Buckow, Brecht, Hepatica

Bahnausflug in die Märkische Schweiz zu den Leberblümchen an der Stobber. 

Auch dieser Ausflug war in diesem Jahr für den frühen Frühling geplant. Und nun haben wir ihn einfach zu zweit gemacht. Etwas einsam war es freilich und es ging dadurch wohl auch zu glatt, zu schnell. Oder lag es an den geschlossenen Gaststätten? Am Markt von Buckow war immerhin einiges zwecks Straßenverkauf geöffnet. Doch durfte niemand sich niederlassen, alle Bänke waren gesperrt, alle Anlehnmöglichkeiten verboten. Wie kann das Leben kompliziert sein, Und wie einfach hatten wir es, gerade eben noch.

Auf den Wegen der Märkischen Schweiz begegneten uns wenige Menschen, als sei das Wandern verboten.Und als uns ein Paar freundlich eine "Guten Tag!" bot, entgegnete ich: "Ja, guten Tag!  Erst recht, weil es vielleicht nächste Woche verboten wird zu grüßen"." Das Paar drehte sich um. Als sie mich lächeln sahen, waren sie erleichtert, dass es nur ein Scherz war.

Die Landschaft in den Bergen und Tälern Buckows muss ich nicht beschreiben. Doch erwähnen möchte ich, dass es sehr trocken war und viele Frühblüher eher mager auftraten. Wenige Insekten, wenig Vogel-Laut. Die Stimmung war aber dennoch herzerfrischend und beinahe wäre ich im Tornowsee baden gegangen. Doch ich unterließ es und es blieb bei einer kleinen Kneip-Anwendung im Stobber-Bach (Wer kann sich schon in Zeiten einer Pandemiepanik  eine Husten leisten!)

Dieser Ausflug konnte nicht stattfinden, da bereits die Corona-Sorgen zu Absagen führten.

Die Bilder stammen von meiner Recherche wenige Tage zuvor

Leberblümchen an der Stobber
Wind richtet Baum und Bude
Nummer eins.
Gelbes Windröschen
Ganze Hänge in der Märkischen Schweiz waren mit dem Gelben
Buschwindröschen geschmückt. Nicht gerade übersät, dafür war es wahrscheinlich die letzten Jahre zu trocken.
Die Stobber, wie wir sie lieben
Wer die Stille mag, muss nicht auch die Einsamkeit mögen.
Stopp an der Stobber
Die schönste Blüte für Sie gesucht....
Ein Urtier. Der Doppelrückenigel
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Und warum Brecht in der Überschrift? Weil das ursprünglich so geplant war, aber durch die verordneten Schließungen nicht ausführbar war.

Überinges, die Rinden: Bergahorn/Feldahorn/Robinie/Traubenkirsche/Ulme/Lärche/Buche/Fichte/ Hainbuche

Das Besondere an diesen Bäumen war, dass wir alle unterwegs nahe der Stobber und der Tornowseen gefunden haben und sie sehr alt waren und teils auch sehr hoch.