihrer Herrschaft und Politik geschaffen wurde an Städten, Dörfern, Klöstern, Kirchen und Hütten, hatte gut Bestand und bestimmt bis heute die Landschaft - wenn auch freilich der offizielle Name weniger geheimnisvoll klingen mag, da reisen wir schlicht in die Landkreise Meiningen-Schmalkalden und Hildburghausen... Sie erwartet eine klassisch kleinteilige Landschaft, die schon seit den Bandkeramikern und den geheimnis-umwobenen Kelten dicht besiedelt und landwirtschaftlich erschlossen wurde. Wodurch es nicht verwundert, dass mit der christlichen Kolonisation bereits in Karolingischer Zeit eine wichtige Rolle auf das Gebiet zukam. In der Reformation und den folgenden Unruhen in Mitteleuropa stand das Land nicht abseits, seine Bewohner wurden ganz in die Wirbel der Zeit gerissen. Eines der historischen Ergebnisse hier war eine Welteinmaligkeit: Die Kleinstaaterei! Eine Aufteilung der einst großen Herrschaft in konkurrierende Mini-Residenzen. Für uns heute Reisende ist das nicht nur interessant, sondern auch amüsant. Es entstand eine Schlösser- und Residenz-Dichte, die natürlich auch eine hohe Zahl an Highlights für uns hinterlassen hat. Da der Landstrich gute Böden besitzt und auch Rohstoffen aus den Bergen zu den Schätzen gehörte, entstand ein besonderer kultureller Reichtum. Bis heute spürbar! Auch die G r e n z l a g e, in die unsere Gegend in der Geschichte öfter geriet, erzeugte eine spezielle Kultur, die besonders in den einmaligen Kirchenburgen an der Werra zum Ausdruck kommt. Und nicht zuletzt sei erwähnt, dass auch in den Zeiten der Aufklärung und Romantik die Thüringer Kleinstaaten eine sogar führende Rolle spielten, denn nun galt es für die kleinen Fürsten, durch Kunst und Kultur Größe zu zeigen. Die Durchreise mit dem ICE oder auf der neuen, schönen Autobahn A 71 mit Tunnel und Viadukten vermittelt nur einen Hauch dieses Flairs. Doch kaum fasst der Reisende den Gedanken, hier aussteigen zu wollen, ist er schon über den schönen Landstrich hinweg und rast gen Schweinfurt. Wollen wir an diesem ersten langen Novemberwochenende endlich hier verweilen! Wie wird die Reise im Detail aussehen: Das Wichtigste zuerst. Es erscheint mir zurzeit riskant, sich mit der Bahn und dem öffentlichen Nahverkehr zu bewegen, denn die Verspätungen und spontanen Baustellen der Bahn und der Bundesstraßen können sehr leicht eine extra maßgeschneiderte Reise nicht nur stören, sonder zerstören. Deshalb habe ich mich entschieden, mit dem R e i s e b u s schon ab Berlin zu reisen. Das hat natürlich vor Ort den Vorteil der Flexibilität und gibt die Möglichkeit, bequemer voranzukommen. Allerdings erhöht es auch etwas Ihren Beitrag, gemessen an einer Bahnreise. Tag 1: Anreise nach Meiningen und erste Erkundung. Wir folgen der A 71 und den Flüssen am Südhang des Thüringer Waldes. Sie treffen sich an der schönen Werra. Aber bereits am Lauf der Schwarza und Schönau liegt Sehenswertes. Wir stoppen im Städtchen Schwarza für den vergessnen Friedhof der einstigen jüdischen Gemeinde und besuchen den Nachbarort Rohr mit seiner berühmten Kirchenburg. Sie verbirgt unter sich als Krypta das älteste Bauwerk Mitteldeutschlands. Die Johanniterburg von Kühndorf steht dem nicht nach, offenbart sie doch originale Strukturen aller Thüringer Bau-Epochen. Ganz anders sieht es im Schloss Untermaßfeld aus, das bis heute eine JVA ist - aber eine mit Museum...! Wer möchte dort nicht mal verweilen - als Gast. Am Abend sind wir pünktlich in der einstigen Residenz- und Theaterstadt Meiningen, wo unser Hotel auf seine Gäste wartet. Ein abendlicher Spaziergang vermittelt ersten Eindruck .... Tag 2 : Ab 9 Uhr geht es per Reisebus in die Nachbarregion: den Kreis Hildburghausen! Hier erwartet Sie viel. Es ist unser "Hauptreisetag". Der Bus führt uns die Werra entlang in das Kloster der Henneberger nach Veßra (vorher ein kleiner Gang durch Themar mit seiner schönen Lage im Tal der Werra). Gleich nebenan liegt die hübsche Kleinstadt Schleusingen mit dem wohl größten Schloss der Henneberger - heute ein unverwechselbares Naturhistorisches Museum, das über die unglaublich fesselnde und vielschichtige Naturgeschichte Thüringens berichtet. In der "Teutschen Schule" von Schleusingen gibt es ein gutes Mittagessen! Was für den Nachmittag bleibt, ist vor allem die einstige Residenzstadt Hildburghausen, deren Schloss zwar im zweiten Weltkrieg unterging,´dass aber über das schönste Rathaus Thüringens verfügt und darüber hinaus mit der "Alten Post" lockt, ein weiteres ausgezeichnetes Stadtmuseum. Zwei Ereignisse haben die Stadt berühmt gemacht: Der Unternehmer Josef Meyer und dieTatzenabdrücke der Vorfahren der Saurier - eine Entdeckung, die wesentlich zur Entwicklung des Darwinismus beitrug. Auf der Heimfahrt sollten wir einen Stopp im Dorf Bedheim nicht versäumen. Auch hier zwei Singularitäten: Ein Schloss, dass von der adligen Schlossfamilie ungebrochen über die Epochen bewohnt wird und eine Kirche mit einer Schwalbennest-Orgel! Am Abend im Meiningen ist der Besuche der Kammerspiele möglich, wo der bekannte Regisseur Frank Behnke ein Stück von Theresia Walser inszenierte. Tag 3 / Abreise und letzte Erkenntnisse Was bisher fehlte, folgt zum Abschluss: Meiningen! Jahrhunderte gehörte es zum Hochstift Würzburg und war danach lange der Verwaltungsort des Henneberger Landes. Hier gibt es eine Führung in der Altstadt und anschließend eine Fahrt zum fernsten Stadtteil, direkt gelegen an der Grenze zu Franken. Dort ersteigen wir die Ruine der Henneburg (leichter Anstieg!) und haben eine große Aussicht - u.a. über die Rhön. Nach der Einkehr im historischen Gasthof von Bauerbach erwartet Sie ein krönender Abschluss: Der Besuch im Friedrich-Schiller-Museum. Von Hier geht es über die nahe A 71 direkt zurück nach Berlin, wo wir gegen 18 Uhr ankommen. Der Teilnahmebeitrag für alle Fahrten, Hotel mit Frühstück und Abendessen wird 420 €. sein. Darüber hinaus benötigen sie Mittel für dreimal Mittagseinkehr (kein Muss) und ca. 25 € für Eintritte in Museen. Falls Sie ein Theaterticket möchten, dies bitte möglichst bald kundtun. Bitte gleich melden bei Interesse!
