Ausflugskunst Scheddin

Rottstockweg  4     14554 Seddiner See        033205  45291 / 0171 2651262

 

Reisedetails Advent in Thorn     „Kathrinchen und Kopernikus“

Erstes Adventswochenende 2022         Freitag, 25. -  Sonntag, 27. November

Liebe Reiseteilnehmer und Interessierte,

Die Adventsreise in die Weltkulturerbe-Stadt Torun im Nachbarland Polen kann stattfinden.

Mitreiselustige haben sich ausreichend gemeldet, Vorbereitungen sind getroffen.

Die Gruppe wird 15-20 Personen umfassen.

Wir werden mit dem Reisebus von Silvio Hummel reisen.

Dadurch sind wir natürlich sehr flexibel und können außer in Torun auch Ziele auf dem Wege dorthin und dem Kurs zurück nach Berlin erreichen.

Die Hotelentscheidung ist noch nicht gefallen – Zur Auswahl stehen das Gromada-Hotel, das Speicherhotel oder das Hotel Kopernikus….

 

Warum eine Reise nach Thorn / Torun! Man spricht das in Polen auf die erste Silbe betont aus (wie fast alle zweisilbigen Wörter im Slawischen) und dennoch mit einem kurzen O wie beim deutschen Wort „toll“.

Und toll ist Torun ganz sicher!

Eine Stadt mit großer europäischer, auch deutscher Geschichte, ein Musterbeispiel des wechselnden Mit- und Gegeneinanders der Nationalitäten im Osten Mitteleuropas.

Die reiche Hansestadt hatte Jahrhunderte eine stabile Selbstständigkeit durch seine Handelstätigkeit bewahren können. In den Kriegen der Neuzeit jedoch – im 30jährigen – und den napoleonischen Kriegen büßte sie durch das Kriegsgeschehen erheblich an Bedeutung ein.

Die Kriege des 20. Jahrhunderts jedoch verschonten zufällig die Stadt, obgleich sie zwischen Deutschland und Polen mehrfach den Staat wechselte.

Die   A l t s t a d t    als ein gutes Beispiel norddeutscher Backsteinarchitektur kam bereits 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wer Torun besucht, versteht das auf Anhieb. Nicht nur die verbliebenen Häuser der Gotik – allem voran das großartige Rathaus und die beiden stolzen mittelalterlichen Kirchen St. Johannes und St. Marien – auch die Gebäude des Barock und des 19. Jahrhunderts fügen sich zu einem geschlossenen Altstadtbild, das seit dem Ende des letzten Krieges behutsame und besondere Pflege und Förderung unter dem polnischen Staat und Bewohnern erfuhr.

Und wunderbar liegt Thorn an einem großen Strom, der Weichsel, hoch im ebenen Land auf Backsteinmauern errichtet, die es vor Feinden und Hochwasser schützte.

Torun, das in deutscher Zeit keine Regierungsfunktion hatte, ist heute zusammen mit Bromberg  die Hauptstadt der Wojewodschaft Kujawien-Pommern. Über 200 000 Menschen leben hier – auf immerhin 115 Quadratkilometern.

Was möchten Sie sehen, was werden Sie erleben in Thorn Torun?

 

 

Freitag, 25. November 22

Wir starten mit unserem Reisebus vor dem Bahnhof Südkreuz um 8 Uhr.

Unser Kurs ist zunächst an der Autobahn orientiert, um möglichst flott voranzukommen.

Aber schon ab Poznan/Posen verlassen wir die Mautstrecke und beginnen mit einer kleinen

Mittagspause in Posen die „Reiseabenteuer“. Die Weiterfahrt über die Landesstraßen bringt uns

In das einstige Westpreußen nach Bromberg, dessen Altstadt wir vom Bus aus besichtigen

 und dabei auch die Kanal- und Brückenbauwerke über die Brda/Brahe in die Weichsel bewundern.

Zur Kaffeezeit sind wir – der Weichsel talwärts folgend – in zwei bedeutenden Orten des Deutschen

Ordens: An der Burgruine von Schwetz und in der Weichselstadt Kulm auf dem östlichen Ufer. Im 13. Jahrhundert war Kulm das Tor dieses Ordens in das Gebiet der heidnischen Pruzzen. Und diese ihre erste Stadt ist bis heute sehenswert geblieben!

Ein gute Stunde Fahrt Richtung Südost kommen wir gegen 18 Uhr nach Thorn/Torun, wieder an der Weichsel, aber rund 100 km oberhalb, noch vor ihrer großen Kurve zur Ostsee.

In dieser neben Warschau bedeutendsten Weichselstadt haben wir noch Zeit für einen Abendspaziergang und für einen ersten Eindruck der festlich beleuchteten Altstadt.

 

Sonnabend, 26. November

Schon immer wollte ich einmal den 1. Advent in einer „Pfefferkuchenstadt“ verbringen. Thorn war dafür schon seit dem Mittelalter bekannt und berühmt, gingen doch viele Handelswege hier über die Weichsel und die Märkte brachte Honig in Fülle und seltene Gewürze in die Stadt. So entstanden die Thorner Kathrinchen, ein Lebkuchengebäck, einst ebenso beliebt wie die Konkurrenz aus Nürnberg.

In Polen ist die Tradition wieder aufgelebt und die Lebkuchen gibt es an jeder Ecke zu kosten und zu kaufen. Wir besuchen deshalb natürlich das Lebkuchenmuseum, wo Sie das Rezept der „Kathrinchen“  probieren, selbst backen und mitnehmen können. Und dieses Museum ist nichts anderes als die alte (deutsche) Lebkuchenbäckerei der Stadt.

Außerdem setzten wir natürlich die Besichtigung der Altstadt fort, diesmal mit polnischem Guide, der uns die Geschichte Toruns authentisch nahebringen wird und Ihre Frage beantworten kann. Danach bleibt noch Zeit für einen außergewöhnlichen Museumsbesuch im Altstädtische Rathaus, eines der bedeutendsten historischen Rathäuser der Welt.  Und wenn wir von Weltbedeutung reden, muss natürlich Nikolaus Kopernikus ins Spiel kommen. Für ihn, der in dieser Stadt bei seinem Onkel die Kindheit verbrachte, gibt es eine außergewöhnliche Gedenkstätte im spätgotischen Wohnhaus der Familie. Hier gewinnt man unvergessliche Eindrücke, denn das Museum hat erst 2018 eine neue Ausstattung und Konzeption bekommen, wo die Bedeutung von Kopernikus und der mit ihm verbundenen Zeitenwende wirklich unter die Haut geht.

Natürlich ist ebenfalls an Frei- und Bummelzeit ist gedacht, wo jeder sich entscheiden kann, zwischen Shoppen, Kirchenbesuch oder Weichsel-Boulevard.

 

Sonntag, 27. November 

Da der Start zurück erst gegen 11 Uhr geplant ist, haben sie eine zweite Gelegenheit für einen außergewöhnlichen Adventsspaziergang oder einen Besuch – zum Beispiel in einer der beiden beeindruckenden Altstadtkirchen Thorns.

Die Busrückfahrt führt uns dann bis Posen über einen anderen Kurs als die Hinreise. Dadurch sehen Sie viel vom Land und den beiden Wojewodschaften Kujawien-Pommern und Groß-Polen. Einen Halte- und Besichtigungspunkt gibt es in der Stadt des wohl berühmtesten und für die Polen auch wichtigsten Erzbistums:

Gniezno / Gnesen. Auch ein Besuch im Dom der Stadt ist dabei eingeplant.

Gegen 18 Uhr sind wir dann hoffentlich pünktlich zurück in Berlin

 

Der Beitrag für diese Reise inklusive Führungen, Busfahrten, Hotel mit Frühstück und Abendessen beträgt

350 €.  Von diesem Betrag bitte für die Hotelreservierung 100 € auf mein Konto überweisen.

Die Bankverbindung bei der Postbank ist unter der IBAN   DE 18 7601 0085 0556 5238 50 auf Uwe Scheddin.

Als Betreff bitte „Pfefferkuchenstadt“.

Ein Einzelzimmer wird möglich sein für ca. 25 € pro Nacht.

 

Für Fragen oder weitere Information stehe ich gerne zur Verfügung.

Bei Interesse melden Sie sich bitte zeitnah, der Bus hat nicht viele Plätze zur Verfügung