- Oktober 2026 | uwe-scheddin
Vorschau Oktober 2026 Vorschau Oktober Freitag, 2. – Sonnabend, 3. Oktober K r a n i c h e i n P o m m e r n Kleine Bahnreise nach Vorpommern und an das Stettiner Haff. Wieder ist es Herbst… und wieder sammeln sich die schönen Vögel, um uns zu verlassen. Ihr eindrucksvollster Rastplatz ist für mich das „Anklamer Stadtbruch“ – eine Wiesen- und Sumpflandschaft am Haff, nur erreichbar mit Rad oder – für uns – mit dem Großraumtaxi. Doch Anklam ist nicht nur ein Kranich-Ort: Die Altstadt ist sehenswert und ein Besuch des Stadt- und des Lilienthal-Museum fest eingeplant. Hier wurden die berühmten Brüder geboren, gingen auf das Gymnasium und machten schon Flugversuche (sicherlich waren es die Kraniche von Pommern, die die Brüder zum ersten Menschenflug inspirierten)! Mit im Pro gramm ein Besuch in Kamp und damit verbunden eine Fährfahrt nach Usedom mit einer Wanderung auf der Insel. Ohne Wanderung, weil direkt neben dem Bahnhof gelegen, können wir in Jatznick die bekannte und noch in Betrieb befindliche Forstsamen-Darre besichtigen. Passt nicht zum Thema der Reise? Doch es passt schon, denn viele der Baumsamen haben Flügeln oder reisen mit den Vögeln. <>Bahn 8.31<>Bitte anmelden<>Wanderstrecken je 5km<>Hotel in Anklam<>Beitrag 160€ Führung, Fahrt, Hotel/130€ mit D-Ticket<>EZ verfügbar Treff 8:15 Uhr im Bf. Berlin-Gesundbrunnen, Gleis 8 für RE 3 Richtung Schwedt Mittwoch, 7. Oktober – 9.30 Uhr D i e H e i d e u n d d e r W e r b e l l i n Bahnausflug für ein kleine Wanderung in der Schorfheide und eine S c h i f f a h r t auf dem Werbellinsee. Mit einem Kurs vom Dorf Eichhorst entlang des Werbellinkanals und einer Einkehr im Hotel-Restaurant Café Wildau, direkt am See. < >bitte anmelden<>5km, verteilt<>19Uhr<>40€ Treff: Bf. Berlin-Gesundbrunnen am Gleis 9 RE 3 Richtung Stralsund Dienstag, 13. Oktober – 11 Uhr K i e z u n d K n e t e Stadtwanderung quer durch den alten Berliner Arbeiterbezirk Prenzlauer Berg. Kein anderer Kiez hat sich nach der Wende so verändert. Was ist geblieben, wie macht sich das Neue und was ist denn konkret „Gentrifizierung“? Dieser Gang bringt es vergnüglich ans Licht. Der Kurs – mit reichlich Pausen – führt vom geplanten Olympia-2000-Areal durch den Anton-Saefkow-Park zum Thälmann-Park und über das einst größte und modernste Obdachlosenasyl der Welt – heute Bezirksverwaltung – geht es ins wahre Herz des Kiezes mit Göhrener Ei, Helmi und der „Ecke Schönhauser“. Die Max-Schmeling-Halle, das Umspannwerk Humboldt und der beliebte Arminplatz bilden die letzte Etappe der Tour. <>bitte anmelden<>Einkehr<>6km<>auch innen<>15Uhr<>25€ inkl. Eintritten Treff: S-Bahnhof Landsberger Allee – auf des Bahnsteigs Mitte Donnerstag, 15. Oktober – 8 Uhr T a g e b a u u n d G a r t e n s t a d t Bahnausflug nach Senftenberg mit der ersten deutschen Gartenstadt Marga und dem ersten „Tagebau-Restloch“, welches naturnah und als Erholungsort rekultiviert wurde. Und die Stadt überrascht auch durch ihre historische und intakte Altstadt, die außer einem respektablen Theater auch ein Museum im Schloss und einen Zoologischen Garten im Schlosspark hat. <>bitte anmelden<>Einkehr<>18Uhr<>30€ mit D-Ticket Treff : Bf. Berlin-Ostkreuz am Gleis 1 für den RE 7 nach Senftenberg Sonnabend, 24. Oktober - 9.30 Uhr K l e i n e P l a n e i m H o h e n F l ä m i n g Wanderung entlang des Plane-Baches bei Niemegk. Zu Füßen der Burg Rabenstein entspringt dies Flüsschen, das nach 60 Kilometern in die Havel bei Brandenburg mündet. Der Weg der jungen Plane als Waldbach ist reizvoll und das vor allem zur Laubfärbung im schönen Herbst. In der Nachbarschaft des alten Flamendorfes Rädigke laden Findlinge am Weg zum Verweilen ein. Feldsteinkirchen aus der Romanik erfreuen das Herz und trotz schönster Einsamkeit bietet die Gegend ein Naturpark-Haus und einen Gasthof der Sonderklasse mit dem „Landhaus Alte Schmiede“ in Lünsdorf, wo unser Kurs endet. Ein Hoch auf die Regio-Busgesellschaft, deren Burgenlinie das Rück grat des Ausflugs ist. <>DB9.34 (zustieg Zoo 9.20)<>bitte anmelden<>8km mit Pause<>Einkehr<>18Uhr<>30€ Treff: Bf. Berlin-Wannsee am Gl. 5 RE 7 Dessau 31. Oktober – 2. November D a s R e i c h d e r H e n n e b e r g e r Bahn- & Busreise nach Süd-Thüringen in den Landkreis Hildburghausen. Hier an den Flüssen Werra und Schleuse, umschlossen von Rennsteighöhe, Schiefergebirge und Frankenwald lag im Mittelalter das Zentrum der mächtigen Grafen von Henneberg. Burgen, Kleinstädte und Klöster aus ihrer Zeit haben sich erhalten und bilden zusammen mit der vielgestaltigen Landschaft ein tolles Reiseziel, das gerade durch seine heute abseitige Lage wertvoll ist. Weder finstere Tannenwälder, noch steile Höhen zeichnen es aus: Wir entdecken eine sonnig-offene Kulturlandschaft mit Wiesen, Basaltkuppen, uralten Dörfern und schmucken Städtchen. Auf dem Programm stehen in diesem bis heute fränkisch geprägten Raum neben den größeren Städten Schleusingen, Hildburghausen, Meiningen auch der Ort Römhild mit Schloss Glücksburg, der Höhenzug der „Gleichberge“ in buntem Laub und Themar an der Werra mit seinem berühmten Amtshaus und der Fronfeste. Unterwegs im Werratal lockt ein Besuch im Veßra, dem einstigen Hauskloster der Grafen, das heute mit einem reizenden Museumsdorf geschmückt ist. Der Abstecher nach Meiningen bringt uns auch in das Schiller-Museum-Bauerbach und auf die Burg der Herren von Bibra, einst Vasallen der Henneberger. Bei Interesse sende ich gern eine nähere Reisebeschreibung, aber bitte nicht vor Mitte September, da noch ein Recherche aussteht. Achtung, Anfang November ist meist Schönwetter! Fällt aus! Plätze frei
- Aktuell | uwe-scheddin
Aktuell Die Berlin-Wanderung am 13. Oktober "Kiez und Knete" muss wegen Terminüberschneidung leider verschoben werden! Der nächste dann: Bahnausflug nach Senftenberg Donnerstag, 15. Oktober. Falls Sie Senftenberg, seine Altstadt mit Schlosspark und Schlossmuseum, die Gartenstadt "Marga" und die Senftenberger Seenplatte noch nicht kennen: Es lohnt sich! Plätze frei... Bitte entnehmen sie die Termine unter "Oktober 2026"
- September 2026 | uwe-scheddin
Ausflugsprogramm September 2026 Freitag, 4. September - 14 Uhr B e t r e t e n v e r b o t en Führung durch die Friedhöfe an der Liesenstraße! Der Domfriedhof der St. Hedwigs Gemeinde und die Ruhestätten der Französisch-Reformierten Gemeinde ereilten nach dem Weltkrieg durch die Sektoren-Politik und „Mauerbau“ fast das Schicksal der Auslöschung. Prominenten wie Theodor Fontane, der seit dem September 1898 hier ruht und mutigen Berlinern der 1980er ist es zu verdanken, dass wir sie heute wieder besuchen können. 25 Jahre war das verboten, eine Genehmigung schwer zu erlangen. Gräber im Mauerstreifen wurden zerstört, bedeutende Kunst zerfiel. Doch gibt es viel zu entdecken und wiederzufinden! Aufwendige, wertvolle Grabmale überstanden diese Zeiten – z.b für Hotelier Adlon, Kaufmann Cloppenburg, Pelzhändler Michelet. Auch die Orte der Künstler und Forscher sind nicht vergessen: Fontanes Grab neu errichtet, der kleine Stein der großen Milder-Hauptmann wiedergefunden, die Kreuze für Cornelius und Weiherstraß rekonstruiert. Wie schön, Sie brauchen keine Genehmigung mehr, aber bitte eine Anmeldung. <>2km<>17Uhr zurück<>20€ Treff : U-Bf. Naturkundemuseum – Ausgang zur Zinnowitzer Str. Mittwoch, 9. September - 11 Uhr B a l l a d e n i n M u t t e r s G a r t e n Eine kleine Wanderung entlang des Seddiner Sees in meinen Garten für eine Mittagseinkehr unterm Apfelbaum. Mit im Programm Verkostung von Kräuterbroten und Kräutertee aus dem Garten. Dazu stelle ich spannenden Balladen vor – nicht nur von den großen Meistern…. Zum Finale erwartet Sie ein deftiger Blechkuchen von Äpfeln und Zwetschgen – einst Johann Wolfgang von Goethes Lieblingsschlemmerei. <>Bitte anmelden<>Regiobus 11:13<>5km, verteilt<>Teilnahme auch ohne Wandern möglich<>18Uhr<>45€ inklusive Einkehr Treff: Hauptbahnhof Potsdam, vor dem Buchladen „B & P“ Sonnabend, 12. September – 10.15 Uhr K e m n i t z i m H a v e l l a n d Wanderung am Ufer des Plessower Sees – ein Spätsommer-Idyll. Das Havelland hat viele Seen - aber selten gibt es einen so attraktiven Uferwanderweg wie den vom Dorf Kemnitz nach Werder. Der See, einst ein Zweitarm der Havel, ist ohne Bootsverkehr und von Laubwald umgeben. Das Dorf hat noch etwas von Brandenburgs Einsamkeit, die Kirche fast ein Gruß aus dem Mittelalter. Das Gutshaus derer von Brietzke ist wohlerhalten und am anderen Ufer lockt die Ruine der Raubritterburg der Rochows, einst die Herren des Plessower Landes. Das Wegstück durch Werder führt entlang letzter Obstgärten auf die aussichtsreiche Bismarck-Höhe. Abschließend ist im historischen Henkerhaus eine Einkehr möglich. <>Bahn10.23<>bitte anmelden<>Picknickmitbringen<>Badenstellen<>7km<> 16Uhr<>30€ inkl. Taxibeitrag Treff: Bf. Berlin-Wannsee am Gleis RE1 Richtung Magdeburg Mittwoch, 16. September – 11 Uhr K i e z u n d K n e t e Stadtwanderung quer durch den alten Berliner Arbeiterbezirk Prenzlauer Berg. Kein anderer Kiez hat sich nach der Wende so verändert. Was ist geblieben, wie macht sich das Neue und was ist denn konkret „Gentrifizierung“? Dieser Gang bringt es vergnüglich ans Licht. Der Kurs – mit reichlich Pausen – führt vom geplanten Olympia-2000-Areal durch den Anton-Saefkow-Park zum Thälmann-Park und über das einst größte und modernste Obdachlosenasyl der Welt – heute Bezirksverwaltung – geht es ins wahre Herz des Kiezes mit Göhrener Ei, Helmi und der „Ecke Schönhauser“. Die Max-Schmeling-Halle, das Umspannwerk Humboldt und der beliebte Arminplatz bilden die letzte Etappe der Tour. <>bitte anmelden<>Einkehr<>6km<>auch innen<>15Uhr<>25€ inkl. Eintritten Treff: S-Bahnhof Landsberger Allee – auf des Bahnsteigs Mitte Montag, 21. September - 9 Uhr O r g e l n i m „L ä n d c h e n J ü t e r b o g“ Busausflug mit Kantor Winfried Kuntz in den Südwesten Brandenburgs. Unsere neuen Ziele sind für diese Premiere im Niederen Fläming des Landkreises Teltow-Fläming die Gegend von Jüterbog und die alte Stadt selbst. Eine besondere Orgellandschaft dürfen Sie erwarten und eine Region, mit markanter Geschichte! Schließlich gehörte das Land einst zum Kirchenstaat Magdeburg und danach gar zu Sachsen… Besichtigt wird dabei das schöne Jüterbog nicht wegen der drei berühmten Keulen, sondern seine drei Orgeln stehen im Mittelpunkt! Betreut und bespielt werden sie vom Kreiskantor Manuel Gera, der 2021 von Hamburg nach Jüterbog wechselte. In einem interessanten Kontrast stehen dazu die Dorfkirchenorgeln, die wir anschließend in Niedergörsdorf ansteuern – in den Kirchen von Eckmannsdorf, Mellnsdorf, Blönsdorf und Schönefeld. <>anmelden nur noch auf Reserve möglich, ist ausgebucht<>Einkehr<>18Uhr<>65 € (Fahrt, Führung, Konzerte, Spende) Treff : vor dem Bf. Berlin-Südkreuz am Ausgang Hildegard-Knef-Platz Sonnabend, 26. September - 8.30 Uhr V e r i t a s i n W i t t e n b e r g e Bahnausflug für die größte Stadt der Prignitz, die bei vielen Umfragen als einer der attraktivsten Orte Brandenburg gekürt wurde und die im nächsten Jahr die Landesgartenschau austragen wird. Fakt ist jedoch, dass die meisten einfach hier durchfahren – auf dem Wege nach Hamburg, Schwerin, Berlin. In Wahrheit bietet Wittenberge tatsächlich viel – und nicht nur, weil es mit seiner hübschen Uferpromenade mitten im Biosphärenreservat der Elbe liegt. Auch Europas größte Nähmaschinenfabrik produzierte direkt hier am Fluss – erst Singer, dann Veritas - und sie bietet im höchsten Uhrenturm des Kontinents eine fesselnde Industrieausstellung zur Geschichte der einmal so geliebten Nähmaschinen. Auch die Story der benachbarten Ölmühle fasziniert, sie beherbergt jetzt ein erfolgreiches Ressort Hotel und die imposante Freilicht-Bühne der „Elbland-Festspiele“. Vor Ort können Sie nicht nur eine kleine, feine Altstadt entdecken, sondern auch ein echtes Jugendstilviertel und mit der Siedlung Eigene Scholle eine Gropius-Stadt. Eisenbahnliebhaber kommen an der berühmten Bahnstrecke museal auf ihre Kosten – im größten „Bahnbetriebswerk“ der DDR. Bahn8.37<>Zustieg vorher möglich<>Bitte anmelden<>Einkehr<>5km, verteilt<> 19Uhr<>40€ Treff: Bf. Berlin-Spandau am Gleis 3 für den RE 8 Mittwoch, 30. September - 11 Uhr B e r l i n e r G e s p e n s t e r Führung zu Leben und Werk E.T.A. Hoffmanns im Jahre seines 250. Geburtstages. Für mich ist er der Größte der sogenannten Romantiker – und ich sehe in vielen seiner Werke mit ihren unsterblichen Figuren einen ersten Repräsen tanten der modernen Literatur. Was hat diesen ruhelosen Dichter immer wieder nach Berlin getrieben, wer waren hier Freunde und Feinde und wo finden wir noch Orte seiner unheimlichen Geschichten? Der Kurs durch das einstige preußische Regierungsviertel und die Friedrichstadt führt zu schönen und berühmten Orten, aber offenbart auch den mangelhaften Umgang der Stadt und Politik mit ihren Schriftstellern. Der Gang führt von der einstigen Börse zur Staatsbibliothek (mit einer kleinen Sonderführung und Pauseneinkehr in der Kantine) und vom Gendarmenmarkt, wo Hoffmann wohnte, gehts zum Kammergericht, wo der Dichter Richter war. Im Hof der Staatsbibliothek können sie das erste Kapitel von „Klein Zaches – genannt Zinnober“ hören. <>bitte anmelden<>2,5km<>14:30Uhr<>20€ Treff: S-Bf. Hackescher Markt am Irish-Pu Neu im Programm!
- Havel-Bus April 2017 | uwe-scheddin
Fontane-Ausflug - Erkundung Havelquelle September 2026 November 26 Organisation Oktober 2026 Aktuell August 26 Juni 26 Programm März - Mai 2026 Bisschen Bio Kontakt Siehdichum antik Impressum & Datenschutz Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Blog Suchergebnisse Mehr Der Zauber des Natürlichen - Busexkursion am 30. April - (einige Plätze frei) Meine Recherche für den Busausflug am 30. April mit dem Titel "Der Zauber des Natürlichen" ergab einige Fotos und Erkenntnisse, die ich dem Text im Aprilprogramm hinzufügen möchte. Wir starten wie geplant um 9 Uhr direkt vor dem Bahnhof Gesundbrunnen und sind in knapp einer Stunde im Exkursionsgebiet. Eigentlich sind wir schon nach ein paar Minuten an möglicher erster Station, denn der Bus rollt unter Tegel hinweg, ein Ort den Fontane im Band "Wanderungen Havelland" gründlich vorstellt. Doch um bei einer Erkundung bis zur Havelquelle zu gelangen, sind einige Abkürzungen vonnöten. Andererseits möchte ich Orte, die bei Fontane im Grafschaft-Ruppin-Band und bei den "Fünf Schlössern" eingeordnet sind, für die Fahrt nutzen. Deshalb wird auch der Kurs ins Löwenberger Land über Kremmen und Herzberg führen. Zwei berühmte Schlösser können wir in diesem "Land" anfahren, jedoch nicht besichtigen: Hoppenrade und Meseberg. In Hoppenrade wohnt jetzt ein Graf Hardenberg mit Frau und Kindern und ich erstrebe dort zumindest die Besichtigung der schönen Schlosskapelle. Unweit entfernt liegt auf dem Wege nach Zehdenick das Schloss Liebenberg. Es kam unbeschadet durch Weltkrieg und Sozialismus und wir heute als Hotel und Veranstaltungsort genutzt. Fontane besuchte hier die Adelsfamilie Eulenberg (Band Fünf Schlösser). Im Städtchen Zehdenick liegt das Stadtschloss direkt an der Havel. In den Wiesen der STadt wurden hunderttausende Tonnen Ton für den Berliner Wohnungsbau verwendet. Nördlich folgt mein Kurs in einem landschaftlich sehr reizvollen Gebiet der Havel und wir kommen über die Brücke in Bredereiche nach Himmelpfort und gleich danach in die Hölle von Ravensbrück.... Der nächste Havelort, den ein Bus anfahren kann, ist erst das einstige Waldhufendorf Priepert. Hier war man bettelarm bevor die Touristen kamen. Und bevor diese kamen, und natürlich auch für diese, wurde die Havel in Mecklenburg von Fürstenberg über Wesenberg bis Neustrelitz und bis zur Müritz zur "Wasser-Straße" ausgebaut. An ihrem Abzweig nach Röbel liegt unsere romantische Mittagseinkehrstation, das Ausflugshotel "Zum Löwen" im Dorf Strasen. Jetzt ist es nicht mehr weit zum Herz der Kleinseenplatte nach Wesenberg mit seiner alten Burgstelle und der 600jährigen Linde auf dem Kirchplatz. Ab hier wird die Havel deutlich schmaler und die Landschaft zauberhaft natürlich. Wir sind mitten im "Müritz Nationalpark". Seine Informationshäuser und Ausstellungen öffnen jedoch erst am 1. Mai. Offensichtlich soll der Tourismus außerhalb der Saison dem Park besser fernbleiben. Auf unserem Kurs liegen die Dörfer Babke, Blankenförde und Kakeldütt. Das nördlich folgende Dorf liegt quasi schon an der Quelle der Havel: Kratzburg am Käbelicksee, der galt bis vor Kurzém noch als Quellsee. Die Wissenschaftler haben diesen nun ein paar Kilometer nordwärts in die Nähe von Ankershagen gelegt an den Mühlensee. Für die Exkursion eher ein Vorteil, wenn auch ein schwieriger Weg! Die Nationalpark-verwaltung gestattet zwar Rinderzucht in großen Maßstab aber keinen Lkw-Verkehr, so ist es für einen Bus umständlich nach Ankershagen zu kommen. Aber es lohnt unbedingt! Hier gibt es - wie übrigens auch in Kratzeburg - eine spannende Kirche und das Kindheitshaus von Heinrich Schliemann, der weltweit berühmteste Mecklenburger. Die Rückfahrt nun führt uns auf der vielbefahrenen B 96 an Neustrelitz vorbei durch Alt-Strelitz und an die touristische recht belebte und zunehmend auch beliebte Wasserstadt Fürstenberg. Von hier nun ein letzter Abstecher: Über Neuglobsow und Menz in Brandenburgs Naturpark "Stechlich". Ziel ist vor allem das selten geschaute Schloss Zernikow, das ebenso wie Meseberg, Rheinsberg und der Stechlinsee bei Fontane eine nicht unwichtige Rolle spielt. Wenn wir hier pünktlich um 17 Uhr sind, gibt es eine Schlossbesichtigung, denn das Gut Zernikow ist nach Jahren des Umbaus endlich bewirtschaftet. Was nun für den letzten Teil der Fahrt zurück nach Gesundbrunnen im Wedding bleibt, ist natürlich Oranienburg - und ich lasse es mir nicht nehmen, dort am Hohenzollernschloss vorzufahren. Einige Bilder meiner Recherche - für Vollansicht und Beschreibung bitte anklicken. IMG_1425_edited Das Sühnekreuz am Kremmener Damm - Beginn der Geschichte Brandenburgs. IMG_1431 Im Schlosshof von Hopenrade- IMG_1433 Pickfein aber unerreichbar: Schloss Meseberg. IMG_1452 Himmel und Schleuse in Bredereiche. IMG_1473 Oberlaubenscheune in Priepert/Mecklenburg IMG_1488 Gasthof an der Wasserstraße in Strasen. IMG_1494 Haveltal bei Wesenberg. IMG_1552_edited Flügelahorn-Allee bei Ankershagen. IMG_1575 Mecklenburgische Dorfkirche in Groß Vielen bei Ankershagen.
- Programm August 2025 | uwe-scheddin
Programm im August 2025 Mittwoch, 13. August - 14 Uhr S t a d t b a h n u n d M a u e r b a u Kleine Wanderung anlässlich „100 Jahre Berliner S-Bahn“ vom Rande der Großstadt ins Land Brandenburg. Das Besondere dabei: Wir erkunden eine beim Mauerbau geschlossene Strecke der S-Bahn von Wannsee nach Stahns-dorf – im Volksmund „Leichenbahn“. Leider ist die „Leiche“ auch noch 35 Jahren Mauerfall nicht wieder-belebt worden, obwohl der Wunsch, den größten Friedhof Berlins ans elektrische Bahnnetz anzuschließen, berechtigt ist. Unser Kurs wird auch landschaftlich reizvoll sein und führt vom Kleinen Wannsee mit dem Tartaren-Fenn über Dreilinden und Teltowkanal in die Parforce-Heide und zu den größten Berliner Ruhestätten vor den Toren der Stadt. <>anmelden möglich<>6km<>18Uhr<>20€ Treff: Bf. Berlin-Wannsee vor dem Haupteingang Donnerstag, 21. August – 10 : 30 Uhr S o r g e n u n d S a n s s o u c i Führung mit Bettina & Uwe in Potsdams Weltkulturerbe - von den wilden romantischen Partien des Parks zu den kostbaren Resten des Rokokos. Wir beiden „Parkführer“ haben dank Biografie unterschiedliche Erfahrungen mit unserem Sanssouci. Der eine hat nach der Wende etliche Lizenzen erworben, der andere durfte als Abiturient schon mal Führungsassistent spielen. So teilen wir uns den Parkour: Einer führt über den Ruinenberg zu den Stätten der Romantik Friedrich-Wilhelms IV. und Bettina führt in der bedeutenden, unlängst rekonstruierten Bilder-galerie Friedrich II. Beide wollen wir zeigen, wieviel in den letzten Jahren Neues wiedererstanden ist. Ohne Sorge, wie Friedrich hoffte, war bislang kein Mächtiger in Sanssouci. Selbst im Garten nicht. Denn das Gute und Schöne will gepflegt sein und mit der Pflege kommt die Sorge. <>bitte anmelden<>3km<>Einkehr möglich<>15Uhr<>30€ Treff: Hbf. Potsdam, Straßenbahnhaltestelle Montag, 25. August – 7 : 15 Uhr W i s m a r u n d W e r f t Bahnausflug in die alte ehrwürdige Hansestadt, die als moderner Schiffsbau-Standort immer noch Bedeutung hat. Wir besuchen das Herzstück der Stadt, den Alten Hafen, und fahren per Schiff auf die Wismar Bucht, vorbei am größten in Deutschland gebauten Schiff, der "Disney Adventure" (die noch eine Woche zu bestaunen ist, dann wird sie in die Ostsee Richtung Asien bugsiert). Selbstverständlich ist die Säule des Programms eine Führung in der Altstadt mit ihrer erstaunlichen Hansegeschichte und den phänomenalen Kirchen. Dabei Auffahrt zum Turm von St. Georgen, Einkehr beim Fischer im Hafen und Besuch im „Welt-Erbe-Haus“ mit einem klassischem Kemladen und dem Pariser Tapetenzimmer. <>Bahn7.15<>bitte anmelden<>4km, verteilt<>20.30<>40€ mit Deutschlandticket (ohne 75€) Treff: Bf. Gesundbrunnen, Gleis des RE 85 Schwerin /Zustieg Südkreuz und Oranienburg möglich Donnerstag, 28. – Sonnabend, 30. August E u r o p a s K u l t u r h a u p t s t a d t C h e m n i t z Bahnreise in das „Sächsische Manchester“ für einen Besuch der kostbaren Kunstsammlungen und fesselnden Industriegeschichte dieser (einst) so reichen Stadt am Rande des Erzgebirges. Elan und Fleiß der Chemnitzer in Gründerzeit, DDR und Nachwende wurden sprichwörtlich! Die Transformation des im April 45 schlimm zerstörten Ortes in die fröhliche „Europäische Kulturhauptstadt“ – wer an diesem kleinen Wunder teilhaben möchte, muss sich schnell anmelden, einige Plätze sind frei. Reisebeschreibung liegt vor und wird gern zugesandt. Beitrag inklusive Tickets ca. 360 € Plätze frei Plätze frei Plätze frei
- Theater am Rand - Oderbruch | uwe-scheddin
September 2026 November 26 Organisation Oktober 2026 Aktuell August 26 Juni 26 Programm März - Mai 2026 Bisschen Bio Kontakt Siehdichum antik Impressum & Datenschutz Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Blog Suchergebnisse Mehr Nachtrag zum Ausflug durch das Oderbruch ins Theater am Rand im September 2016 Mit gut besetztem Bus via Landstraße an die Oder für einen Theaterbesuch am Nachmittag. Die Tour mit der Firma Eick und einem sehr guten Fahrer ging dabei zunächst über die alte Reichsstraße 1 vorbei an Müncheberg nach Seelow, wo wir Station einlegten. Über Schloss Gusow und Letschin steuerte ich dann das Schul- und Bethaus in Wuschwier, einem Ortsteil von Neutrebbin an, wo eine Dame aus der Gemeinde uns einige einführende Worte gab. Nächster Halt in Wriezen - eine besonders hart von den letzten Kriegsereignissen 1945 getroffene Stadt. Kurz vor der Ankunft im Essens- und Aufführunsort an der Oder/Zollbrücke besichtigten wir - durchfahrend das besonders schöne Dorf Altwriezen. Aber mein Ziel war es, vorrangig von den Kriegsereignissen und -geschehnissen zu erzählen und einen lebendigen Eindruck von den noch immer sichtbaren Spuren zu ermöglichen. Das Mittag-essen gabs in der alten Dammmeisterei direkt hinter dem Oderdeich. Ein neue Gaststätte mit jungem Chef, der seine Sache gut versteht. Um 14.30 saßen meine Gästen auf ihren Plätzen im Theater am Rand, das ausverkauft war. Es war eine Veranstaltung für Gruppen - und somit der Alterdurchschnitt sehr hoch. Reagiert wurde auf das Stück recht zaghaft. Vielleicht war mehr Amüsement erwartet worden? Es war zwar unterhaltsam und spannend, aber natürlich bei diesem Thema auch etwas ernst und düster. Die Schauspieler Rühmann und der Musiker Morgenstern stellten in einer szenischen Lesung den Roman "Empfänger unbekannt" von Katherin Kressmann-Taylor vor. Es geht um zwei Geschäftsfreunde, die sich während des aufkommenden Nationalsozialismus und Antisemitismus von einander entfernen, entfremden, schließlich verfeinden und bis aufs Messer bekämpfen. Allerdings inform von Briefen. Wie das funktioniert und das Publikum in seinen Bann zieht, kann man vor allem durch Selbstlektüre des Romans erleben. Die Lesung in Zollbrücke ist selten auf dem Plan - hat mich aber überzeugt. Wie überhaupt für mich das private Theater am Rand eines der großen kleinen Wunder in unserem Land ist. Ein engagierter Spielplan, frische Ideen, sympatische Köpfe, wertvolle Gastspiele in einem architektonisch verrücktem - zirkusartigem Bühnenort. Nach Vorstellungsschluss waren noch ein paar Minuten Zeit um an die Oder zu laufen oder ein Eis zu schlecken... Zollbrück bietet - anders als andere Orte im Oderbruch - dem Besucher viel. Es herrscht eine gute Athmosphäre, wenn Touristen mit klaren Zielen kommen. Verdient gemacht um den Fortschritt hier am Rand der Republik haben sich hier vor allem die Macher des Theaters und ihre Verbündeten. Ein besonderer Ort, leider auch ein seltener. IMG_1511 Die Gedenkstätte in den Seelower Höhen ist seit zwei Jahren neu gestaltet. Der Vorplatz blieb jedoch fast unverändert und erinnert durch seinen militärischen Charakter an die grauenhaften Kämpfe im Frühjahr 45. IMG_1515 Auf dem Höchsten Punkt der Gedenkstätte der Sowjetsoldat, neben ihm ein zerstörter Wehrmachts-Panzer. IMG_1522 Wuschewier und sein Schul- und Bethaus. Es wurde zufällig und als eines der wenigen Gebäude hier nicht von Granaten getroffen. IMG_1526 Die Stadtkirche von Wriezen ist bis heute eine Ruine. Soll aber wieder aufgebaut werden, wie wir an dem Schild daneben lesen konnten. Die Mahnung ist eindringlicher, wenn die Kirche Ruine bleibt... IMG_1529 In Alt-Wriezen stehen die Häuser des Rundlings-Dorfes wie vor 1000 Jahren mit dem Giebel zur Straße. IMG_1540 Essenpause in der einstigen Dammeisterei. Schön anzusehen, gut in Ordnung gebracht. Das friedliche Bild lässt den Krieg vergessen. Gut so?! IMG_1536 Auch der Grenzfluss Oder friedlich. IMG_1547 Wie im Zirkus, auf einem Piratenschiff - der Zuschauertribühne im Theater am Rand. IMG_1550 Rühmann und Morgenstern als Galeristen - ein Spiel um die Lesung sinnfälliger zu machen. Große Leistung von Rühmann, der beide entgegengerichtete Parts souverän liest-spielt. Die Musik von Morgenstern dazu unaufdringlich.
- Himmel und Hölle | uwe-scheddin
September 2026 November 26 Organisation Oktober 2026 Aktuell August 26 Juni 26 Programm März - Mai 2026 Bisschen Bio Kontakt Siehdichum antik Impressum & Datenschutz Buckow, Brecht und Lebenblümchen Recherche Flugfeldumfeld Berlin ist ja so groß, so groß Aprilreise an die polnische Ostsee Ein Frühlingsausflug in Orgellandschaft Nuthe, Nieplitz, Pfefferfließ Himmel und Hölle JS Bach in Köthen Führung ohne Führer in Schö... Museum Barberin in Potsdam Bericht Herbst Masuren 2018 Bericht Reise Posen und Warthebogen Bericht Masurenreise Gute Adresse: Bergbaumuseum Rüdersdorf Bericht von den Gärten von Ihlow Kontakt Panke und Pankow Bericht Wanderung Christur als Apotheker Oder-Delta Bericht Dorfkirchenorgeln Treuenbrietzen Bericht Spreewald im Winter Bericht Advent in Gotha Bericht Wanderung mit den Kranichen Bericht Süße Werkstatt Bericht Luthers Lánd Bericht Reise "Stettin und das Haff" Kamele in Brandenburg Bericht Aquaponic Farm Havel-Bus April 2017 Bustour Berlin "Reicher Südwesten" Kreuz des Ostens mit Funkhaus Campus Griebnitzsee Salz der Saale Potsdams Wilder Westen Baum der Erkenntnis Taufengel über der Zauche RIGA 2016 Wanderung nach Rüdersdorf Sommer 2016 Himmel über MARZAHN Theater am Rand - Oderbruch Heidekrautwandern Saarmund 2016 HARZREISE Theo in Thale 2016 Mutters Garten Blog Suchergebnisse Mehr Märchentipp ...aus dem Ausflug "Märchen in Mutters Garten" im August 2017 Diese Veranstaltung besteht zwar aus mehr als einer Märchenstunde - nämlich einer Wanderung nach Kähnsdorf und einer frugalen Einkehr in meinem Garten - aber da ich dafür besondere und teils wenig bekannte oder nicht mehr moderne Geschichten auswähle - macht es vielleicht Freude, hier etwas aus meiner Märchenkiste zu lesen. Mein Liebling an diesem Tag ist vom einstigen, berühmten Leiter der chirurgischen Universitätsklinik in Halle an der Saale Richard von Volkmann. Er schrieb sich damals wohl Stress und Kummer von der Seele, als er im Feldzug Preußens gegen Frankreich 1870 als einer der oberster Militärärzte in der Nähe von Paris stationiert war. Die selbst ersandten Märchen schickte er seinen 7 Kindern in Halle. Später veröffentlichte er sie unter Volkmann-Leander (mein Exemplar ist von Reclam 1920) Seine Sammlung heißt deshalb auch "Träumereien an französischen Kaminen". Es gibt dort 22 Geschichten. Besorgen kann man sich Volkmann-Leander leicht und preiswert bei www.buchhai.de Sein Grab findet man auf dem Stadtgottesacker in Halle. img123 img118 - Kopie Beschreiben Sie Ihr Bild. img118 Beschreiben Sie Ihr Bild. img119 Beschreiben Sie Ihr Bild. img120 Beschreiben Sie Ihr Bild. img121 Beschreiben Sie Ihr Bild. img121 - Kopie Beschreiben Sie Ihr Bild. img122 Beschreiben Sie Ihr Bild. img122 - Kopie Beschreiben Sie Ihr Bild. Der berühmte und auch heute noch geehrte Chirurg - bekannt durch die Antisepsis-Behandlung mit Karbol - hatte rotes Haar und blaue Augen. Hier ein Scherenschnitt aus seiner Studentenzeit.
- 2025 | uwe-scheddin
Programm Februar 2025 W i l l k o m m e n z u r n e u e n A u s f l u g s s a i s o n ! Sie beginnt zunächst mit kleinen attraktiven, geführten Wanderungen in Berlin. Es sind Angebote, sich in schöner Umgebung und netter Begleitung im Freien und Frischen zu bewegen. Kein sportliches Tempo, denn es geht um den Genuss und das Wahrnehmen der Natur und natürlich auch Kultur unserer Stadt. Winterwetter ist nicht vonnöten... Damit sich kein Teilnehmer bei für ihn ungeeignetem Wetter gezwungen fühlen muss, sind die Wanderungen auch ohne Anmeldung möglich, bzw. verpftlichtet eine solche nicht. Der Vorteil einer Teilnahmeankündigung ist für Sie, dass ich jeden exakt benachrichtigen kann, wenn sich etwas verändern sollte. Bitte beachten Sie zweckmäßige warme Kleidung und entsprechendes Schuhwerk. Der "Beitrag" wird in bar vor Ort beglichen. Er enthält keinen Anteil an Einkehr oder Eintritten. Den jeweilige Treffpunkt ist am Ende jedes Artikels zu finden und die Zeit dazu in der ersten Zeile. Bei Unklarheit vor Ort bitte per Handy klären: U w e S c h e d d i n 0 1 7 1 2 6 5 1 2 6 2 Mittwoch, 19. Februar – 11 Uhr K i e z u n d K n e t e Winterwanderung I über den Prenzlauer Berg – durch ein Berliner Stadtteil der Widersprüche. Gentrifiziert und arm, grün und karg, alte Mauern - neue Fassaden. Knallhart gefüllter Kiez mit Urberlinern, Schnellberlinern und Kneipentouris. Links und rechts das Auf- und Ab der Geschäfte und Ideen. Und doch – es gibt wunderbare Wege über Plätze, Parks und Gassen, Tunnel, Brücken, Hinterhöfe – und manche Tür wird sich freundlich öffnen. Der Kurs quer durch die bunte Stadt: Velodrom, Volkspark Anton Saefkow, Planetarium, Göhrener Ei, Synagoge, Schmeling-Halle, Skandinavisches Viertel. <>anmelden möglich<>7km<>Einkehrpause<>15Uhr<>20€ Treff: S-Bahn/Ringbahnhof „Landsberger Allee“ am Ausgang zur Landsberger Allee Dienstag, 25. Februar – 11 Uhr K i e z u n d K a f f e Winterwanderung II von Kreuzberg nach Treptow. Praktisch gemeinsam mit der Spree gelangen wir - wie einst die alten Berliner - von der übervölkerten Luisenstadt in die stillen Gärten vor den Toren. Sie zogen Jahr für Jahr hier hinaus für ihr Picknick und das geliebte Kaffe-Kochen im Grünen. Viel von der natürlichen Landschaft ist seitdem verbaut. Andererseits ist manche Industrie- oder Verkehrsfläche wieder befreit und bepflanzt. Und am Ufer der Spree selbst reihen sich Garten an Park an Wald – und das ist eines der Berliner Wunder. Was für schicke Kieze hätten „die“ hier mit ihrem Beton hochziehen können! Kurs über Görlitzer Park, Arena-Berlin, Badeschiff, Treptower Park, Eierhäuschen, Plänterwald. <>anmelden möglich<>7km<>Einkehrpause<>15Uhr<>20€ Treff: U-Bhf. Görlitzer Bahnhof am Ausgang zur Wiener Str. Sonntag, 2. März – 11 Uhr K i e z u n d K n o l l e n Winterwanderung III von Biesdorf nach Marzahn. Dieser Kurs im „Fernen Osten“ erschließt einen der besten Wanderwege Berlins. Stadtkultur und Landschaft haben sich nach der Wende gut entwickelt, viel Neues ist entstanden. Durch den Schlosspark Biesdorf kommen wir auf den Wuhle-Wanderweg und mit ihm zu den „Gärten der Welt“, wo unzählige Knollen und Zwiebeln auf uns und den Frühling warten. Überraschung unterwegs: Der Park des Griesinger-Krankenhauses, die Kienberg-Seilbahn, der alte Dorf-Kiez von Marzahn. <>anmelden möglich<>7km<>Einkehrpause<>15 Uhr<>20€ Treff: U-Bhf. Elsterwerdaer Platz (U-5) am Ausgang Fahrtrichtung Hönow
- Organisation | uwe-scheddin
Wie die Ausflüge organisiert sind Wo kann man sich zusätzlich und ergänzend oder in Sonderfragen informieren: - E-mail schreiben an u.scheddin@t-online.de - Telefon vor Ort mit AB 033205 45281 - Telefon mobil 0171 2651262 .- Auch Whatsapp-Kontakt - möglich (bitte keine SMS) - Kontakt auf der Webseite im Abschnitt "Kontakt" Anmeldungen zu den Ausflügen empfehle ich grundsätzlich. Sie können sich auch mit Fragezeichen anmelden. Jeder kann auch stets spontan kommen. Nur gibt es dann keine Teilnahmegarantie. Weiterer Vorteil des Anmeldens: Sie bekommen von mir Nachricht, falls sich etwas verändert oder der Ausflug gar ausfallen muss. Der Beitrag: Wird im Normalfall vor Ort und in bar fällig. Überweisungen nur, wenn extra vermerkt - bei Reisen zum Beispiel. Wenn Sie den Ausflug stornieren, wird keine Gebür fällig. Wer 24 Stunden vor dem Ausflug absagt, hört allerdings von mir die Bitte, sich an den Kosten des Ausflugs zu beteiligen. Die Höhe hängt dann davon ab, ob sich durch die kurzfristige Absage Ausgaben ergaben und ob noch jemand einspringen konnte. Was wird von dem "Beitrag" beglichen? Der Beitrag umfasst Führungen und Fahrkosten. Eintritte in Museen oder dergleichen sind nicht enthalten, auch Einkehr nicht. Nur wenn bei "Beitrag" extra vermerkt, kann auch Einkehr und Eintritt oder Übernachtung enthalten sein. Bei Bahnfahrten oder mit dem Nahverkehr allgemein wird der Besitz von individuellen Fahrpreisermäßigungen (zb. D-Ticket) nach Möglichkeit angerechnet. Wie anstrengend sind die Ausflüge? Sie sind nie sportlich ausgelegt, es geht um Erlebnis und Genuss, um Verständnis für einander, für Natur und Kultur. Der überwiegende Anteil der Teilnehmer sind Senioren. Die Wander- oder Führungskilometer werden in jedem Text angegeben. Verkehrsstörungen : Wer auf Grund von Verkehrsstörungen den Treffpunkt verpasst, wird dennoch um den Beitrag gebeten. Tip: Rufen sich mich bei einer problematischen Anfahrt rechtzeitig auf dem Handy an und wir versuchen eine Lösung zu finden. 0171 2651262 Reiseleitung und Privattelefon zugleich von Uwe Scheddin Einkehr: Einige Ausflugstermine sind so geplant, dass eine gemeinsame Einkehr möglich ist. Dies ist nicht für verpflichtend, jeder kann sich auch ein Picknick mitbringen oder fasten. Denken Sie aber bitte immer an ein Getränk im "Rucksack". Und wie gesagt, wenn nicht anders vermerkt, ist die Einkehr individuell zu bezahlen und meist können sie auch individuell bestellen. Ein eigener Sache: Bitte helfen Sie mit, n e u e T e i l n e h m e r zu gewinnen! Einfach das Programm Ausflugskunst (uwe-scheddin.de ) empfehlen oder u.scheddin@t-online.de + meine Mobilnummer 0171 2651262 weitergeben.
- Programm März 2025 | uwe-scheddin
Programm März 2025 Sonntag, 2. März – 11 Uhr K i e z u n d K n o l l e n Winterwanderung III von Biesdorf nach Marzahn. Dieser Kurs im „Fernen Osten“ erschließt einen der besten Wanderwege Berlins. Stadtkultur und Landschaft haben sich nach der Wende gut entwickelt, viel Neues ist entstanden. Durch den Schlosspark Biesdorf kommen wir auf den Wuhle-Wanderweg und mit ihm zu den „Gärten der Welt“, wo unzählige Knollen und Zwiebeln auf uns und den Frühling warten. Überraschung unterwegs: Der Park des Griesinger-Krankenhauses, die Kienberg-Seilbahn, der alte Dorf-Kiez von Marzahn. <>anmelden möglich<>7km<>Einkehrpause<>15 Uhr<>20€ Treff: U-Bhf. Elsterwerdaer Platz (U-5) am Ausgang Fahrtrichtung Hönow Mittwoch, 5. März – 9 Uhr W o l i e g t d e r E i f e l t u r m Bahnausflug in die Niederlausitz. Hier im Landkreis Elbe-Elster beim Dorf Lichterfeld lockt der „Liegende Eifelturm“ – die Abraumförderbrücke F60 als Teil eines Besucherbergwerkes. Seit der EXPO 2000 ist dieses größte Arbeitsgerät der Welt gegen Eintritt und mit Führung zugänglich. Wir besichtigen aber gleichfalls die nahe gelegene „Sängerstadt Finsterwalde“, die nicht nur mit einem Sänger-Festival lockt – auch die Altstadt ist unzerstört und gut erhalten mit einem Residenz-Schloss Sachsens, Barock-Rathaus und stattlichen Bürgerhäusern, wovon eines aus Jugendstilzeiten ein „Tante-Emma-Laden“ - Museum bietet. <>DB9.03<>bitte anmelden<>4km<>Einkehr<>18.30<>45€ inkl. Eintritte Treff. Bf. Berlin-Ostkreuz am Gleis 1 für RE 7 (Richtung Senftenberg) Sonnabend, 8. März – 10.30 Uhr F r a u e n t a g a m R a u e n B e r g Ein Ausflug (für w/m/d) , gewidmet den Frauen und ihrem Ehrentag, zum Häuschen meiner Mutter, wo für Kaffee und Kuchen gedeckt ist. Die kleine Vorfrühlingswanderung in meinem Zuhause führt entlang der Seddiner Seen über die sandige Moränenkette des Rauen Berges. Ein Kurs mit schöner Aussicht! Laut märkischer Sage wollte der Teufel mit dem verfluchten Sand Gottes schönen See verschütten. Doch, im Vorbeiflug verfehlte er ihn. „Die Kraft, die stets das Platte will und schöne Hügel schafft“, dachte schon Goethe 1778, als seine Kutsche auf der Reise nach Berlin über den Berg zuckelte. Der alte Post- und Heeresweg von Sachsen/Thüringen führt gradewegs an meinem Elternhaus vorbei. <>bitte anmelden / kleine Gruppe<>6km, verteilt<>Einkehr Gasthaus<>17Uhr<>35€ inklusive Kaffee-Einkehr Treff: Hbf. Potsdam am P&B Buch Shop im Bahnhof. Mittwoch, 12. März – 14 Uhr T i t a n v o n P o t s d a m Führung zu den aktuellen Highlights des Neuaufbaus im Altstadtzentrum der Landeshauptstadt. Langwierig, doch beharr-lich und gegen viele Widerstände entsteht die einstige Preußenresidenz neu. Titanische Mühen und ein Staunen und Wundern der Gäste und für uns stets ein neuer spannender Stadtgang! Der Kurs beginnt am mit 2,4 Millionen Ziegeln nachgemauerten Turm der Garnisonkirche und führt anschließend in das wirklich neu geschaffene „Synagogenzentrum“. Spannend sind unterwegs die Baustellen der „Barockquartiere“: Die Quartiere am Schlossbau des Brandenburger Landtags und hinter dem Neuen Markt der „Langen Stall“. Zum Finale ein Besuch im Alten Rathaus mit Sonderführung hinauf in die Kuppel, auf welcher der goldene Titan Atlas thront, der Globusträger von Potsdam. Sie können im Haus anschließend die kurzweilige Ausstellung zur 1000jährigen Stadtgeschichte anschauen oder sich (zuvor) mit Kaffee und Kuchen im Knobelsdorff-Haus stärken… <>bitte anmelden<>2km<>auch innen<>17Uhr<>25€ inkl. Eintritt Treff: Hbf. Potsdam – Ausgang Babelsberger Straße Freitag, 21. März - 9.30 Uhr P l a n e t a l u n d A n e m o n e n Wanderung zum Frühlingsanfang entlang des Plane-Baches im Hohen Fläming. Zu Füßen der Burg Rabenstein entspringt dies Flüsschen, das nach 60 Kilometern in die Havel bei Brandenburg mündet. Der Weg der jungen Plane als Waldbach ist reizvoll! Hier begleiten unseren “Bergmolch-Wanderweg” im März vielleicht schon Buschwindröschen und vielleicht noch Schneeglöcken. In der Nachbarschaft des alten Flamendorfes Rädigke laden Findlinge am Weg zum Verweilen ein, wo der Blick vom Waldrand über die Wiesen schweifen kann – zur Wassermühle von Niemegk, die den Deutschen Ordensrittern gehörte. Klassisch erhaltene Feldsteinkirchen aus der Romanik erfreuen das Herz des Architekturfreundes und trotz schönster Einsamkeit bietet die Gegend zum Start einen Besuch im Naturpark-Haus „Hoher Fläming“ und am Ende den Gourmet-Gasthof im „Landhaus Alte Schmiede“. Ein Hoch auch auf die Regio-Busgesellschaft, deren „Burgenlinie“ den Wanderer erbaut. <>DB9.34 (zustieg Zoo 9.20)<>bitte anmelden<>8km mit Pause<>Einkehr<>18Uhr<>30€ Treff: Bf. Berlin-Wannsee am Gl. 5 RE 7 Dessau Montag, 24. März – 9 Uhr D o r f k i r c h e n o r g e l n i m S a a l e – E l b e – E c k Busausflug gemeinsam mit dem Organisten und Orgelsachverständigem W i n f r i e d K u n t z in das einstige Fürstentum Zerbst/Anhalt und zur Saalemündung im Biosphärenreservat Mittlere Elbe. Kleine Dörfer, lütte Städte – große Orgeln. Wir besuchen dabei endlich die Dorfkirche in Klieken mit dem berühmten Altar und ihrer Zuberbier-Orgel! Dann folgt ein Kurs durch die zur Stadt Zerbst gehörenden Dörfer Kleinleitzkau, Pulspforde und Eichholz mit Orgeln aus den Werkstätten von Rühlmann und Giese. In der Elbestadt Aken wartet eine Röver-Orgel und in Barby/Saale die Barock-Orgel von Heinrich Herbst mit einem Werk von Rühlmann. Mittagseinkehr in Zerbst und ein Abstecher zur einzigen Schrotholzkirche Deutschlands im Dorf Wespen geplant. In jeder Kirche gibt es ein Konzert mit Programmzettel und kleiner Führung. Der Reisebus ist wieder von Firma Hummel! <>bitte rechtzeitig anmelden<>wenig Laufstrecke<>18Uhr zurück<>60€ Treff: Bhf. Berlin - Wannsee, am Haupteingang Beachten Sie auch die Reiseangebote im April und Mai! Noch sind einige Plätze frei.